Forschung am Departement Geschichte

Seit den 1990er Jahren hat sich die Basler Geschichtswissenschaft mit kulturhistorischen, histo­risch-anthropologischen und geschlechterhistorischen Forschungen international profiliert und geo­grafisch Akzente in der Schweizer Geschichte, der Geschichte Osteuropas sowie der Geschichte Afrikas gesetzt. Auf dieser Basis hat das Departement Geschichte in den letzten Jahren zwei übergreifende Schwerpunkte in Forschung und Lehre – «Europäische Geschichte in globaler Perspektive» sowie «Renaissancen» - definiert, die durch eine Reihe von spezifischen Forschungsorientierungen weiter profiliert  werden: Ge­schichte Afrikas; Osteuropäische Geschichte; Bilder, Dinge, Medien; Geschlechtergeschichte; Wissensgeschichte und Basler Geschichte.

Das Departement Geschichte ist eine im nationalen wie internationalen Vergleich sehr drittmittelstarke Forschungseinheit. Es hat mit der Basel Graduate School of History (BGSH) ein anregendes Forschungsumfeld geschaffen, das Doktorierenden interessante Formate für selbständig organisierte Forschungsdiskussionen und Möglichkeiten zur internationalen Vernetzung bietet.

Die von den einzelnen Bereichen regelmässig veranstalteten Forschungskolloquien  eröffnen vielfältige Möglichkeiten zur Diskussion spezifischer Forschungsfragen. Weitere Diskussionsmöglichkeiten bieten die im Rahmen der BGSH veranstalteten Workshops und Tagungen.

Aktuell beherbergt das Departement Geschichte die Geschäftsführungsstelle der Zeitschrifte «Historische Anthropologie» und die Redaktionsstelle der «Schweizerischen Zeitschrift für Geschichte» (SZG).

Breite und Charakteristika des 'Basler Profils' in den Geschichtswissenschaften spiegeln sich in den Abschlussarbeiten und  Publikationen,  den Partnern und Kooperationen und in den zahlreichen Projekten, über welche die Projektdatenbank der Universität Basel Auskunft gibt.