/ Events

Universität Basel an der Jahreskonferenz des Observatory on History Teaching in Europe (OHTE) 2026

Gruppenfoto Olena Palko, Alexandra Binnenkade, Paul Schmid-Schönbein

Prof. Dr. Olena Palko, PD Dr. Alexandra Binnenkade und Paul Schmid-Schönbein nahmen an der Konferenz "Manipulating History, Undermining Democracy" in Strasbourg teil

Die Universität Basel war auch dieses Jahr an der Jahreskonferenz des Observatory on History Teaching in Europe (OHTE) des Council of Europe in Strassburg vertreten. Die Tagung vom 8. und 9. Oktober stand unter dem Titel «Manipulating History, Undermining Democracy» und rückte den gezielten Missbrauch historischer Narrative ins Zentrum. 

Prof. Dr. Olena Palko, Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats (Scientific Advisory Council) des OHTE, moderierte am zweiten Tag eine Plenarsitzung, die die Erkenntnisse der Workshops des Vortags zusammenführte. Masterstudent Paul Schmid-Schönbein trat am ersten Tag im Team «Gen Z» in einer Podiumsdebatte gegen das Team «Boomer» an. Die provokante These, dass die Gen Z historische Manipulation besser erkennt als die Babyboomer, sorgte für lebhafte Diskussionen. PD Dr. Alexandra Binnenkade vervollständigte das Basler Trio, das sich intensiv mit dem Geschichtsunterricht der Zukunft auseinandersetzte. 

Das Observatory on History Teaching in Europe (OHTE) ist ein erweitertes Teilabkommen des Europarats, dessen Aufgabe darin besteht, eine qualitativ hochwertige Bildung zu fördern, um das Verständnis für die demokratische Kultur zu stärken. Das Observatorium besteht aus 19 Mitgliedstaaten und einem Beobachterstaat und sammelt Daten, vergleicht Unterrichtspraxis und veröffentlicht regelmässig Berichte. An der diesjährigen Jahreskonferenz diskutieren bis zu 650 Fachleute aus Bildung, Politik und Zivilgesellschaft. 

To top