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SUMMARY:The Virtual East: Eastern European Video Game Landscapes
DESCRIPTION:Das Spielen von Videospielen bedeutet immer auch die Interaktio
 n mit virtuellen "Game Spaces"\, deren Aussehen\, Qualität und Einzigarti
 gkeit maßgeblich zum Spielerlebnis beiträgt. Oft werden Spieler:innen mi
 t prototypisch fantastischen Landschaften voller Drachen\, Orks und Elfen 
 konfrontiert\, wie zum Beispiel in dem kürzlich erschienenen und von der 
 Kritik gefeierten Baldur's Gate 3. Doch manchmal scheinen sich Spieler:inn
 en nach tristen Orten\, gedämpften Farben\, verlassenen Industriegelände
 n\, oder urbanen Stadtlandschaften voll Beton\, monumentaler Statuen und s
 owjetischen Autos zu sehen. Derart "osteuropäisch" aussehende Spiele (etw
 a die S.T.A.L.K.E.R. oder Metro Serien\, aber auch das dieses Jahr erschie
 nene Atomic Heart oder Disco Elysium\, der estnische Indie-Hit von 2019) f
 eierten in der jüngeren Vergangenheit große Erfolge. Nach einer kurzen E
 inführung in die Game Space Theorie beleuchtet Gernot Howanitz in seinem 
 Vortrag konstitutive Elemente der Darstellung osteuropäischer Räume in a
 ktuellen Videospielen und zeigt auf\, wie die Frage nach der Neuvermessung
  eines Raumes\, der angefüllt mit den Relikten der sowjetischen Vergangen
 heit ist\, immer auch eine ideologische Dimension beinhaltet.\\r\\nDr. Ger
 not Howanitz ist Assistenzprofessor am Institut für Slawistik der Univers
 ität Innsbruck und setzt sich dort v.a. mit Digital Humanities sowie neue
 n Medien in Ost- und Ostmitteleuropa auseinander. Er ist Mitbegründer der
  dortigen Forschungsgruppe Game Studies sowie Mitherausgeber des Journals 
 "Digital Icons: Studies in Russian\, Eurasian and Central European New Med
 ia". Seine erste Monographie erschien 2020 unter dem Titel "Leben weben. A
 utobiographische Praktiken russischer Autorinnen und Autoren im Internet".
 \\r\\nDer öffentliche Vortrag findet im Seminarraum -201 der Alten Univer
 sität statt. Im Anschluss besteht bei einem kleinen Apéro die Möglichke
 it zum Austausch. Vortragssprache ist Englisch.
X-ALT-DESC:<p>Das Spielen von Videospielen bedeutet immer auch die Interakt
 ion mit virtuellen "Game Spaces"\, deren Aussehen\, Qualität und Einzigar
 tigkeit maßgeblich zum Spielerlebnis beiträgt. Oft werden Spieler:innen 
 mit prototypisch fantastischen Landschaften voller Drachen\, Orks und Elfe
 n konfrontiert\, wie zum Beispiel in dem kürzlich erschienenen und von de
 r Kritik gefeierten Baldur's Gate 3. Doch manchmal scheinen sich Spieler:i
 nnen nach tristen Orten\, gedämpften Farben\, verlassenen Industriegelän
 den\, oder urbanen Stadtlandschaften voll Beton\, monumentaler Statuen und
  sowjetischen Autos zu sehen. Derart "osteuropäisch" aussehende Spiele (e
 twa die S.T.A.L.K.E.R. oder Metro Serien\, aber auch das dieses Jahr ersch
 ienene Atomic Heart oder Disco Elysium\, der estnische Indie-Hit von 2019)
  feierten in der jüngeren Vergangenheit große Erfolge.<br /> Nach einer 
 kurzen Einführung in die Game Space Theorie beleuchtet Gernot Howanitz in
  seinem Vortrag konstitutive Elemente der Darstellung osteuropäischer Rä
 ume in aktuellen Videospielen und zeigt auf\, wie die Frage nach der Neuve
 rmessung eines Raumes\, der angefüllt mit den Relikten der sowjetischen V
 ergangenheit ist\, immer auch eine ideologische Dimension beinhaltet.</p>\
 n<p>Dr. Gernot Howanitz ist Assistenzprofessor am Institut für Slawistik 
 der Universität Innsbruck und setzt sich dort v.a. mit Digital Humanities
  sowie neuen Medien in Ost- und Ostmitteleuropa auseinander. Er ist Mitbeg
 ründer der dortigen Forschungsgruppe Game Studies sowie Mitherausgeber de
 s Journals "Digital Icons: Studies in Russian\, Eurasian and Central Europ
 ean New Media". Seine erste Monographie erschien 2020 unter dem Titel "Leb
 en weben. Autobiographische Praktiken russischer Autorinnen und Autoren im
  Internet".</p>\n<p>Der öffentliche Vortrag findet im Seminarraum -201 de
 r Alten Universität statt. Im Anschluss besteht bei einem kleinen Apéro 
 die Möglichkeit zum Austausch. Vortragssprache ist Englisch.</p>
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