Bachelorprüfung

Die Abschlussprüfung im Bachelorstudium Geschichte besteht aus einer vierstündigen schriftlichen Prüfung. Die Prüfenden legen in einem Vorgespräch mit dem/der Studierenden zwei Themenbereiche fest. In der Prüfung wird aus einem der beiden Themenbereiche ein Thema zur Bearbeitung gestellt. Die Themen der schriftlichen Abschlussprüfung müssen aus einer der vier Epochen stammen, die nicht bereits durch die schriftliche Seminararbeit abgedeckt wurde. Damit ist sichergestellt, dass Seminararbeit und Prüfungsthemen gemeinsam zwei der vier Epochen Altertum, Mittelalter, Frühe Neuzeit sowie Neuere und Neueste Geschichte abdecken. In der Regel stammen die Prüfungsthemen aus der Epoche, in der das Aufbaumodul II absolviert worden ist.

Anmeldung und Zulassung

Die Studierenden müssen sich für die Abschlussprüfungen in ihren beiden Studienfächern anmelden. Die Anmeldung und Zulassung zur Prüfung erfolgt beim Studiendekanat der Fakultät. Die entsprechenden Formulare und Termine finden Sie auf der Webseite des Studiendekanats. Anmeldung, Zulassung, Prüfungsablauf und Termine werden im Prüfungsreglement der Fakultät geregelt. Zur Abschlusspüfung wird zugelassen, wer in beiden Studienfächern jeweils mindestens 60 KP erworben und in beiden Studienfächern die vorgeschriebenen Arbeiten mit Bewertung vorweisen kann.

Anrechenbarkeit von Veranstaltungen

Die Lehrveranstaltungen des Departements Geschichte sind in der Regel für verschiedene Studienfächer, Studiengänge und den Komplementären Bereich anrechenbar. Ebenso können Lehrveranstaltungen, die eine Epochengrenze überschreiten, wahlweise für das eine oder das andere Epochenmodul angerechnet werden. Über die Zuordnung zu Modulen und Anrechenbarkeiten einer Lehrveranstaltung informiert das Vorlesungsverzeichnis online. Dabei ist jede Lehrveranstaltung jedoch nur einmal anrechenbar. Doppelte Anrechnungen derselben Lehrveranstaltung (z.B.für die Epochen Mittelalter und Frühe Neuzeit, für Geschichte und Jüdische Studien, für Geschichte und Geschlechterforschung oder auch für das Fachstudium Geschichte und den Komplementären Bereich) sind nicht zulässig. Auch die erneute Anrechnung von Studienleistungen des Bachelorstudiums für das Masterstudium ist nicht zulässig.