PD Dr. Peter Huber

Aktuelles

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Neuerscheinung:

Peter Huber: In der Résistance. Schweizer Freiwillige auf der Seite Frankreichs (1940–1945). Zürich 2020.

Schweizer Freiwillige im Zweiten Weltkrieg in den Reihen der Alliierten haben bei der Rückkehr in die Schweiz einen schweren Stand. Obwohl sie auf Seiten der Sieger stehen, empfängt sie die Heimat mit Gleichgültigkeit und dem Vorwurf, das Land in Stich gelassen und zu Kriegszeiten geschwächt zu haben. Die Militärjustiz verurteilt sie wegen Fremden Kriegsdienst zu Gefängnisstrafen. Auf dem Siegerpodest stehen ausschliesslich General Guisan, die Armee und die sorgsam konstruierte «wehrhafte Schweiz». Eine Rehabilitierung und Würdigung dieser Freiwilligen hat Bundesrat und Parlament ein letztes Mal im Jahre 2008 abgelehnt.

Der Autor zeichnet das facettenreiche Profil der 400 bis 500 Schweizer im französischen Widerstand. Die einen überqueren klammheimlich den Jura und schliesssen sich Gruppen von Widerstandskämpfern an, die den deutschen Besatzungstruppen Hinterhalte legen und Nadelstiche versetzen. Wer dem Feind in die Hände fällt, wird meist ins Reich deportiert und erhält von «Bern» und den Schweizer Vertretungen kaum Unterstützung. Doch die meisten Schweizer Freiwilligen stossen in Nordafrika und in England zur Résistance, wo General de Gaulle ehemalige Fremdenlegionäre für die Befreiung Frankreichs gewinnt. Die Gründe für den Anschluss an die Résistance sind vielfältig: oft affektive Verbundenheit mit Frankreich und Antifaschismus, aber auch Abenteuerlust, Freude am militärischen Betrieb und Flucht vor Schwierigkeiten in der Schweiz reichen sich die Hand.

Die sorgfältig recherierte Arbeit wertet erstmals zugängliche Akten im Pariser Militärarchiv und im Bundesarchiv aus. Sie versteht sich auch als Beitrag zum Verhalten der Schweiz im Zweiten Weltkrieg.

Peter Huber, Fluchtpunkt Fremdenlegion. Schweizer im Indochina- und im Algerienkrieg, 1945-1962, Zürich, Chronos, 2016, 320 S., 59 Abb.

Junge Männer, die freiwillig in einen Krieg ziehen, stehen heute erneut in den Schlagzeilen. Bereits in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg sind 2'200 Schweizer trotz Verbot der Fremdenlegion beigetreten, um als Speerspitze der Grande Nation fern von Europa das französische Kolonialreich zu retten. Deren Wegzug wirft neues Licht auf die Schweizer Nachkriegsgesellschaft mit ihren «Verlierern»: ein wegzugbereites männliches Milieu, ungebunden, den untersten sozialen Schichten entstammend, mit schwacher Ausbildung, viel Erfahrung in Anstalten oder als Verdingend und einem Vorstrafenregister mit vielen «Armutsdelikten», Einträge, die ein Vorwärtskommen in der Schweiz erschweren.

Die Suche nach Glück und Erlebnis fernab von der Schweiz endet in einem militärischen Verband, der aus ehemaligen Rebellen, die in der Schweiz mit Gesetzen kollidierten, folgsame Legionäre formt, die in der neuen Heimat Legion aufsteigen und diese zweite Lebenschance packen, um zu reüssieren. Das Buch dokumentiert die Sicht des Legionärs auf die «Eingeborenen», der Umgang mit Sexualität (Truppenbordelle, «Heirat auf Zeit») und die Verarbeitung bzw. das Wegschauen vor Folter und Kriegsverbrechen. Ein hoher Prozentsatz von Legionären desertiert: Grund dafür sind weniger politische oder moralische Überlegungen zum Einsatz gegen einen Feind, den man nicht kennt und der ihnen nichts angetan hat, als Angst vor einer Disziplinarstrafe.

Wer in die Welt der Legionäre eintaucht, stösst auf die Armut in der Schweiz, auf die Ausgestossenen, auf die Entrechteten, auf die administrativ Versorgten, die wie Parias parallel zur sich entwickelnden Wohlstandsgesellschaft überleben und vom Fluchtpunkt Fremdenlegion träumen. Die damalige Kolonialmacht Frankreich vermochte die Ausweglosigkeit dieser männlichen Rand- und Unterschichten skrupellos für ihre Ziele zu instrumentalisieren. Sie hat deren «rage de vivre» für ihre Kolonialpolitik in Indochina und Nordafrika umgepolt und eingespannt. Sie hat die Schwachen, Entwurzelten und Ausgestossenen Europas als Speerspitze im Kamf gegen die Schwachen in den Kolonien eingesetzt. Fahnenflüchtige oder Rückkehrer, die die französische Kriegsführung anprangerten, waren Ausnahmeerscheinungen und Sand im Getriebe einer Maschinerie, die sich heute zu einer hochtechnisierten, schlanken, schnellen Eingreiftruppe gegen Djiadisten gewandelt hat.

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Forschungsprojekte

"Traîtres ou héros? Les volontaires suisses dans la Résistance, 1940-1944"

Principal Investigator: Herrmann, Irène

Project members: Huber, Peter; Graf, Marie-Laure

Organization: Département d'histoire générale, Unité d'histoire suisse (Genève)

Project start: 15.10.2015

Probable end: 15.10.2018

Abstract:

L’historiographie concernant la Suisse durant la Seconde Guerre mondiale est abondante. Hormis les différents rapports commandés par les autorités fédérales, nombre d’historiens se sont penchés sur la question, selon différentes approches et thématiques. Relations commerciales avec l’Allemagne, politique humanitaire, accueil des réfugiés représentent les aspects les mieux connus de la période. Néanmoins, un pan de cette histoire reste très peu traité par l’historiographie : les Suisses s’étant engagés dans la Résistance française.

Ce projet FNS a pour objectif de combler ce vide historiographique, au travers de deux recherches distinctes mais interconnectées. La première étude, essentiellement prosopographique, examine l’engagement de ces Résistants partis de Suisse en se penchant sur leurs origines socio-culturelles, leurs motivations de départ ainsi que leur parcours au sein des forces résistantes. Quant à la seconde, elle explore la question de leur retour, et s’interroge sur la manière dont cet engagement a été perçu en Suisse, tant par les pouvoirs publics que par la société civile, au sortir de la guerre et sur un plus long terme. En adoptant une double approche synchronique et diachronique, cette étude permettra aussi d’aborder la dimension mémorielle de l’engagement en décryptant les interactions entre l’évolution du regard porté sur cet engagement et la construction de la mémoire de la Suisse durant la Seconde Guerre mondiale.

L’ambition de ce projet FNS est double. Premièrement, il s’agit d’apporter une contribution à l’historiographie de la Résistance française en étudiant le cas helvétique et en le mettant en perspective avec d’autres engagements étrangers dans une perspective transnationale. D’autre part, ce travail vise à compléter l’historiographie de la Suisse durant la Deuxième Guerre mondiale et sa dimension mémorielle, en questionnant les liens entre les relectures auxquelles ce conflit a donné lieu et l’évolution de la perception de l’engagement résistant.

Financed by: Swiss National Science Foundation (SNSF)

"Das IKRK und die Sowjetunion: Woldemar Wehrlin, IKRK-Delegierter und Schweizer 'Konsul' in Moskau, 1920-1938"

Principal Investigator: Huber, Peter

Project members: Huber, Peter

Organization: Departement Geschichte /Neuere Allgemeine Geschichte

Project start: 1.10.2001

Project end: 1.03.2004

Keywords: Humanitäre Intervention; Geschichte der Zwischenkriegszeit; Sozialgeschichte der Sowjetunion; Schweiz-Sowjetunion; Diplomatische Beziehungen

Abstract:

Forschungen zur IKRK-Delegation unter W. Wehrlin mussten bisher allein daran scheitern, dass ihr die Quellenbasis entzogen war. Die wenigen Arbeiten, die seit den siebziger Jahren die Mission W. Wehrlin streiften, stützen sich auf publizierte Quellen des IKRK oder hatten lediglich (Jean-Daniel Praz 1996) das Interesse der Eidgenossenschaft an dieser Mission im Auge.

Die neue Archivpraxis des IKRK seit 1996 und der Zugang zu russischen Archiven eröffnen nun neue Perspektiven. Erstmals wird es möglich sein, die Tätigkit der Mission W. Wehrlin von allen Seiten auszuleuchten, und dies nicht nur in bezug auf die Interessen der Eidgenossenschaft, sondern auch hinsichtlich der umfangreichen Hilfstätigkeit, die W. Wehrlin zugunsten ausländischer Bürger in der Sowjetunion im allgemeinen und auch notleidender Sowjetbürger entfaltet hat.

Im kommentierten Dokumentenband mit analytischen und interpretativen Teilen werden wir zur Untermauerung der entwickelten Thesen die aussagekräftigsten Dokumente aus verschiedenen, für die Forschung äusserst ungünstig angelegten Archivbeständen auswählen, thematisch ordnen und die aussergewöhnliche Mission W. Wehrlin, die 18 Jahre dauerte, von ihrem Anfang bis zu ihrem abrupten Ende erklären sowie die unterschiedlichen Interessen herausschälen, die das IKRK, die sowjetische Regierung und die Eidgenossenschaft dazu bewegten, die Mission zu entsenden bzw. zu ermöglichen. Unser Hauptaugenmerk gilt den analytischen und interpretierenden Teilen des Bandes. Die in französischer Sprache publizierten und mit Anmerkungen versehenen Dokumente sollen die entwickelten Thesen veranschaulichen und dem Leser ermöglichen, die sonst nur schwer zu findenden, aber miteinender in Beziehung stehenden Quellen direkt einzusehen (fehlende Findmittel, Anzahl der Archivbestände, teilweise russische Originalsprache).

Unser Forschungsinteresse erstreckt sich auf die ganze Periode, von den Anfängen bis zur stillschweigenden Liquidierung im Jahre 1938, die bisher rätselhaft erscheint und – was die Motive der drei Partner betrifft – vielleicht erst heute erhellt werden kann.

Von Beginn an und bis zur Auflösung der Mission konnte W. Wehrlin fast ungehindert Aufgaben wahrnehmen, die den klassischen Aufgabenbereich des IKRK überschritten – und dies mit Duldung der sowjetischen Behörden, die ihrerseits mit Bagockij in der Schweiz einen Vertreter hatten, den die Eidgenossenschaft auf diskreten Druck des IKRK hin nicht anzutasten wagte. Diese Hypothese soll anhand der neuen Quellenlage verifiziert werden.

Die Arbeit W. Wehrlins und die seiner Mitarbeiter in Moskau nahm seit Ende der zwanziger Jahre immer mehr die Züge eines verdeckten Konsultas für Schweizerbürger in der Sowjetunion an, was das IKRK darin bestärkte, von der Eidgenossenschaft erhöhte Subventionen für die geleisteten Dienste zu verlangen. Auch hier möchten wir den Dingen auf den Grund gehen und anhand von Dokumenten und Statistiken nachweisen, inwiefern das Tätigkeitsfeld von Wehrlin sich von den klassischen IKRK-Aufgaben entfernt hatte. Im Rahmen dieser Rekonstruierung der Agenda Wehrlins soll der Intervention Wehrlins für Notleidende in der Sowjetunion viel Platz eingeräumt werden.

Unsere Vermutung, dass das IKRK die Mission Wehrlin – erhöhte Subventionen von seiten der Eidgenossenschaft hin oder her – zurückzog, um sich dem Vorwurf einer zu engen Bindung an die Interessen der Eidgenossenschaft zu entziehen, und dies zu einer Zeit, als sich auf dem "Markt der Humanität" neue Tätigkeitsfelder in Abessinien und Spanien eröffneten, muss verifiziert werden.

Financed by: Swiss National Science Foundation (SNSF)

"Die Kommunistische Internationale: Personen, Apparate und  Strukturen im internationalen Kommunismus, 1919-1943"

Principal Investigators: Buckmiller, Michael; Meschkat, Klaus

Project Members: Huber, Peter; Kirchner, Olaf

Organization: Institut für Politische Wissenschaft (Hannover); Institut für Soziologie (Hannover)

Project start: 01.03.1999

Project end: 01.03.2002

Abstract:

Research on international communism in the period 1919-1945 has been brought a big step forward as a result of the sponsored German-Russian cooperation project. Guaranteed access to the relevant personnel files of the Comintern Archive at the Russian State Archive for Social-Political History (RGASPI) has enabled the construction of a database with nearly 28.627 entries on individuals, of which 25.558 are based on archival sources. 15.816 Comintern employees (“Cominterners”) have been positively identified, whose biographical characteristics are listed with varying amounts of information and can be correlated to each other in the database for an empirical evaluation, even as an approximate reconstruction of the general population was possible. As a result, a broad foundation has been laid for any future research into the history of communism, independent of the risk of limited access to Russian archives for contemporary history.

Through time-consuming archival research, expansion and specification were possible as follows:

- Discovery of approximately 6,000 previously unknown “Cominterners”

- Exclusion of 3,5000 unknown persons discovered in the archives to be non-Cominterners

- Identification of approximately 280 already-known people as “Cominterners”

- Confirmation of approximately 700 people who were “Cominterner” status was suggested in the literature

- Identification of 9 previous unknown leading cadres

- Decoding, completion, and correction of countless pseudonyms

The results of the research are based on the systematic evaluation or sampling of collection relating to 43 countries. Contrary to Comintern statutes, the Soviet Union [VKP(B)] was not included in the archive as a “section” with its own record group, but rather “against the order” was primarily classified under the “general management of the Executive Committee of the Communist International.” For the first time, it has been possible systemically to locate this “section” effectively externally the given order of the archive and to open up it quantitatively through evaluation. The socio-biographical analytical information acquired through Olaf Kirchner’s research on the relationship between the Soviet state and the Comintern, which was previously classified as “Russified,” could newly adjusted. Members of marginalized population groups from outlying, maritime regions of the former Russian empire (Baltic See, Black See) demonstrated a clearly significant, disproportionately high involvement in the Comintern in the first few years, and they were often replaced by ethnic Russians in the late 1920s.

This conclusion was essentially confirmed by Peter Huber’s analysis of 580 leading cadres, in particular during the five periods of struggle. They demonstrate the notable change in the biographical characteristics of the leading personnel, from personnel with high qualifications in the engaged early phase to a transformation in the 1930s in favor of ideological styled “proletarians” from the colonial or partially-colonized world who had only limited or vocational schooling. This does not meant that the process of Stalinization was carried out by cadres with poor education. The “proletarian figurehead cadre” remained bound in a collectivity of tremendous intellectuals. The archivally-based analysis of biographies of individual cadres from Colombia (Klaus Meschkat), as well as those from Germany (Michael Buckmiller, Annelie Schalm), one of the centers of the Comintern, underscores the analyzed tendency.

Financed by: Stiftung Volkswagen

"Schweizerinnen und Schweizer als humanitäre, politische und militärische Helfer im Spanischen Bürgerkrieg"

Principal Investigators: Huber, Peter

Project Members: Huber, Peter

Organization: Departement Geschichte (Universität Basel)

Project start: 01.03.2007

Project end: 01.06.2008

Abstract:

70 Jahre nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs hält das wissenschaftliche Interesse an diesem Krieg weiterhin an, gilt doch kein Krieg der neueren Geschichte als so symbolträchtig wie jener der Jahre 1936-1939. Leidenschaften, Emotionen und Irrationalität prägen bis heute den Blick auf diesen Konflikt, nicht zuletzt in der Schweiz, wo die regelmässig wiederkehrende Frage der Amnestie für die damals Verurteilten im Parlament ideologische Gefechte auslöst.

Unser Forschungsgegenstand ist nicht der Krieg, sondern all die zivilgesellschaftlichen Kräfte in der Schweiz, deren gemeinsame Klammer die Verteidigung der spanischen Republik und/oder die Linderung der durch den Bürgerkrieg her-vorgerufenen Not war. Das Interesse an diesem Konglomerat von "Helfern", die sich aus verschiedensten religiösen und politischen Gründen in Bewegung setzten, ist seit einigen Jahren im Wachsen begriffen. Dies trifft für die Zeit des Zweiten Weltkrieges, viel weniger hingegen für jene des vorangegangenen Spanienkrieges zu. Hier möchten wir eine Lücke schliessen, indem wir die von der Schweiz aus geleistete Hilfsarbeit in all ihren Facetten rekonstruieren und zugleich in Biografien jene Personen vorstellen, die damals "Helfer an vorderster Front" waren, aber seither im Dunkel geblieben sind.

Unser Hauptaugenmerk gilt den analytischen und interpretierenden Teilen des Bandes, in denen wir die in den Biografien angetroffenen Elemente systematisieren. Verschiedene  Helferprofile sollen die ganze Bandbreite des Helfermilieus aus humanitären und politischen Gruppierungen abdecken und charakteristische Züge hervortreten lassen. Wir rücken dabei die bisher vernach-lässigten "humanitär-politischen" Kräfte in den Vordergrund, die den engen Handlungsspielraum, der ihnen in der Hilfsarbeit vom Bundesrat aufgezwungen wurde, voll ausnutzen und die gezogene "rote Linie" nicht überschritten – wie dies die "militärischen Helfer", die Schweizer Brigadisten, taten.

Unser Projekt streift auch die in der Schweiz kaum existierende Forschung zu den Intellektuellen und den Grenzen ihrer Einflussnahme. Der Spanienkrieg hat in der Schweiz erstmals in grösserem Ausmass Intellektuelle auf den Plan gerufen, ihre Stimme "für eine gerechte Sache" zu erheben; gewisse Hilfswerke haben gar systematisch auf unterstützende Appelle von Intellektuellen gesetzt. Hier werden wir untersuchen, ob deren Engagement in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde – oder ob das Ganze eher ein "Sturm im Wasserglas" geblieben ist.

Unser Forschungsprojekt liegt schliesslich auch auf der Linie der durch die Publikationen der "Bergier-Kommission" ausgelösten Debatte um die "Gerechten" ["Les justes"], d.h. jene Menschen, die – meist nur ihrem Gewissen gehorchend – den Notleidenden halfen und dabei in Kauf nahmen, behördliche Vorschriften zu übertreten.

Keywords: Spanish Civil War (1936-1939); Swiss Humanitarian Aid; Swiss Political Networks; Solidarity Groups; Swiss Volunteers

Financed by:               Swiss National Science Foundation (SNSF)

"La Suisse et la Guerre d'Espagne, 1936-1939"

Principal Investigator: Batou, Jean; Cerutti, Mauro

Project Members: Huber, Peter; Ulmi, Nic; Fussinger, Catherine

Organization: Université de Genève; Université de Lausanne

Project start: 1.03.1996

Project end: 1.03.1999

Financed by:               Swiss National Science Foundation (SNSF)