Dr. Brigitta Bernet

Wissenschaftliche Mitarbeiterin "The Making of Professional History"
brigitta.bernet-at-unibas.ch

 

Brigitta Bernet arbeitet seit September 2016 als Assistentin im Bereich Neuere Allgemeine Geschichte am Departement Geschichte der Universität Basle. Nach dem Studium von Geschichte, Philosophie und russischer Literaturwissenschaft an den Universitäten Zürich, Bielefeld und Edinburgh promovierte sie 2010 mit einer Studie zur Entstehung und Entwicklung der Schizophreniediagnose um 1900. Von 2012 bis 2015 koordinierte sie das vom SNF geförderte Projekt «Vom Human Motor zum Human Capital. Studien zur Wissensgesellschaft in der Schweiz» am Institut für Geschichte der ETH Zürich. 2012 war sie Research Fellow am Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam und 2013 Fellow bei re:work (International Research Center «Work and Human Life Cycle in Global History») an der HU Berlin. Sie ist Gründungsmitglied des Netzwerkes "Wissen und Wirtschaft" am Zürcher Zentrum Geschichte des Wissens (ZGW) und des DFG-Netzwerkes "Geschichte der Prüfungstechniken 1900-2000". Seit 2016 ist sie zudem Mitglied der DFG-Leibniz-Forschungsgruppe "Vergleichende Zeitgeschichte der modernen Geschichtswissenschaften" an der Universität Trier und Mitherausgeberin von "Geschichte der Gegenwart". Aktuell forscht sie zur Geschichte der Arbeit und zur Geschichte der Geschichtsschreibung im 20. Jahrhundert.

Aktuelles

Brigitta Bernet, Juliane Schiel, Jakob Tanner (Hg.): Arbeit in der Erweiterung. Historische Anthropologie 24/2, Köln/Weimar/Wien 2016.

 

 

Publikationen (Auswahl)

  • Vom «Berufsautomaten» zum «flexiblen Mitarbeiter». Die Krise der Organisation und der Umbau der Personallehren um 1970, in: Andreas Dietz/ Jörg Neuheiser (Hg.). Wertewandel in Wirtschaft und Arbeitswelt der 1970er und 80er Jahre, Göttingen 2016, 32-54.
  • Insourcing und Outsourcing. Anthropologien der modernen Arbeit, in: Historische Anthropologie 24 (2016) 2, S. 272-293.
  • Der kreative Imperativ. Arbeiten wird immer schöner und immer prekärer, in: Geschichte der Gegenwart. Beiträge zur öffentlichen Debatte, Mai 2016.
  • Der Coach, in: Alban Frei/ Hannes Mangold (Hg.). Das Personal der Postmoderne. Inventur einer Epoche, Bielefeld 2015, S. 105-120.
  • Ausser Betrieb. Metamorphosen der Arbeit in der Schweiz, hg. v. Brigitta Bernet und Jakob Tanner, Zürich 2015.
  • Stress und die Dis-Kontinuitäten des 20. Jahrhunderts. Positionen und Perspektiven, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 11 (2014), S. 444-461 (mit Lutz Raphael, Dietmar Süß und Nina Verheyen)
  • Schizophrenie. Entstehung und Entwicklung eines psychiatrischen Krankheitsbildes um 1900, Zürich 2013.
  • »Depressed? It might be political!« Die Pathologien der Leistungsgesellschaft im Fokus der ausserklinischen Literatur, in: Nach Feierabend, Zürcher Jahrbuch für Wissensgeschichte 8 (2012), S. 189-198.
  • Sputniks Resonanzen. Der Aufstieg der Humankapitaltheorie im Kalten Krieg – eine Argumentationsskizze (mit David Gugerli), in: Historische Anthropologie 3 (2011), S. 433-446.