Öffentliche Vorlesungsreihen

Hier werden Sie über vergangene und aktuelle Veranstaltungs- und Vortragsreihen informiert.

 

Welten voller Veränderung. Osteuropa  nach 1989/90 – Vortragsreihe

Volkshochschule beider Basel (VHS) in Zusammenarbeit mit dem Osteuropa Forum Basel und dem Fachbereich Osteuropa an der Universität Basel

Als der Kalte Krieg zu Ende ging, herrschte Aufbruchsstimmung in den Ländern, die bis dahin Teil des Warschauer Paktes gewesen waren. Doch die Herausforderungen waren gewaltig: Volkswirtschaften stellten sich neu auf, Währungen verfielen und Korruption herrschte vor. Man versuchte in Literatur und Film, das bislang Erlebte einzuordnen. Im Rückblick offenbaren sich Welten voller Veränderung. Mit vier Vorträgen tauchen wir ein in die jüngere Vergangenheit Osteuropas.

Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Fachbereichs Osteuropa wird nach dem Eröffnungsvortrag ein Apéro gereicht.

Koordination: Dr. Jörn Happel, Fachbereich Osteuropa an der Universität Basel

Dienstag, 10.11.2015

Die Erfindung Osteuropas. Geschichte und Karriere einer imaginierten Geschichtsregion
Frithjof Benjamin Schenk, Prof. Dr., Historiker, Universität Basel

Dienstag, 17.11.2015

Zwischen Neuanfang und Nostalgie: Ein Rundgang durch die russische Literatur seit der Perestrojka
Gunnar Lenz, Dr. des., Slavist, Universität Basel

Dienstag, 24.11.2015

Neue Identitätswelten? Von Krieg bis Kitsch im postsowjetischen und -jugoslawischen Film
Tatjana Simeunovic, lic.phil., Slavistin und Clea Wanner, MA, Slavistin, Universität Basel

Dienstag, 01.12.2015

Langeweile in Böhmen? Václav Havels Erben zwischen Ost und West
Georg Escher, lic.phil., Slavist, Universität Basel

Veranstaltungsort: Kollegienhaus der Universität Basel, Hörsaal 001

Zeit: jeweils 18.30 bis 19.45 Uhr

Die Vorlesungsreihen der VHS sind kostenpflichtig. Näheres entnehmen Sie der Website des VHS: http://www.vhsbb.ch/Kurs.aspx?nr=203587.  

 

Das "Grenzland" im tschechischen Gedächtnis – Kultur, Geschichte, Erinnerung

Film- und Vortragsreihe

19. März bis 14. Mai 2013

Der Fachbereich Osteuropa lädt ein zu einer Veranstaltungsreihe, die dem tschechischen Grenzland (pohraničí) in Geschichte und Gegenwart gewidmet ist. Traditionell deutsch besiedelt, verleibte sich das „Dritte Reich“ diese Gebiete 1938 ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die deutsche Bevölkerung vertrieben oder ausgesiedelt. Zurück blieben weitgehend menschenleere Regionen, deren Wiedereingliederung in die Tschechoslowakei als politisches und gesellschaftliches Laborfeld galt. Immer wieder trafen Vision und Wirklichkeit jedoch hart aufeinander. Während die Grenzlandproblematik lange Zeit verschwiegen und beiseite geschoben wurde, macht sich im heutigen Tschechien ein verstärktes Interesse am Erbe und der Gegenwart des Grenzgebiets bemerkbar.
Die Veranstaltungsreihe thematisiert verschiedene Arten der Auseinandersetzung mit dem Grenzland in der tschechischen Gesellschaft. Sie steht im Zusammenhang mit Lehrveranstaltungen am Slavischen Seminar und der Osteuropäischen Geschichte. Alle Interessierten sind stets herzlich willkommen!

Flyer mit Programm [PDF (15.7 MB)]

 

Stalin und der Stalinismus. Ein Erklärungsversuch zwischen Mythos und Geschichte

17. Mai 2011 bis 21. Juni 2011

Kurs an der VHS beider Basel mit Beiträgen von Prof. Dr. Jörg Baberowski, Dr. Jörn Happel, Dr. Julia Obertreis und Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk

Koordiniert von Dr. Jörn Happel

Flyer (PDF)