Die Professur für Osteuropäische Geschichte organisiert in regelmässigen Abständen Studienexkursionen in den osteuropäischen Raum. Die Theorie, die in Seminaren, Übungen und Kursen in den Räumlichkeiten des Departements mit Fleiss und viel Denkarbeit verinnerlicht wird, kann in Form von Exkursionen in die Praxis umgesetzt werden. Praxisorientiertes Lernen lässt die Seminarinhalte besonders anschaulich vor Ort in seiner gesamten Authentizität erleben. Historische Ereignisse, Schlüsselfiguren und zentrale Orte prägen sich dabei ohne Schwierigkeiten ins Gedächtnis ein. 


Demnächst: Die Solovki-Inseln 2018

Zu ausführlicheren Informationen für die Exkursion im Lehrveranstaltungsverzeichnis FS 18, siehe hier.

Die begleitende und vorbereitende Übung mit Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk und Prof. Dr. Thomas Grob finden Sie hier.


Tschechien 2017

Eine Gruppe Studierender der Geschichte, Osteuropäischen Kulturen und Osteuropastudien an der Universität Basel begab sich vom 4.-11. März 2017 eine Woche lang auf die Spuren der Ersten Tschechoslowakischen Republik. Die Teilnehmenden stellten sich die Aufgabe, dem Mythos der Zwischenkriegszeit als "goldenes Zeitalter" von Stabilität, Fortschritt und künstlerischer Entfaltung nachzugehen und ihn kritisch zu hinterfragen.

Der Weg führte dabei über Herrschaftsrepräsentationen in Prag und die industrielle Moderne in Zlín bis zum multiethnischen Alltagsleben in Brno. Die Exkursion wurde von Georg Escher und Bianca Hoenig geleitet und aus Mitteln des Departement Geschichte, der Skuba, des Osteuropa Forum Basel und des Slavischen Seminars unterstützt.


Tscheljabinsk – Yekaterinburg 2016

Vom 4. bis zum 13. Juni 2016 führte der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Universität Basel eine Studienreise unter dem Titel "Vom Reich der Kälte zum Raum der Zukunft" nach Tscheljabinsk und Jekaterinburg durch.

Im Rahmen einer Übung im Frühjahrssemester 2016 hatten sich Prof. Dr. Schenk und die Studierenden intensiv mit der Erschliessung und Kolonisierung Sibiriens beschäftigt, wobei auch regelmässig die Geschichte der Ural-Region behandelt wurde. Teilnahmebedingung für die Reise war das Bestehen der Übung sowie die Bereitschaft, sich mit einem Input-Referat in das Exkursionsprogramm einzubringen.


Polen 2014

Vom 1. bis zum 8. Juni 2014 führte der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Universität Basel unter dem Titel "Im Grenzland der Imperien" eine Studienreise nach Lublin und Małopolska (Kleinpolen) durch.

Die Exkursion stand in Zusammenhang einer Übung, die im Frühjahrssemester von Prof. Dr. Benjamin Schenk und Sandrine Mayoraz M.A. angeboten worden war. Im Zentrum des Interesses standen neben der Stadtgeschichte von Lublin und Lviv vor allem Fragen nach dem imperialen Grenzland und der Erinnerungskultur in diesen Gebieten. 


St. Petersburg 2012

Ein Professor, eine Russischlehrerin, 19 StudentInnen und eine Stadt! Das aufregende Projekt "St. Petersburg. Hauptstadt des Imperiums" begann mit dem Start des Frühjahrsemesters im Februar 2012. Von da an trafen wir uns alle zwei Wochen zu Herrn Prof. Schenks Übung über die Geschichte St. Petersburg von der Stadtgründung im Jahr 1703 bis zur den Revolutionen von 1917. 

Das Interesse und Engagement aller waren von Anfang an gross. Jede(r) StudentIn trug mit einem themenspezifischen Referat dazu bei, dass Russlands imperiale Hauptstadt auch schon von Basel aus erkundet und erforscht wurde.