Die Basel Graduate School of History ist Teil verschiedener Netzwerke und ist eng mit diversen Partnereinrichtungen verbunden. Somit haben die Doktorienden auch über die BGSH hinaus die Möglichkeit, sich national und international weiter zu vernetzen, Auslandsaufenthalte wahrzunehmen, andere Wissenschaftskulturen vertieft kennenzulernen sowie an Summer Schools oder internationalen Tagungen und Workshops teilzunehmen.


Die BGSH ist Mitglied des Graduate Interdisciplinary Network for European Studies (GRAINES), an dem sich universitäre Institute in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Österreich, der Schweiz, Spanien und Tschechien beteiligen. Das Netzwerk ermöglicht den beteiligten NachwuchswissenschaftlerInnen kurz- und langfristige Gastaufenthalte und schafft Voraussetzungen für internationale Ko-Betreuungen. In Form von regelmassig stattfindenden Workshops und Summer Schools organisieren die am Netzwerk beteiligten Institute gemeinsame, auf die Doktorierenden zugeschnittene Aktivitäten.

Beteiligte Universitäten:

  • Autonome Universität Madrid, Spanien
  • Karls-Universität Prag, Tschechien
  • Sciences Po, Paris, Frankreich
  • Universität St. Andrews, Grossbritannien
  • Universität Wien, Österreich
  • Universität zu Köln, Deutschland

Die School of History der Queen Mary University of London und die Basel Graduate School of History organisieren abwechselnd in Basel und London eine jährlich stattfindende Doktoriendentagung, um den Austausch zwischen den Fachkulturen zu fördern.

Bisherige Programme:

  • 2019: Basel meets Queen Mary (02.-03.05.2019)
  • 2018: Soft Power, Hard Power: Channels, Discourses, Practices (17.-18.05.2018)
  • 2016: Transcultural Exchanges from the Middle Ages to Modernity (02.-03.12.2016)
  • 2015: Renaissance, Mediterranean, Global History (22.-23.10.2015)
  • 2014: Writing History in the 21st Century (31.10.2014)

Die BGSH kooperiert mit dem transdisziplinären Doktoratsprogramm Regimes of Inequality - Past and Present des Departement für Zeitgeschichte der Universität Fribourg. Es richtet sich an Doktorierende, die sich mit der Thematik und Analyse von Ungleichheit im schweizerischen, europäischen sowie globalen Kontext auseinandersetzen. Dabei sollen vielfältige Themen wie Migration und Rassismus, Kapitalismus und Neoliberalismus sowie soziale und ökologische Fragen mit diversen interdisziplinären Perspektiven, aus den Postcolonial, Gender und Minority Studies beispielsweise, miteinander in Verbindung gebracht werden. Ziel ist es, die (Re-)produktion von Ungleichheit historisch-kritisch zu hinterfragen und dabei transdisziplinäre und intertemporale Ansätze zu fördern.

Beim Doktoratsprogramm handelt es sich nicht so sehr um ein festes Curriculum mit aufeinander aufbauenden Veranstaltungen, sondern um ein zusätzliches, innovatives Ausbildungsangebot. Es soll Doktorierenden ermöglichen, sich mit aktuellen methodischen und theoretischen Debatten auseinanderzusetzen und Kenntnisse und Erfahrungen auszutauschen.