Die Proseminararbeit kann im Anschluss an das Proseminar geschrieben werden. Die schriftliche Arbeit umfasst 10 bis 12 reine Textseiten (exklusive Deckblatt, Inhaltsverzeichnis und Literaturverzeichnis) und wird undifferenziert nach dem Pass/Fail-Prinzip bewertet. Falls Sie eine Proseminararbeit im Anschluss an das Proseminar schreiben wollen, melden Sie dies bis zum Ende des laufenden Semesters an. Zur Themenfindung besuchen Sie zeitnah eine obligatorische Sprechstunde, in der anhand eines kurzen Konzeptes das weitere Vorgehen besprochen wird. Das Abgabedatum für die Proseminararbeit ist im HS am 31.01. und für das FS am 31.07. Die Bewertung erfolgt innerhalb von sechs Wochen nach der Abgabe. Proseminararbeiten sind formative Prüfungsleistungen. Bei Nichtbestehen kann die Arbeit überarbeitet werden.
Für Aufbau und die Formalien der Proseminararbeit gelten die Angaben des Werkzeugkasten Geschichte.
Konzept
Bevor Sie Ihre Proseminararbeit schreiben, sind der Besuch einer Sprechstunde und das Abfassen eines Konzeptes obligatorisch. Das Konzept sollte zwei Seiten inklusive des Literaturverzeichnisses nicht überschreiten und umfasst:
- Darlegung Ihres Themas
- vorläufige Fragestellung
- kurze Darstellung des Forschungsstands
- vorläufige Gliederung
- mindestens eine mögliche Quelle und fünf einschlägige Literaturtitel
- Das Konzept dient als Grundlage der Sprechstunde, in der wir gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen und erarbeiten werden. Sie erhalten Rückmeldung zur Themenwahl, zur Fragestellung und zu Ihrer vorläufigen Gliederung. Bei Fragen oder Problemen im weiteren Arbeitsprozess liegt es in Ihrer Verantwortung, rechtzeitig mit mir Kontakt aufzunehmen.
Formalia
- Schriftgrösse 12, 1,5-facher Zeilenabstand, Blocksatz, einheitliche Zitierweise
- Die Arbeit umfasst neben der Einleitung, dem Hauptteil und dem Fazit auch ein Deckblatt, ein Inhaltsverzeichnis, ein Literaturverzeichnis, eine Redlichkeitserklärung und ggf. ein Abbildungsverzeichnis und einen Anhang.
- etwa 12 bis 15 Literaturtitel
Aufbau der Proseminararbeit
- Einleitung (ca. 10%): Hinführung zum Thema, Einordnung in den historischen Kontext, Eingrenzung des Themas auf eine klar formulierte und begründete Fragestellung; Erläuterung des methodischen Vorgehens mit einem Hinweis auf die Quellenlage und den Forschungsstand
- Hauptteil (ca. 80-85%): stringente Bearbeitung des Themas und der Fragestellung unter Einbezug relevanter Forschungsliteratur und geeigneter Quellen
- Fazit (ca. 5-10%): Zusammenfassung der Ergebnisse und Beantwortung der Fragestellung; kritische Einordnung der Methoden, kurzer Ausblick auf weitere Forschungsfragen
Bewertung und Feedback
- Fragestellung und Argumentation (40%): klare und sinnvoll eingegrenzte Themensetzung und Fragestellung; stringente und eigenständige Argumentation; schlüssiger Aufbau mit erkennbarem roten Faden
- Umgang mit Quellen und Forschungsliteratur (40%): geeignete Auswahl passender Quellen und Forschungsliteratur; sinnvolle Einordnung der Quellen und Sekundärliteratur in den Forschungsstand
- wissenschaftliche Darstellung und Formalia (20%): wissenschaftliche und präzise Sprache; korrekte Grammatik und Orthografie; einheitliche und korrekte Zitationsweise; vollständiges Literatur- und Quellenverzeichnis; ggf. mit Anhang
- Es wird ein schriftliches Feedback zur Verfügung gestellt. Für eine ausführliche Besprechung anhand der Kriterien zur Bewertung der Proseminararbeit kann ein Sprechstundentermin vereinbart werden.
Nutzung von KI
- Grundsätzlich erlaubt, jedoch unter Auflagen, siehe hierfür die Richtlinien der Universität
- Die Nutzung von Rechtschreib- und Grammatikprogrammen wird ausdrücklich empfohlen.
- KI-Tools können unterstützend für die Literatur- und Quellenrecherche eingesetzt werden. Dies ersetzt jedoch keine eigenständige Recherche. Übernehmen Sie insbesondere keine ungeprüften Literaturangaben, Quellenbelege oder sonstigen KI-generierten Inhalte.
- Die Verantwortung für Inhalt, Literaturrecherche, Quellen und Zitation liegt bei Ihnen. Die Verwendung generativer KI muss gemäss den Richtlinien der Universität Basel offengelegt und kritisch reflektiert werden.