Prüfungen und Arbeiten

 

(Grundlageninformationen und Merkblätter siehe weiter unten)

 

Für HS 26 können keine weiteren Masterprüfungen übernommen werden. Hier finden sich alle Prüfungsberechtigten für den Bereich Moderne / Neuere und neueste Geschichte. 

 

KI in schriftlichen Arbeiten

  • Benutzen Sie für Literaturrecherchen immer als Grundlage den Bibliothekskatalog Swisscovery (sowie für Ihr Forschungsfeld einschlägige Zeitschriftendatenbanken wie z.B. JStor, E-Periodica, Gender Open etc.); melden Sie sich im Swisscovery mit Ihrem Nutzungskonto an und führen Sie für ihr Projekt eine Ablage. KI kann es nicht und generiert zusätzliche Arbeit für Sie und für mich. Stellen Sie in den Datenbanken und Katalogen systematische bibliographische Recherchen an (mit Schlagworten etc.) und nehmen Sie sich dafür Zeit. Falls Sie beim Bibliographieren unsicher sind, nutzen Sie das Kursangebot der UB Basel. Gehen Sie nach der ersten Recherche in die relevante Bibliothek (Universitätsbibliothek, Departementsbibliothek) und sichten Sie die recherchierten Werke vor Ort. Stellen Sie sich so einen Handapparat mit den wichtigsten Werken zusammen. Falls Sie dennoch ergänzend KI-Tools beiziehen, geben Sie diese im Konzept an.  
  • Falls Sie bibliographische Angaben automatisiert aus Katalogen und KI-Tools beziehen und / oder mit Literaturdatenbanken (Endnote, Zotero etc.) arbeiten, kontrollieren Sie Ihre Bibliographie vor der Abgabe (Konzepte und Arbeiten) manuell auf korrekte Angaben und Rechtschreibung. Viele Programme übertragen englische sprachliche Konventionen ins Deutsche, was zahlreiche und offensichtliche Fehler generiert. Vorgaben und Hinweise für das Bibliographieren und Erstellen von Bibliographien finden Sie im Werkzeugkasten Geschichte. Achtung: Fehlerhafte Bibliographien werden vor einer Rückmeldung auf das Konzept zur Überarbeitung zurückgewiesen.  
  • All das gilt bereits für die Erstellung von Konzepten. Beachten Sie, dass Konzepte in die Beurteilung der Arbeiten einfliessen und dabei auch formale Kriterien zählen (korrektes Zitieren und Angeben der Literatur, Rechtschreibung etc.). 
  • Eine letzte Bemerkung: Der Gebrauch von KI ist an der Uni Basel nicht verboten. Aber: Die zunehmende Nutzung von KI bei wissenschaftlichen Arbeiten äussert sich zurzeit in einem markanten Qualitätsabfall - sowohl bei der Recherche wie in der Verschriftlichung. Verzichten Sie darauf, falls Sie bei mir eine Arbeit schreiben wollen. Sie können es erstens besser als die Maschine. Zweitens vergeben Sie sich mit der Nutzung von KI Lernchancen. Und drittens: Mich interessiert, was Sie denken, nicht das, was eine KI produziert und was eigentlich immer deutlich uninteressanter ist als alles, was Ihnen einfällt. Schreiben Sie also Ihre Arbeiten selbst; vertrauen Sie auf Ihre Ideen und Fragen und nutzen Sie die Arbeit des Formulierens als das Werkzeug, das es ist: Es hilft beim Denken. Nutzen Sie Korrekturprogramme, wenn Sie Unsicherheiten in der Rechtschreibung haben, aber verzichten Sie auf KI-gestützte Textproduktion (egal, ob es um die Formulierung einer Fragestellung, um die Darstellung von Kontextwissen und Forschungsstand oder um Analyse und Interpretation geht): Sie werden Fehler machen und es wird nicht alles gelingen. Aber so funktioniert Lernen, das ist ein Arbeitsprozess und dafür besprechen wir Ihre Konzepte und Arbeiten miteinander. Und all das ist in jedem Fall interessanter als die Einfallslosigkeit und Flachheit KI-generierter Texte und Fragen. Auf meiner Seite gilt: Ich lese und beurteile Ihre Arbeiten selbst. 

Modalitäten von Prüfungen:

  • Es werden ausschliesslich Monographien geprüft (4 im Bachelor Geschichte; 5 im Masterstudienfach Geschichte bzw. 8 im Masterstudiengang Europäische Geschichte, falls die Masterarbeit nicht Gegenstand der Prüfung ist, sonst ebenfalls 5). Beginnen Sie frühzeitig mit Organisation und Vorbereitung der Prüfung.
  • Anfragen zu Prüfungsübernahmen richten Sie bitte per Mail an die Dozentin bis spätestens zum ersten Tag des jeweiligen fakultären Anmeldefensters; die Daten dazu finden Sie auf den Seiten des Studiendekanats (BA resp. MA). Bei Anfragen zur Bachelor-Prüfung schicken Sie bitte drei Themenvorschläge mit.
  • Bei der anschliessenden Anmeldung zur Prüfung muss ein erster Leselisten-Vorschlag vorliegen. Bibliographieren ist eine Fertigkeit, über die Sie am Ende ihres Studiums verfügen müssen - entsprechend ist die Erarbeitung einer Leseliste Ihre Aufgabe. Es empfiehlt sich, im Bibliothekskatalog die Suche auf die Fachbibliothek Geschichte einzugrenzen - dort können Sie alle Bücher vor Ort sichten.

 

 

- Nehmen Sie alle folgenden Informationen sorgfältig zur Kenntnis; Sie ersparen sich damit Umwege und unnötige Mehrarbeit.
- Beachten Sie die Vorgaben in den Merkblättern (auch die formalen Vorgaben für abzugebende Unterlagen).
- Achten Sie bei allen abzugebenden Unterlagen auf eine sorgfältige Textredaktion (Orthographie etc.). Die Geschichte ist eine schreibende Disziplin, Sprach- und Ausdrucksvermögen sind Teil des Handwerks.
- Versehen Sie Ihre Unterlagen mit Name und Email-Adresse.
- Halten Sie Abgabetermine ein. Deadlines bezeichnen grundsätzlich Arbeitstage (Montag bis Freitag), das heisst: Abgabe bis spätestens 17:00 des betreffenden Tages (sofern nichts anderes  angegeben ist).

 

Falls Sie eine Prüfung bei Frau Arni ablegen möchten, beachten Sie Folgendes:

1. Nehmen Sie das  Merbklatt Prüfungen zur Kenntnis. Sie finden dort alle Vorgaben und einen Zeitplan sowie Informationen zu Anforderungen, Bewertungskriterien und Form der Rückmeldung.

2. Aufgrund langjähriger Erfahrung ergeht dieser dringende Rat an Sie: Beginnen Sie frühzeitig mit der Literatursuche - gern vor dem Zeitplan, der die spätestmögliche Planung festhält. Berechnen Sie Zeit ein für die Literatursuche, es ist keine triviale Arbeit. Achtung: Anmeldungen zur Prüfung werden von der Dozentin erst unterschrieben, wenn ein erster Vorschlag zur Literaturliste vorliegt.

3. Klären Sie vorgängig zu einer Sprechstundenanmeldung per Email mit Frau Arni, ob sie für die Prüfung zur Verfügung steht. Beachten Sie: Es empfiehlt sich, mindestens eine Veranstaltung bei Dozierenden zu besuchen, von denen Sie geprüft werden möchten. Geben Sie in Ihrem Anfragemail an, ob und welche Veranstaltungen Sie bei Frau Arni besucht haben.

4. Setzen Sie sich zur Zusammenstellung der Literaturliste in die Bibliothek, wo Sie Literatur vor Ort sichten können. Setzen Sie nur Titel auf die Liste, die Sie angeschaut haben. Für klassische Werke (MA, 1-2) werden Sie von Frau Arni zu einem Adam Workspace zugeschaltet, der eine Auswahl digitalisierter Werke enthält.

5. Geprüft wird ausschliesslich das Format der geschichtswissenschaftlichen Monographie. Vorzuschlagen sind entsprechend: Monographien (nicht Sammelbände), geschichtswissenschaftliche Monographien (nicht Bücher aus andern Fächern), Monographien zur Prüfepoche (19. und 20. Jahrhundert, achten Sie auf eine zeitliche Streuung). Lassen Sie besuchte Seminare und Proseminare Revue passieren, sichten Sie die Unterlagen, schauen Sie sich z.B. Monographien an, aus denen Sie im Rahmen einer Veranstaltung ein Kapitel gelesen haben, das Ihnen gefallen hat etc.

Zusammengefasst der Ablauf (detaillierte Zeitpläne finden Sie im Merkblatt Prüfungen):

1. Anfrage zur Prüfungsübernahme (Frist siehe oben)
2. Vorschlag Prüfungsliteratur
3. Anmeldung zur Prüfung (Frist siehe beim Studiendekanat)
4. Sprechstunde zur Finalisierung der Prüfungsliteraturliste

 

Falls Sie eine Sprechstunde zur Vorbereitung einer schriftlichen Arbeit nutzen möchten, beachten Sie Folgendes:

1. Klären Sie vorgängig per Email mit Frau Arni, ob sie die Arbeit abnimmt (dies entfällt, wenn Sie sich innerhalb eines Seminars oder Proseminars für eine Arbeit anmelden).

2. Nehmen Sie vorgängig zur Anfrage die Informationen im Merkblatt zu schriftlichen Arbeiten zur Kenntnis (wird innerhalb von Seminaren auch im jeweiligen Workspace aufgeschaltet). Sie finden dort alle Vorgaben sowie Informationen zu Anforderungen, Bewertungskriterien und Modalitäten der Rückmeldung. Beachten Sie insbesondere auch die Angaben zum Konzept. Achtung:

  • Es werden nur vollständige Konzepte besprochen; unvollständige Konzepte (ohne Fragestellung, ohne Literaturliste oder Quellenrecherche etc.) werden zur Überarbeitung zurückgegeben und eine neue Sprechstunde wird vereinbart.
  • Ein Konzept ist mehr als eine Ideenskizze. Das heisst: Grundlage ist die Recherche und Sichtung von Quellen in Bibliothek und/oder Archiv sowie die Recherche und Sichtung der wichtigsten Literatur. In der Regel machen Sie eine Seminararbeit innerhalb eines Seminars, damit verfügen Sie über erste Grundlagen (Kenntnis eines Forschungsfeldes) und einen Kontext für Fragestellungen. Dem Konzept vorgängige Themenideen und Ideenskizzen können im Seminar und via Mail besprochen werden; nutzen Sie dazu die Materialien und Diskussionen des Seminars.
  • Verwenden Sie auf das Konzept genau so viel Sorgfalt wie auf die Umsetzung der Arbeit, auch was die Textredaktion betrifft. Die Konzeptionsarbeit fliesst in die Bewertung der Seminararbeit mit ein.
  • Schicken Sie ihr Konzept der Dozentin spätestens am Vortag der Sprechstunde (bis 12:00).

3. Seminararbeiten in Form eines Learning Contracts werden nur in begründeten Ausnahmefällen und nur für das Fach Geschichte abgenommen. Proseminararbeiten werden von der Dozentin nicht in Form von Learning contracts abgenommen. Schreiben Sie Arbeiten grundsätzlich im Rahmen von Proseminaren oder Seminaren, dort erarbeiten Sie sich die Grundlagen für eine Arbeit.

 

1. Nehmen Sie vorgängig zur Anfrage einer Masterarbeitsübernahme die Informationen im Merkblatt Masterarbeit zur Kenntnis. Hier finden Sie insbesondere Angaben zu Konzipierung einer Masterarbeit und dem Zeitplan. Sie finden dort ausserdem Informationen zu Anforderungen, Bewertungskriterien und Modalitäten der Rückmeldung. 

2. Voraussetzung für die Betreuung und Abnahme einer Masterarbeit ist der vorgängige Besuch mindestens einer Veranstaltung bei der Dozentin. Geben Sie bei der Kontaktaufnahme an, welche Veranstaltung(en) Sie bei der Dozentin besucht haben.

3. Anfragen zur Übernahme einer Masterarbeit ist eine ein- bis zweiseitige Ideenskizze (inkl. erste Quellen- und Literaturrecherche) beizulegen.

4. Masterarbeiten werden zur Betreuung erst übernommen, wenn von den zwei Seminararbeiten in Geschichte mindestens eine abgeschlossen und benotet ist; die zweite sollte abgegeben sein. In begründeten Fällen kann eine Ausnahme gemacht werden, wenn die zweite Arbeit in Bearbeitung ist; in diesem Fall ist der Dozentin bei der Anmeldung zur Masterarbeit eine Zeitplanung zum Abschluss der zweiten Seminararbeit vorzulegen. In jedem Fall ist die zweite Seminararbeit vor Beginn der Arbeiten an der Masterarbeit abzuschliessen.

5. Schicken Sie Frau Arni bis spätestens 12:00 Uhr am Vortag jeder Sprechstunde eine schriftliche Unterlage zur Vorbereitung (je nach Zeitpunkt: Konzept, aktualisiertes Konzept, Fragen zum Fortgang der Arbeit, Probleme zur Diskussion etc.). Beachten Sie, dass eine Sprechstunde sich umso besser nutzen lässt, je konkreter Ihre Überlegungen und Fragen formuliert sind. 

6. Das Konzept (= das wichtigste fortlaufende Arbeitsdokument bei der Verfertigung einer Masterarbeit) wird in der zweiten Sprechstunde fällig. Beachten Sie die detaillierten Angaben im Handout Masterarbeit (s. oben) bzw. im Merkblatt zu schriftlichen Arbeiten. Achtung: Es werden nur vollständige Konzepte gemäss Angaben im Handout besprochen.

7. Manche Institutionen stellen auf der Grundlage ihrer Archive Themensammlungen für mögliche Forschungsarbeiten zur Verfügung. Das sind wertvolle Ressourcen auf der Suche nach Themen oder Archivmaterial. Sie finden solche Ressourcen z.B. hier (Plattform Forschungsthemen zu Stadt und Kanton Solothurn)  oder hier (Themenideen Schweizerisches Sozialarchiv Zürich)

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