Caroline Arni forscht und lehrt in Sozi­al- und Kulturgeschichte, Frauen- und Geschlechtergeschichte, Wis­senschaftsgeschichte und Schwei­zer Geschichte. Sie war Member am Institute for Advanced Study in Princeton sowie Gastforscherin an Institutionen in Deutschland und Frankreich. Sie ist Autorin der beiden Mo­nographien Pränatale Zeiten. Das Ungeborene und die Humanwissenschaften (Schwabe Berlin, 2018, Podcast zum Buch) und Entzwei­ungen. Die Krise der Ehe um 1900 (Böhlau, 2004) und trägt auch zu Publikumsmedien bei – so etwa zum Merkur,  zur Wochenzeitung WoZ oder zum Magazin NZZ Geschichte.

Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte sozialer Beziehungen (Verwandtschaft, Freundschaft, Liebe etc.), die Geschichte von Schwangerschaft, Geburt und dem Ungeborenen, die Geschichte der Frauenbewegung und der feministischen Kritik. Zurzeit befasst sich Caroline Arni besonders mit der Geschichte feministischer Konzeptionen von Mutterschaft; dazu erscheint demnächst ein Artikel über die politische Ökonomie des mütterlichen Körpers.

In Forschung und Lehre ist es ihr ein Anliegen, epistemologische und sozialtheoretische Perspektiven sowie feministische Theorie für die historische Arbeit und diese für politische Fragen der Gegenwart fruchtbar zu machen. So hat sie jüngst einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Historischen Anthropologie publiziert («Nach der Kultur»). Sie befasst sich auch regelmässig mit dem Gebrauch von Zeitkonzepten in der Geschichtsschreibung (vgl. hierzu Aufsätze in History of the Present und L’Homme. E.Z.F.G).

Zurzeit leitet Caroline Arni ein Teilprojekt des Sinergia-Forschungsverbunds «In the Shadow of the Tree: The Diagrammatics of Relatedness as Scientific, Scholarly, and Popular Practice» (SNF, 2019-23). Im Projekt Stadt.Geschichte.Basel verantwortet sie die Arbeiten zum Band über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Abgeschlossen sind drei SNF-Forschungsprojekte zur Geschichte der Freundschaft, zur Globalgeschichte der Arbeit sowie zur feministischen Auseinandersetzung mit Arbeit und Beruf in der Schweiz des 20. Jahrhunderts. (vgl. dazu die Neuerscheinungen: Simona Isler,Politiken der Arbeit. Perspektiven der Frauenbewegung um 1900 und Céline Angehrn, Arbeit am Beruf)

Caroline Arni ist unter anderem Mitglied im Vorstand des Sozialarchivs Zürich, Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie Mitherausgeberin verschiedener Zeitschriften, einer Buchreihe und eines Jahrbuchs.

  • Sozial- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Historische Anthropologie
  • Frauen- und Geschlechtergeschichte, feministische Geschichtswissenschaft
  • Wissenschaftsgeschichte (insbes. Human- und Sozialwissenschaften)
  • Schweizer Geschichte
  • Theorien und Methoden
  • Zeitkonzepte in Geschichte und Geschichtsschreibung
  • Themenschwerpunkte sind die Geschichte sozialer Beziehungen (Verwandtschaft, Freundschaft etc.); die Geschichte der feministischen Kritik; die Geschichte von Schwangerschaft, Geburt, dem Ungeborenen und der  Mutterschaft.


Zugängliche Texte auf edoc

Vollständige Publikationsliste

  • Caroline Arni / Simon Teuscher (Hg.): Symmetrische Anthropologie, symmetrische Geschichte (= Historische Anthropologie, 28, 1), Köln/Weimar 2020.
  • Caroline Arni: Mutterschaft: Eine Frage der politischen Ökonomie, in: Widerspruch, 74, 2020, 47-55.
  • Caroline Arni: Forschersinne und ontologische Praxis, oder: Der unsichtbare Fötus und das pränatale Subjekt, in: Daniel Hornuff/Heiner Fangerau (Hg.): Visualisierung des Ungeborenen. Interdisziplinäre Perspektiven, Paderborn 2020, 81-80.
  • Div. Beiträge zum Frauenstreik 2019:  https://infoclio.ch/de/historikerinnen-%C3%BCber-die-frauenstreiks-1991-und-2019-1 
  • Podcast zum Buch „Pränatale Zeiten. Das Ungeborene und die Humanwissenschaften (1800-1950)“ (Berlin 2018): cliocast #6 auf: https://www.infoclio.ch/de/cliocast
  • Caroline Arni, Geschlechterpolitik an der Universität: 6 Thesen, 19.04.2019, https://www.gendercampus.ch/de/blog/post/geschlechterpolitik-an-der-universitaet-sechs-thesen/
  • Nach der Kultur. Anthropologische Potentiale für eine rekursive Geschichtsschreibung, in: Historische Anthropologie, 26, 2, 2018, 200–223.
Arni, Caroline: Gespräch mit Caroline Arni, Jubiläumsfest 20 Jahre Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte Ostschweiz, St. Gallen, 24.08.2019
Arni, Caroline: Vor der Geburt. Wie die Wissenschaften das fötale Leben erfanden. Workshop der Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheits und Pflegegeschichte, Universität Bern, 20.06.2019
Arni, Caroline: Vor der Geburt. Zur Geschichte der pränatalen Prägung.  Reproduktion, Ökonomie und Gesellschaft. Historische und ethische Perspektiven, Universität Heidelberg, 26.06.2019
Arni, Caroline: Teilnahme am Podium: Journalismus trifft Wissenschaft. Ein Gespräch zum Frauen*Streik und zur Rolle der Sprache, Kosmos, Zürich, 12.06.2019
Arni, Caroline: Frauenstreik 1991 / 2019, Frauenstreik 1991 - Quellenpräsentation, Schweizerisches Sozialarchiv, Zürich, 17.05.2019
Arni, Caroline: Historisieren als Kritik, Die Politik der historiographischen Evidenz, Universität Basel, 15.05.2019
Arni, Caroline: Teilnahme Podiumsdiskussion, work-Podium zum Frauenstreik 2019, Bern, 25.04.2019
Arni, Caroline: Geschlechterpolitik an der Universität: Thesen zur Diskussion, Serie "Wissen in Gesellschaft" (Zentrum Geschichte des Wissens, Universität Zürich / ETHZ): Safe Space Uni? Geschlechterpolitik und Diskriminierung in Wissenschaft und Forschung, Cabaret Voltaire, Zürich, 17.04.2019
Arni, Caroline: Buchpräsentation "Pränatale Zeiten. Das Ungeborene und die Humanwissenschaften", Bibliotalk der Fachstelle Gleichstellung der Stadt Zürich, Zürich, 11.12.2018
Arni, Caroline: Menschen machen. Prokreation, Natur, Künstlichkeit, Ringvorlesung "Prometheus", Universität Basel, 14.11.2018
Arni, Caroline: Ein Paar schreibt seine Biographie: Robert Grimm und Rosa Schlain im Jahr 1916, Flying Science: Biographien, Muttenz / Basel, 02.11.2018
Arni, Caroline: Buchvernissage mit Caroline Arni, Der Landesstreik - Die Schweiz im November 1918, Basel, 17.10.2018
Arni, Caroline: Lesung und Gespräch mit Caroline Arni (Professorin für Geschichte, Universität Basel), Barbara Orland (Wissenschaftsforscherin, Basel) und Saskia Walentowitz (Anthropologin, Paris). Vernissage zu Caroline Arnis Buch «Pränatale Zeiten. Das Ungeborene und die Humanwissenschaften (1800-1950)», Basel, 18.09.2018

Arni, Caroline: Inputreferat zu Iris von Roten, Tagung EnGendering Academia, HSG St. Gallen, 4.-5. Juni 2018

Arni, Caroline: Mehr als Latour: Warum Anthropologie lesen, Input an der Diskussionsrunde: Anthropozän. Eine Diskussionsrunde zu den Folgen des neuen Klimaregimes für die Geschichtswissenschaften, Universität Zürich, 23. Mai 2018.
Arni, Caroline: Wie Sozialisten die Frauen vergassen und Arbeiterinnen den Feminismus erfanden, Neubad Lecture, Luzern, 22. Mai 2018.
Arni, Caroline: Freundschaft in der Moderne. Ein historisches Porträt, Vortrag bei der Töpfergesellschaft Solothurn, 20. Februar 2018
Arni, Caroline: Das Ungeborene in den Wissenschaften des 19. Jahrhunderts. Vortrag im der Reihe Medizinhistorische Vorträge, Universität Bern, 30. November 2017.
Arni, Caroline: The conditioning of fetal life Some historical notes on the intersection of development and transmission. Vortrag an der Fondation Brocher, Geneva, im Rahmen der Tagung Parental Responsibility, Epigenetics and DOHaD: Emerging sociotechnical imaginaries of reproduction in the postgenomic age, 22. November 2017.
Arni, Caroline: Jahrhunderte der Freundschaft. Geschichte einer Anrufung an der FHS St. Gallen, im Rahmen der Ringvorlesung "Zur Zukunft der Freundschaft", 26. Oktober 2017.
Arni, Caroline: Das Ungeborene und die Humanwissenschaften. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Geschichte der Kindheit", Universität Basel, 17. Oktober 2017.

Arni, Caroline: La vie relationnelle de l’enfant à naître au XIXe siècle : quelle transmission lors de la période prénatale? Vortrag am Institut universitaire d’histoire de la médecine et de la santé publique (IUHMSP), Lausanne, 20. Mai 2015.

Arni, Caroline: Körper? Feminismus als ontologische Praxis, Vortrag an der Tagung "Körper-Macht-Geschlecht", 3.-4. Dezember 2015.

Arni, Caroline: Un/Geboren. Wissensgeschichtliche und anthropologische Perspektiven auf das Ungeborene und die Schwelle der Geburt in den Entwicklungswissenschaften (19./20. Jh.), Vortrag im Kolloquium des Instituts für Ethik & Geschichte der Medizin, Universität Göttingen, 21. Januar 2015. 2015.

Arni, Caroline: Un/Geboren. Eine historische Anthropologie der Entwicklungswissenschaften, Eröffnungsvortrag der Arbeitsgespräche des Kulturwissenschaftlichen Kollegs Konstanz, Universität Konstanz, 22.10.2015, 2015.

Arni, Caroline: Ontologien und historische Differenz Überlegungen zu einer Debatte in der Anthropologie Vortrag im Forschungskolloquium Neuere und Wissenschaftsgeschichte, Universität Konstanz, 7. Juli 2015 , 2015.

Arni, Caroline: Liebe, Sexualität, Mutterschaft. Zur Historizität des politischen Körpers im feministischen Diskurs, Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Geschichte der Frauenbewegung“, Zent¬rum Gender Studis, Universität Basel, 14. Oktober 2014, 2014.

Arni, Caroline: Eindruck als Einfluss. Charles Féré und die Psychophysiologie der pränatalen Prägung, Vortrag an der Tagung "Imaginationen des Ungeborenen", Universität Marburg, 10.-11. Oktober, 2013.

Arni, Caroline: Das Kind, die Mutter, der Physiologe und sein Labor. Nicht-Wissen und epistemologische Liminalität in den Humanwissenschaften, Antrittsvorlesung an der Universität Basel, 12. März 2013, 2013.

Arni, Caroline: The psychic life of pregnant women and the fetal subject. Outlines of a history of “prenatal psychology”, Paper an der Tagung: "Transforming Pregnancy Since 1900", Department of History and Philosophy of Science, University of Cambridge, 29.-30. März 2012, 2012.

Arni, Caroline: Mütter töten, oder: Feminismus im Medium der Zeit. Anachronismus und temporal communities, Abendvortrag an der Fachtagung des Arbeitskreises Frauen- und Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit, Stuttgart-Hohenheim, 1.11.2012, 2012.

Arni, Caroline: Krisen der Ehe um 1900. Rechtsetzung und Rechtsprechung in der Atmosphäre des Konkreten, Vortrag am Deutschen Rechtshistorikertag, Universität Luzern, 2.-6. September 2012 , 2012.

Arni, Caroline: Historische Erkundungen einer Biopolitik des Pränatalen: Vom Unglück des mütterlichen Versehens zur Fetal origins hypothesis, Vortrag am Cornelia Goethe Colloquium, Universität Frankfurt, 25. Januar 2012, 2012.

Arni, Caroline: Transmission at stake. Reconfigurations of the procreative event and the emergence of the prenatal (19th/20th centuries), Vortrag am Workshop "Bioeconomies of Reproduction in the Making", Berlin, 28./29. Oktober , 2011.

Arni, Caroline: Im Medium der Zeit, Vortrag im Kolloquium des NCCR Mediality: "Zeit. Mediologische Perspektiven", Universität Zürich, 13. Dezember, 2011.

Arni, Caroline: Im Irrgarten der Ordnungen eine Mulde für die weibliche Person. Die Heterotopie des Armand Schulthess, Vortrag an der Tagung "'Siehe unter Abnormes'. Armand Schulthess als Erforscher von Sexualität", Schweiz. Gesellschaft für Kulturwissenschaften, Zürich, 26. Februar , 2011.

Arni, Caroline: Figurationen des Kriegskindes. Psychologisches Wissen und humanitärer Sinn im 20. Jahrhundert, Vortrag an der Universität Basel, 16. Mai 2011, 2011.

Arni, Caroline: Die Entstehung des Pränatalen und die Kontinuität moderner Gesellschaften. Zur Genealogie humanwissenschaftlicher Thematisierungen von Schwangerschaft und Ungeborenem, Vortrag im Workshop «Pränatale Sozialität und Soziologie der Schwangerschaft», Johannes Gutenberg Universität Mainz, 26./27. Mai 2011, 2011.

Arni, Caroline: Tempo rubato. Die Zeit der Feministin und die Zeit der Historikerin; Vortrag an der Abschiedstagung für Regina Wecker, Universität Basel, 23. April, 2010.

Arni, Caroline: Moi seule, 1833: Überlegungen zum Verhältnis von Zeitlichkeit und Subjektivität in der feministischen und utopisch-sozialistischen Bewegung, Vortrag im Rahmen des Workshops "Wahrheit und Subjektivität", Universität Konstanz, 1./2. Oktober, 2010.

Arni, Caroline: Generationelles Trauma und pränataler Komplex. Mutmassungen über den Einfluss des Psychischen auf das Ungeborene im Fall der Pariser Enfants du siège von 1870/71, Vortrag am Institut für Soziologie der Universität Bern, 3. März sowie am Institut für Geschichte der Universität Wien, 19. Mai, 2010.

Arni, Caroline: Entre acte, substance et émotion. La transformation de l'évènement procréatif et l'invention du prénatal à travers les sciences humaines (19e/20e siècles), Referat an der EHESS, Paris, 11. Juni , 2010.

Arni, Caroline: Die Seele des Embryo und die Physiologie des Fötus. Humanwissenschaftliche Konzeptionen des Ungeborenen, Vortrag in der Arbeitsgemeinschaft 19./20. Jahrhundert, Historisches Seminar, Universität Basel, 12. April, 2010.

Arni, Caroline: 1833: Geste der Endlichkeit, Imagination der Zukunft. Überlegungen zur Anachronie. Referat an der internationalen Tagung "Komplexe Zeitlichkeiten", Universität Basel, 4.-5. Juni, 2010.

Arni, Caroline: Forschersinne an der Schwelle zum pränatalen Komplex. Aspekte einer Genealogie des modernen Embryos, Vortrag an der Tagung Die fünf Sinne der Wissenschaften, Universität Tübingen, 27.-28. November, 2009.

Arni, Caroline: "Mein Vater!" Eine Familiengeschichte, Votrag an der Tagung Marxist – Kämpfer – Politiker. Wissenschaftliche Tagung zum 50. Todestag von Robert Grimm, Universität Bern, 7. März , 2009.

Arni, Caroline: Les Enfants du siège. Pathologien des Ungeborenen und das Psychische in den modernen Humanwissenschaften, Vortrag, Historisches Seminar, Universität Basel, 13. November, 2008.

Arni, Caroline: "Un acte d'avenir." The Natural and the Artificial in Imagined Futures of Procreation (19th century, France), Vortrag am Kongress ScienceFutures, Tagung der Swiss Association for the Studies of Science, Technology and Society, ETH Zürich / Universität Zürich, 6.-9. Februar, 2008.

Arni, Caroline: Making Humans. Procreation and Paternity between Nature, Biology, and Artifice in 19th Century France, Vortrag am Graduate Center der CUNY, New York, 3. März, 2006.

Arni, Caroline: Les crises du couple: Le mariage et l'identité masculine autour de 1900, Vortrag an der Université de Neuchâtel, Januar, 2003.

Arni, Caroline: Leben schreiben: Erzählung, Fakten/Fiktionen, das Singuläre und sein Kontext, Einführung zur Tagung Auto/Biographisches Erzählen in Geschichte und Literatur, Universität Bern, 21.-23. März, 2003.

Arni, Caroline: Intimität und Singularität. Zur subjektiven Dimension des Geschlechterverhältnisses, Kolloquium Geschlechtergeschichte, Historisches Seminar, Universität Basel, Oktober, 2001.

Arni, Caroline: Die Geschichte ist ein wilder Mann, Vortrag am Gosteli-Archiv, Worblaufen, Juni , 2000.

Studium der Geschichte und Soziologie in Bern. Promotion in Geschichte an der Universität Bern mit einer Arbeit über die Paarbeziehung um 1900. Tätigkeiten als Assistentin am Institut für Soziologie der Universität Bern, als Koordinatorin des Gender-Graduiertenkollegs der Universität Bern sowie als Stipendiatin des Schweizerischen Nationalfonds. 2012 Berufung an die Universität Basel auf die Professur für Allgemeine Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Forschungsaufenthalte an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris, am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, am Deutschen Historischen Institut in Paris und an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich. 2004/05 Member am Institute for Advanced Study in Princeton, USA. 2015/16 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg Konstanz. 2016/17 Mitglied der Forschungsgruppe "Kinship and Politics" am Zentrum für Interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld.

  • Preis zur Förderung herausragender geistes- und sozialwissenschaftlicher Publikationen („Geisteswissenschaften International“, als Übersetzungspreis verliehen durch den Börsenverein des Deutschen Buchhandels), für das Buch „Pränatale Zeiten. Das Ungeborene und die Humanwissenschaften“ (Schwabe Verlag Berlin 2018).  
  • Mitglied in der Stipendienkommission des Schweizerischen Nationalfonds SNF (seit 2017)
  • Mitglied in der Auswahlkommission Ellen Rifkin Hill Fonds (seit 2017)
  • Teaching Excellence Award for Modern Scholarship (Credit Suisse Award for Best Teaching), Universität Basel, 2017
  • Preis für Geschlechterforschung, Universität Bern, 2004, für das Buch „Entzweiungen. Die Krise der Ehe um 1900“
  • Moritz Lazarus-Preis der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern, 2002, für die Gesamtleistung der Promotion
  • Mitglied im Herausgebergremium des Projekts Stadt.Geschichte.Basel (seit 2017)
  • Schweizerisches Sozialarchiv: Wissenschaftliche Beirätin (2012-2017), Vorstandsmitglied (seit 2017)
  • Mitherausgeberin der Buchreihe "Historische Wissensforschung" (Mohr Siebeck Verlag, Tübingen) (seit 2013)
  • Mitherausgeberin der Zeitschrift "Historische Anthropologie" (seit 2010)
  • Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialgeschichte (seit 2009)
  • Mitherausgeberin von "L’Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft" (seit 2003)