28Nov 2019
10:15

Ort:
Kollegiengebäude, Hörsaal 114

Organisator:
Slavisches Seminar

Studentische Gastvorlesung – Premiere: Lesley Loew und Sofie Sabbioni

Veranstaltung im Rahmen der Vorlesung "Osteuropa (post)imperial"

Im Rahmen der Vorlesung von Anna Hodel "Osteuropa (post)imperial" findet zum zweiten Mal eine Gastvorlesung statt, mit der zugleich eine Premiere verbunden ist: Zum ersten Mal treten in einer Vorlesung Studierende auf!  Es sind zwei abschliessende Studentinnen des Slavischen Seminars, Lesley Loew und Sofie Sabbioni, die über ihre gerade entstehenden Masterarbeiten referieren werden.  Beide Masterarbeiten situieren sich im methodischen Setting der Neueren Imperiumsforschung bzw. der postcolonial studies und beide Masterarbeiten (die im Master Literaturwissenschaften geschrieben werden) sind komparatistisch angelegt, stellen so den russischen bzw. sowjetischen Kulturraum dem amerikanischen gegenüber. Die Studentinnen werden damit nicht nur spezifische historische und mediale Konstellationen beschreiben, die in der Vorlesung sonst nicht vorkommen, sie stellen ausserdem durch ihre vergleichende Herangehensweise wichtige und konkrete Fragen an die Möglichkeit der Abstraktion (post)imperialer bzw. (post)kolonialer Situationen und Praktiken über verschiedene kulturelle und politische Settings hinweg. Nicht zuletzt machen sie nachvollziehbar, wie eine Masterarbeit entstehen kann. 
Die Arbeitstitel der Arbeiten lauten: 

Lesley Loew: "В конце концов, космос не так уж и велик." Koloniale Praktiken in amerikanischer und sowjetischer Kinder und Jugend Science Fiction des Kalten Krieges

Sofie Sabbioni: Empire – Imperija: Richard Harding Davis’ Central American and Petr Krasnov’s Far Eastern Fiction at the Turn of the Century 


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