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Kai Willms erhält den Münchner Historicum-Preis 2025

Kai Willms hat für seine Dissertation "Transkulturelles Wissen im Ost-West-Konflikt: Das polnische Exil und die amerikanische Osteuropaforschung, 1939–1989" den Münchner Historicum-Preis 2025 erhalten.

In seiner Dissertation beleuchtet Kai Willms die Entwicklung der amerikanischen Osteuropaforschung während des Kalten Krieges. Im Zentrum steht eine Gruppe polnischer Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus politischen Gründen ihre Forschungstätigkeit im Exil in den USA weiterführten. Die Dissertation beantwortet die Frage, inwiefern das amerikanische Osteuropabild von diesen polnischen Forschenden geprägt wurde, welche sich in verschiedenen amerikanischen Forschungseinrichtungen etablieren konnten. 

Das Departement Geschichte und die Professur für Osteuropäische Geschichte gratulieren Kai Willms herzlich zu diesem ausserordentlichen Erfolg!

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