Midlife-Crisis ist ein feministisches Konzept
Susanne Schmid im Ö1 Kontext-Studiogespräch mit Wolfgang Ritschl über ihr Buch „Midlife-Crisis. Von den feministischen Ursprüngen eines Männerklischees"
Wir alle kennen das stereotype Bild des Mannes, der sich in der berühmten Midlife-Crisis befindet: Seines Alltags als Ehemann und Vater überdrüssig, geht er »nur schnell Zigaretten holen« und braust mit der neuen Freundin im Sportwagen davon, um für immer zu verschwinden. Doch das verbreitete Klischee männlicher Selbstfindung ist nicht der einzige Entwurf der Lebensmitte. Im Gegenteil: Der Begriff Midlife-Crisis hat feministische Ursprünge...
Susanne Schmidt erzählt in ihrem Buch den packenden wissenschaftshistorischen Krimi von der patriarchalen Vereinnahmung eines Konzepts, das der Frauenbewegung entstammt, und lädt zu einer Rückbesinnung auf das emanzipatorische Potenzial der Midlife-Crisis ein.
Die Podcastfolge finden Sie hier.
Sie erschien am Freitag, 7. März 2024, im ORF-Podcast "Ö1 Kontext" und dauert 14 Minuten.