/ Forschung

Yves Hänggi: Longitudinal

Titelbild

Nancy Bayleys Studie zur Entwicklung der Intelligenz, 1928–1968

Ein Buch über eine Frau, die das Verständnis menschlicher Entwicklung fundamental veränderte und gleichwohl in Vergessenheit geriet.

Als die Entwicklungspsychologin Nancy Bayley 1928 in Berkeley eine Studie mit 61 Neugeborenen begann, war diese auf ein Jahr angelegt. 1968 trat Nancy Bayley in den Ruhestand und die Berkeley Growth Study war zu einer der großen amerikanischen Longitudinalstudien geworden. Yves Hänggi geht der Frage nach, was Nancy Bayley dazu bewog, die Entwicklung derselben Menschen über 40 Jahre zu begleiten und leistet so einen Beitrag zur kaum erforschten Geschichte psychologischer Longitudinalstudien. Unerwartete Entdeckungen und weibliche Forscherinnenbiographie geraten dabei gleichermaßen als Möglichkeitsbedingungen in den Blick. »Longitudinal« rekonstruiert das Denken einer Forscherin, die mit einem neuen Zugang eine zeitgenössisch radikale These formulierte: Jedes Kind sei ein Entwicklungsgesetz für sich. Diese Überzeugung eröffnete neue Forschungsfragen und diente Nancy Bayley gleichzeitig als unerschütterliches Fundament ihres gesellschaftspolitischen Handelns während der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung.

Eine Neuerscheinung des Wallstein Verlages GmbH in der Reihe »Historische Wissensforschung« (Band 27).

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Erscheinungsjahr: 2026

ISBN: 978-3-8353-5736-5
 

 

 

 

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