Alumni Geschichte – Wer sind wir und was machen wir?

Die Fachalumni Geschichte wurde 2013 gegründet und organisiert seither regelmässig Veranstaltungen für Mitglieder.

An diesen Veranstaltungen bringen wir Alumni und Alumnae, Studierende und Mitarbeitende des Departements Geschichte der Universität Basel zusammen und fördern den Wissens- und Informationsaustausch untereinander. So können Alumni und Alumnae sich mit anderen Ehemaligen austauschen und das Fachwissen à jour zu halten. Und Studierende haben die Möglichkeit, Alumni kennen zu lernen, und so einen Einblick in mögliche Berufsfelder zu erhalten.

Sind Sie noch kein Mitglied? Dann melden Sie sich an. Für Studierende im letzten Jahr gibt es auch eine Schnuppermitgliedschaft.

Zur Anmeldung

 

Alumni Board

Das Alumni Board setzt sich zurzeit zusammen aus:

Stephan Appenzeller, Präsident

Kommunikationsberater

Olivia Hochstrasser, Vize-Präsidentin

Geschäftsführerin Departement Geschichte, Universität Basel
Isabelle KoellreuterFreischaffende Historikerin
Georg KreisEmeritierter Professor Departement Geschichte, Universität Basel
Pascale MeyerKuratorin Schweizerisches Nationalmuseum, Zürich
Anna-Katharina SchmidRektorin Gymnasium Bäumlihof, Basel-Stadt
Jeannette VoirolLeiterin Kulturinstitutionen, Präsidialdepartement Kanton Basel-Stadt

 

Bevorstehende Veranstaltungen

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Vergangene Veranstaltungen

Rückblick: Fürsorgerische Zwangsmassnahmen und die Rolle der Geschichtswissenschaft

Podiumsdiskussion "Heim- und Verdingkinder", 16. Mai 2019

Rückblick: Fürsorgerische Zwangsmassnahmen und die Rolle der Geschichtswissenschaft

Unter dem Titel «Geschichte als Instrument gesellschaftlicher Aufarbeitung? Einsichten aus der Debatte um Heim- und Verdingkinder» fand am 16. Mai 2019 die Jahresveranstaltung der Alumni Geschichte statt.

Digitalisierung

Das neue Staatsarchiv Basel-Stadt

Digitalisierung und Neubau, 15. November 2018

Der Kanton Basel-Stadt plant einen Neubau für das Staatsarchiv Basel-Stadt. Das «StABS» als Ort der materialisierten Geschichte des Stadtkantons, das viele von uns aus der Zeit des Studiums noch bestens kennen, soll aus dem bald 120-jährigen Bau in unmittelbarer Nähe zum Zentrum der städtischen Macht ins St. Johann-Quartier umziehen. Dort soll das «StABS 2.0» mit zeitgemässer und zukunftsfähiger Infrastruktur den Weg zum Archiv der Zukunft markieren. Der Grosse Rat wird sich voraussichtlich noch in diesem Jahr mit dem Millionenkredit für den Neubau befassen.

Wer das Staatsarchiv im 20. Jahrhundert kennen gelernt hat, wird es im 21. Jahrhundert kaum wiedererkennen. Geplant ist ein neues Gebäude an einem neuen Standort, bereits in Erarbeitung ist ein digitaler Lesesaal. Wie lautet das Selbstverständnis dieser traditionsreichen Institution? Wie bewältigt das Staatsarchiv die Herausforderungen der digitalen Transformation?

Antworten auf diese Fragen lieferte uns das Staatsarchiv an der Alumni-Abendveranstaltung vom 15. November 2018. Im Mittelpunkt stand die Präsentation des Neubauprojekts sowie eine Führung durch die Digitalisierungswerkstatt des Archivs. mehr


Podiumsdiskussion "Unternehmensarchive", 12. April 2018

Archivarinnen und Historiker diskutieren über die Besonderheiten von Unternehmens-archiven: Welche Interessen treffen hier aufeinander? Wie frei darf geforscht werden? Vor welchen besonderen Herausforderungen stehen Wirtschaftsarchive heute?

Inputreferat: Irene Amstutz, Leiterin Schweizerisches Wirtschaftsarchiv

Auf dem Podium:

  • Irene Amstutz, Leiterin Schweizerisches Wirtschaftsarchiv
  • Heike Bazak, Leiterin PTT-Archiv
  • Alexander Bieri, Kurator «The Roche Historical Collection and Archive»
  • Adrian Knöpfli, Wirtschaftshistoriker, Autor verschiedener Unternehmensgeschichten
  • Martin Lengwiler, Professor für Neuere Allgemeine Geschichte, Universität Basel

Moderation: Franziska Baetcke, Direktorin Stiftung Bibliomedia Schweiz

Geschichte wie Museen haben Hochkonjunktur. Das ist erfreulich, zugleich nicht unproblematisch: Die jeweiligen Geschichts- und Museumsverständnisse entscheiden darüber, welchen Erwartungen und Hoffnungen eine museale Umsetzung von Geschichte entsprechen  will und kann. Wie sehen Fachleute aus beiden Bereichen  die  an  sich  naheliegende  Kooperation  zwischen  Geschichtswissenschaft und Museum? Gehen sie von ähnlichen oder von unterschiedlichen Vorstellungen aus? Und wie gelingt es, Differenzen zu nutzen und fruchtbar zu machen?

Eingangsreferat: Marc Fehlmann (Direktor Historisches Museum Basel)

Podium:

Susanna Burghartz (Professorin Departement Geschichte)

Denise Tonella (Kuratorin Nationalmuseum)

Marc Fehlmann (Zukünftiger Direktor Historisches Museum Basel)

Barbara Keller (Stv. Direktorin Alpines Museum der Schweiz)

Moderation: Karen Gerig

Hier geht es zum Rückblick der Veranstaltung

Die angebliche oder tatsächliche Hochkonjunktur der Geschichte zeigt sich auch in deren Medienpräsenz. Es stellt sich aber weniger die Frage, wie viel als welche Geschichte von den Medien vermittelt wird – in thematischer wie auch qualitativer Hinsicht. Wofür interessieren sich die Medienverantwortlichen, was wollen und können die historischen Fachleute bieten und wie stellen sich beide Seiten die "Endabnehmer" vor?

Podium:

Lucas Burkart (Professor Departement Geschichte)

Matthias Daum (Redaktion Schweizerteil der ZEIT)

Thomas Maissen (Deutsches Historisches Institut Paris)

Nathalie Wappler (Abteilung Kultur Schweizer Radio und Fernsehen)

Moderation: Matthias Zender

Sehen Sie den Mitschnitt der Veranstaltung hier direkt auf YouTube.

Der Lehrplan 21 ist in aller Munde. Nach der Veröffentlichung der überarbeiteten Version im November 2014 war am 8.11.2014 im Tagesanzeiger zu lesen: "Es ist das wohl grösste und aufwendigste Bildungsprojekt, das es in der Schweiz je gegeben hat. Fast acht Jahre lang haben insgesamt rund 200 Fachleute daran gearbeitet, dass alle Deutschschweizer Schulkinder zum ersten Mal die gleichen Lernziele erhalten.“

Das Schulfach  Geschichte  geht im Zuge dieser Reform in einem disziplinenübergreifenden Fachbereich «Räume, Zeiten, Gesellschaften» auf. Auf Kritik an der starken Kompetenzorientierung wurde mit der beruhigenden Versicherung reagiert, dass weiterhin historisches Wissen verlangt werden soll, zum Beispiel zu Imperialismus, Kolonialismus oder Nationalismus. Die Reform ist Anlass, sich die alte Frage nach der Bedeutung von Geschichte in der Schulausbildung zu stellen.

Podiumsdiskussion:

Eingangsreferat:  Peter Gautschi, Leiter Zentrum Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen an der Pädagogischen Hochschule Luzern

Moderation: Werner Baumann, ehemaligem Rektor des Gymnasiums Oberwil.

Podium:

  • Christoph Eymann, Erziehungsdirektor des Kantons Basel-Stadt und Präsident der Eidg. Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK)
  • Christine Althaus, Lehrerin für Geschichte am Gymnasium Leonhard / Dozentin für Fachdidaktik Geschichte an der PH/FHNW
  • Susanna Burghartz, Professorin für Geschichte der Renaissance und der Frühen Neuzeit, Universität Basel
  • Georg Geiger, Lehrer für Geschichte und Deutsch am Gymnasium Leonhard