Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk

Professor für Osteuropäische Geschichte
benjamin.schenk-at-unibas.ch

Kurzbiographie

1991-1998 Studium der Ost- und Südosteuropäischen Geschichte, Neueren Geschichte und Volkswirtschaftslehre in Marburg, St. Petersburg und Berlin. 2002 Promotion zum Dr. phil an der FU Berlin mit der Arbeit: "Aleksandr Nevskij im russischen kulturellen Gedächtnis. Geschichtsbilder und Konzepte kollektiver Identität 1263-2000".

2006-2007 Feodor-Lynen-Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung. 2003-2009 wissenschaftlicher Assistent, 2009 - 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dilthey-Fellow der Volkswagen-Stiftung an der Abteilung für Geschichte Ost- und Südosteuropas der LMU München. 

Habilitation an der LMU München und Zuerkennung der Lehrbefugnis für die Fächer Geschichte Ost- und Südosteuropas sowie Neuere und Neueste Geschichte im November 2010. Thema der Habilitationsschrift: "Russlands Fahrt in die Moderne. Mobilität und sozialer Raum im Eisenbahnzeitalter".

2011-2015 Extraordinarius (Associate Professor), seit 2015 Full Professor für Osteuropäische Geschichte und Neuere Allgemeine Geschichte am Departement Geschichte der Universität Basel.

Aktuelles

Neuerscheinung: Poezd v sovremennost'. Mobil'nost' i social'noe prostranstvo Rossii v vek zheleznych dorog [Der Zug in die Moderne. Mobilität und sozialer Raum in Russland im Eisenbahnzeitalter], Moskva 2016. Weitere Informationen zur Publikation finden Sie hier.

Zu der Idee, Konzeption und einigen Ergebnissen des Buches (auf Russisch) auf der Seite syg.ma

 

 

Ringvorlesung im Frühjahrssemester 2017: "Die Russische Revolution 1917-2017. Ereignis, Wirkung, Mythos". Dienstag, 16-18 Uhr, Kollegiengebäude, HS 102, Beginn: 21.2.2017. Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier [PDF (1.9 MB)].

 

 

Forschungskolloquium: Das aktuelle Programm des Forschungskolloquiums zur Geschichte Osteuropas (Frühjahrssemester 2017) finden Sie hier.

Vorankündigung: "Lenins Zug. Die Russische Revolution und die Schweiz". Öffentlicher Anlass zum 100. Jahrestag von Lenins Rückkehr aus dem Schweizer Exil nach Petrograd. Kooperationsprojekt der Lehrstühle für Osteuropäische Geschichte der Universitäten Basel, Bern und Zürich am Sonntag, 9. April 2017, ab 10 Uhr im Landesmuseum Zürich. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte von Erinnerung und Konzepten kollektiver Identität in Ostmittel- und Osteuropa
  • Raum- und Kommunikationsgeschichte
  • Infrastrukturgeschichte
  • Mental Mapping und die historischen Regionen Europas
  • Vergleichende Imperiengeschichte
  • Geschichte politischer Gewalt

Mitgliedschaften und Ehrungen

Ämter:

Mitgliedschaften:

  • Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO)
  • Verband der Osteuropahistorikerinnen und -historiker (VOH)
  • Osteuropaforum Basel (OFB)
  • Schweizerische Gesellschaft für Geschichte (SGG)

Ehrungen, Stipendien:

  • Auszeichnung der Dissertation "Aleksandr Nevskij im russischen kulturellen Gedächtnis. Geschichtsbilder und Konzepte kollektiver Identität 1263-2000" mit dem Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (heute: Klaus-Mehnert-Preis) (2002) und dem Fritz-Theodor-Epstein-Preis des VOH (2004).
  • 2006/07 Feodor-Lynen-Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung.
  • 2009/2011 Dilthey-Fellow der Volkswagen-Stiftung.

Aktuelle Publikationen

Schenk, Frithjof Benjamin: „Flieg meine Lokomotive, flieg.." Schienen der Macht in der Russischen Revolution, in: Deutsches Historisches Museum; Schweizerisches Nationalmuseum (Hg.): 1917 Revolution. Russland und die Folgen, Dresden 2017, S. 41-53.
Schenk, Frithjof Benjamin: Poezd v sovremennost'. Mobil'nost' i social'noe prostranstvo Rossii v vek zheleznych dorog, Moskva 2016. edoc

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