Carla Cordin live aus dem Bundeshaus!

Im Rahmen eines wissenschaftlichen Politikstipendiums erhält Carla Cordin, Doktorandin der Geschichte, exklusive Einblicke in die Abläufe im Bundeshaus.

Carla Cordin, Doktorandin am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte, unterstützt während einem Jahr das Schweizer Parlament und lernt dessen Arbeitsweise kennen. Dabei sammelt die Historikerin Erfahrungen für die Vermittlung zwischen Politik und Wissenschaft und erhält exklusive Einblicke in die Abläufe im Bundeshaus.

Frau Cordin, während der letzten Phase Ihrer Dissertation in Osteuropäischer Geschichte haben Sie sich um ein wissenschaftliches Politikstipendium beworben. Warum will eine Historikerin ins Bundeshaus?

Die wissenschaftlichen Politikstipendien richten sich an alle Hochschulabsolventen, die sich im Anschluss an ihr Masterstudium weiter mit Wissenschaft auseinandergesetzt haben. Die Stiftung möchte Personen aus der akademischen Welt einen Einblick in die Prozesse der Schweizer Politik ermöglichen. Es hat mich fasziniert, dass das Stipendium eine Brücke zwischen Wissenschaft und Politik bauen soll. Das finde ich wichtig, denn auf der einen Seite schafft Politik die Rahmenbedingungen, sodass Wissenschaft funktionieren kann, und auf der anderen Seite ist es wichtig, dass wissenschaftliche Erkenntnisse Eingang in die Politik finden. Natürlich interessiere ich mich auch grundsätzlich sehr für Schweizerische und internationale Politik sowie für Politik in Osteuropa.

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Exkursion "Einen Staat machen. Die Tschechoslowakei als Projekt der Moderne, 1918-1938"

4.-11. März 2017 nach Prag, Zlín und Brno

Eine Gruppe Studierender der Geschichte, Osteuropäischen Kulturen und Osteuropastudien an der Universität Basel begab sich eine Woche lang auf die Spuren der Ersten Tschechoslowakischen Republik. Die Teilnehmenden stellten sich die Aufgabe, dem Mythos der Zwischenkriegszeit als "goldenes Zeitalter" von Stabilität, Fortschritt und künstlerischer Entfaltung nachzugehen und ihn kritisch zu hinterfragen. Der Weg führte dabei über Herrschaftsrepräsentationen in Prag und die industrielle Moderne in Zlín bis zum multiethnischen Alltagsleben in Brno. Die Exkursion wurde von Georg Escher und Bianca Hoenig geleitet und aus Mitteln des Departement Geschichte, der Skuba, des Osteuropa Forum Basel und des Slavischen Seminars unterstützt.

Mehr Informationen erhalten Sie im Exkursionsbericht [PDF (447 KB)].

Ringvorlesung - Die Russische Revolution. Ereignis, Wirkung, Mythos.

Die Termine vom 9. Mai und 16. Mai werden in abgetauschter Reihenfolge abgehalten. Neu wird der Vorlesungsplan für diese beiden Termien wie folgt aussehen:

9. Mai 2017

"Der Sturm auf den Winterpalast"
oder: Wie das Theater die Geschichte repariert

Sylvia Sasse (Zürich)

16. Mai 2017

Politik der Form. Revolution und künstlerische Avantgarde

Simon Baier (Wien)

Die übrigen Sitzungen für die Ringvorlesung finden wie vorgesehen statt. Siehe gesamtes Programm.

Martin Jeske bei den UniNews!

Das Zarenreich umfasste ein Sechstel der Erdoberfläche. Die Vermessung dieses schier unendlichen Territoriums steht im Zentrum einer Dissertation am Departement Geschichte der Universität Basel. Geistes- und Naturwissenschaften gehen in diesem Projekt Hand in Hand.

«Ihr Reich ist so gross wie der Mond», schmeichelte der bekannte Naturforscher Alexander von Humboldt seinem Gastgeber 1829. Zar Nikolaus entgegnete klagend, sein Land sei eigentlich viel zu gross, um vernünftig regiert zu werden. Zum Zeitpunkt dieser Begegnung in St. Petersburg hatten sich Landkarten bereits zu einem zentralen Instrument der Herrschaft entwickelt. Der Geschichte der russischen Kartografie widmet sich der Historiker Martin Jeske in seiner Dissertation «Ein Imperium wird vermessen: Kartografie, Wissenschaftstransfer und Raumerschliessung im Zarenreich (1797-1919)».

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Stellenaussschreibung - Studentische/r Hilfsassistent/in (12 Std./W.) Osteuropäische Geschichte

Zum 1. August 2017 ist am Departement Geschichte der Universität Basel im Bereich Osteuropäische Geschichte eine Stelle als studentische/r Hilfsassistent/-in (12 Std./W.) neu zu besetzen.

Der/die Hilfsassistent/-in unterstützt Prof. Dr. F. Benjamin Schenk und das Lehrstuhlteam bei ihrer Tätigkeit in Lehre und Forschung. Er/sie hilft mit bei der Vorbereitung von Lehrveranstaltungen sowie bei der Durchführung von Projekten, Konferenzen, Studientagen und Workshops. Der/die Hilfsassistent/-in ist u.a. für Buchausleihen, Semesterapparate und den Internetauftritt des Lehrstuhls verantwortlich. Wir bieten eine abwechslungsreiche Tätigkeit, eine offene und flexible Arbeitsatmosphäre und die Aufnahme in ein junges und motiviertes Team. Ggf. kann die Stelle in zwei Deputate a 6 Std./W. geteilt werden.

Wir suchen eine/n engagierte/n und teamfähige/n Studenten/-in im Bachelor- bzw. Masterstudium der Osteuropäischen Geschichte, Geschichte, Europäischen Geschichte oder Osteuropa-Studien. Erwartet werden Engagement, Organisationstalent, Neugier, Flexibilität und gute Kenntnisse von Microsoft Office bzw. anderer relevanter Anwendungsprogramme. Sprachkenntnisse des Russischen oder anderer slawischer Sprachen sind von Vorteil, jedoch keine Bedingung.

Interessierte schicken ihre Bewerbung (incl. Motivationsschreiben und CV) bitte bis zum 25. Mai 2017 an: personal-geschichte-at-unibas.ch. Für Rückfragen steht Prof. Benjamin Schenk gerne zur Verfügung: benjamin.schenk-at-unibas.ch.

HIer finden Sie die Originalausschreibung [PDF (134 KB)].

Der 9. April 2017: Geschichtswissenschaft und Öffentlichkeit erinnern Lenins Fahrt in die Revolution

Unter grosser Beteiligung der Öffentlichkeit und der Presse wurde am vergangenen Sonntag das 100-jährige Jubiläum der legendären Zugfahrt Lenins von Zürich nach St. Petersburg am 9. April 1917 begangen. Die Lehrstühle für Osteuropäische Geschichte der Universitäten Basel, Bern und Zürich in Kooperation mit dem Landesmuseum Zürich, SBB Historic und dem Theaterensemble Thorgevsky & Wiener organisierten am 9. April 2017 eine Reihe öffentlicher Veranstaltungen, die sich mit der Geschichte und den Folgen dieses welthistorischen Ereignisses auseinandersetzen.

Auf dem Programm standen wissenschaftliche Kurzvorträge, ein Projekt mit Jugendlichen, öffentliche Lesungen historischer Quellentexte sowie eine Podiumsdiskussion mit namhaften HistorikerInnen aus der Schweiz, Deutschland und Russland.

Den Höhepunkt bildete die Fahrt mit einem historischen Zug der SBB von Zürich nach Etzwilen, in dem rund 300 mitfahrende Gäste die Uraufführung des Stückes „Zürich-Petrograd einfach“ des Basler Ensembles Thorgeysky & Wiener erlebten.

Wenn Sie die Veranstaltung verpasst haben, erhalten Sie auf www.revolution-1917.ch einen Einblick in diese einmalige Zugfahrt!

 

 

Lenins Zug. Die Russische Revolution und die Schweiz

Sonntag, 9. April 2017, ab 10 Uhr, Landesmuseum Zürch

Ein öffentlicher Anlass mit Kurzvorträgen (u.a. mit Prof. Dr. Benjamin Schenk), Podiumsdiskussionen, Lesungen und einer Theater-Uraufführung in einem historischen Dampfzug auf der Strecke von Zürich nach Schaffhausen

Eine Kooperation der Universitäten Basel, Bern und Zürich mit dem Landesmuseum Zürich, SBB Historic, Theaterensemble

2017 jährt sich zum hundertsten Mal die legendäre Zugfahrt Lenins von Zürich nach Petrograd (St. Petersburg). Aus diesem Anlass or ganisieren die Lehrstühle für Osteuropäische Geschichte der Universitäten Basel, Bern und Zürich in Kooperation mit dem Landesmuseum Zürich, SBB Historic und dem Theaterensemble Thorgevsky & Wiener am 9. April 2017 eine Reihe öffentlicher Veranstaltungen,die sich mit der Geschichte und den Folgen dieses welthistorischen Ereignisses auseinandersetzen.

Auf dem Programm stehen wissenschaftliche Kurzvorträge, ein Projekt mit Jugendlichen, öffentliche Lesungen historischer Quellentexte sowie eine Podiumsdiskussion mit namhaften HistorikerInnen aus der Schweiz, Deutschland und Russland. Den Höhepunkt bildet eine Fahrt in einem historischen Zug von Zürich nach Schaffhausen, in dem die szenische Intervention „Zürich Petrograd einfach“ über Lenins Reise in die Revolution zur Aufführung kommt.

Der öffentliche Anlass richtet sich an ein breites, historisch interessiertes Publikum, das zum Dialog über aktuelle Debatten der Geschichtsforschung eingeladen wird. Hundert Jahre nach Lenins Rückkehr aus dem Schweizer Exil fragen wir nach der Rolle der Schweiz für die Geschichte der Russischen Revolution, nach dem historischen Erbe von 1917 und nach Prozessen des Erinnerns und Vergessens an die revolutionären Ereignisse in Russland und der Schweiz. Hintergrund der Veranstaltung bildet die Ausstellung „1917 Revolution. Russland und die Schweiz“, die von Februar bis Juni 2017 am Landesmuseum Zürich gezeigt wird und an deren Konzeption HistorikerInnen der Universitäten Basel, Bern und Zürich beratend mitgewirkt haben .

Das einmalige Kooperationsprojekt von wissenschaftlichen und kulturellen Institutionen wird vom Schweizerischen Nationalfonds in der Förderlinie AGORA finanziell unterstützt.

Zusätzliche Informationen finden Sie auf: http://www.revolution-1917.ch

Programmleporello [PDF (283 KB)]

Theaterflyer [PDF (553 KB)]

Wissenschaftliche/r Assistent/in für Geschichte Osteuropas (60%)

21.02.2017 15:09

Am Departement Geschichte der Universität Basel ist zum 1. August 2017 die Stelle eines/einer Wissenschaftlichen Assistenten/in zu besetzen.

Ihre Aufgaben
Das Aufgabenprofil umfasst die eigene Forschung und wissenschaftliche Weiterqualifikation in der neueren Geschichte Ost- bzw. Ostmitteleuropas (Dissertations- oder Habilitationsprojekt), die Durchführung von Lehrveranstaltungen, die Mitarbeit in der universitären Selbstverwaltung und die organisatorische Unterstützung des Fachbereichs. Je nach Abschluss beträgt die maximale Anstellungsdauer vier Jahre (mit MA) bzw. sechs Jahre (mit Promotion).

Ihr Profil
Gesucht wird ein/e engagierte/r Nachwuchswissenschaftler/in mit überdurchschnittlichem Hochschulabschluss (MA/Promotion) in osteuropäischer Geschichte bzw. Geschichte (mit Schwerpunkt Osteuropa), sehr guten Kenntnissen der deutschen und mindestens einer osteuropäischen Sprache sowie einem ausgeprägten Interesse an kulturhistorischen Fragestellungen.

Der Bewerbung sind ein tabellarischer Lebenslauf, ggf. Publikationsliste und Arbeitsproben, Namen von zwei Referenzen sowie eine kurze Skizze (max. 5 S.) des geplanten Forschungsvorhabens beizulegen.

Nähere Auskünfte erteilt Prof. Dr. F. Benjamin Schenk, Departement Geschichte, Hirschgässlein 21, CH-4051 Basel, benjamin.schenk-at-unibas.ch

Bewerbungen sind in elektronischer Form (eine pdf-Datei) bis zum 31. März 2017 an die Personalbeauftragten des Departements Geschichte, Claudia Farnik bzw. Anne Iselin zu richten: personal-geschichte-at-unibas.ch

Öffentliche Auftaktveranstaltung von URIS

Mittwoch, 29. März 2017, 18.15 Uhr, Hörsaal 102, Kollegienhaus der Universität Basel

Mit einem Vortrag des URIS-Fellows Prof. Dr. Kasianov

Am Mittwoch 29. März 2017 laden wir Sie herzlich zur öffentlichen Auftaktveranstaltung von URIS (Ukrainian Research in Switzerland) statt. Prof. Dr. Kasianov, der erste URIS-Fellow in Basel, wird einen Vortrag mit dem Titel "Past Continuous: Politics of History in Ukraine and the 'New Europe' (End of 1990-s – 2000s)" halten. Er wird den Fragen nachgehen, wie die Vergangenheit für die Gegenwart gebraucht und missbraucht wird, wie Geschichte und kollektives Gedächtnis von verschiedenen Akteuren, Interessensgruppen und Regierungen instrumentalisiert werden können, und was die Konsequenzen einer solchen utilitaristischen und politisch motivierten Verwendung von Geschichte und Erinnerung sind.

Anschliessend sind Sie herzlich zu einem Apéro eingeladen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Instrumentalisation of the Past as a Means of Political Mobilisation: the Painful Experiences of Eastern Europe and the Balkans

Friday, 17 March 2017, University of Basel, Switzerland (9 - 21h)

Academic workshop and panel discussion in cooperation with the Swiss Peace Foundation swisspeace

Throughout the post-communist region of Eastern and South-Eastern Europe, historical memories are instrumentalised as a tool for political mobilisation and repression, often in a context of violent conflict and war. The planned conference investigates this issue in a transnational, comparative and interdisciplinary manner. Representatives from Ukraine, Russia, the Balkans, Central Europe and Georgia, together with colleagues from Switzerland and other Western European countries, will discuss the different forms of ‘history politics’ and nationalist mobilisation in the specific contexts of the armed conflicts in Ukraine, Georgia and the Balkans. Moreover, they will reflect on the role civil society and independent research can play to resist nationalist propaganda and warmongering.

The conference will be structured in a one-day workshop for practitioners and academic specialists of ‘memory politics’ (upon invitation), followed by a panel discussion in the evening (open to public).

Please contact Cecile.Druey-at-swisspeace.ch if you wish to attend the workshop.

A more detailed program and further informations you find here.

Die Russlandschweizer und die russische Revolution 1917

Anne Hasselmann M.A., Doktorandin bei Prof. Dr. Benjamin Schenk am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte in Basel im Gespräch mit Nicoletta Cimmino bei der Radiosendung "Zeitenblende".

Als die Schweiz noch ein Emmigrationsland war, wagten viele Schweizer und Schweizerinnen den Schritt zur Auswanderung. Einige entschieden sich das Russischländische Imperium zu ihrer Wahlheimat zu machen. Nach den beiden Revolutionen im Jahr 1917 reisten viele von ihnen wieder zurück in ihre alte Heimat. Ganze Züge voller Heimkehrer aus Sankt Petersburg und Moskau kamen an den grossen Schweizer Bahnhöfen an. Die Russlandschweizer hatten oft ihr ganzes Hab und Gut hinter sich lassen müssen. Waren sie in Russland nicht selten reich und Teil der Oberschicht, wurden viele von ihnen in der Schweiz abhängig von der Fürsorge.

Hören Sie sich das gesamte Interview von Anne Hasselman unter folgendem Link an:

https://www.srf.ch/sendungen/zeitblende/die-russlandschweizer-und-die-russische-revolution-1917

"Asiatische Reiter, bolschewistische Monstren. Europas Urangst vor dem Osten"

Dienstag, 14. März 2017, 18.15 Uhr, Aula des Naturhistorischen Museums Basel, Augustinergasse 2

Öffentliche Habilitationsvorlesung von PD Dr. Jörn Happel

PD Dr. Jörn Happel wurde im vergangenen Herbstsemester an der Universität Basel habilitiert und erhielt die Venia docendi für Neuere Allgemeine und Osteuropäische Geschichte. Wir dürfen Sie herzlich zu seiner öffentlichen Habilitationsvorlesung vom 14. März 2017, 18.15 Uhr mit dem Titel "Aisatische Reiter, bolschewistische Monstren. Europas Urangst vor dem Osten" einladen.

"Constructing Heritage in Early Soviet Central Asia: The Politics of Memory in a Revolutionary Context"

Donnerstag, 02. März 2017, 19.15–20.45 Uhr, Departement Geschichte, Seminarraum 4

Vortrag von Prof. Vera Tolz (Manchester)

Wir freuen uns Sie zu dem Vortrag von Prof. Vera Tolz einladen zu dürfen. Sie wird über Erinnerungspolitik im frühsowjetischen Zentralasien spreche. Sie ist Professorin für "Russian studies" an der Unversität Manchester.

 

Freitag, 03. März 2017, 9.15-13.00 Uhr, Departement Geschichte, Seminarraum 3

Workshop mit Prof. Vera Tolz - "Empire, Race, Nation? Problems of Russian Identity in the Late Imperial Period"

While the last decades have seen increased interest in the multiethnic peripheries of the Russian Empire, the national identity of the imperial centre remains remarkably hard to pin down. On the one hand, ideas about the Russian nation were intricately interwoven with different topics such as the state, empire, the rule of law, or the social order. To make matters more complicated, recent studies have shown that the influence of racial thinking on Russian nationalism was greater than previously assumed. On the other hand, nationalism often remains invisible in the sources because the corresponding ideas felt so self-evident to many politicians and journalists. In order to disentangle the complex interplay of imperial, ethnic, and racial thinking, the workshop aims to discuss both conceptual and concrete problems in the study of Russian nationalism.

Doktorierende und fortgeschrittene Studierende der Geschichte, Osteuropäischen Geschichte und Osteuropastudien sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Kontakt: henning.lautenschlaeger-at-unibas.ch, fabian.baumann-at-unibas.ch 

Weiter Informationen auf der Website der BGSH.

Die SemesterpOST ist da!

Nächste Woche beginnt das Frühjahrssemester und wir freuen uns schon gewaltig. Es gibt viele spannende Veranstaltungen über die wir Sie in unserer SemesterpOST gerne informieren. Wir freuen uns, Sie bei der einen oder anderen Veranstaltung begrüssen zu dürfen und wünschen Ihnen einen guten Semesterstart. Viel Spass bei der Lektüre!

Ringvorlesung "Die Russische Revolution – Ereignis, Wirkung, Mythos"

Dienstag 22. Februar 2017, 16.15 - 17.45 Uhr, Universität Basel, Kollegienhaus, 102

Start der öffentlichen Ringvorleusng zum Jubiläum der Russischen Revolution

Es jähren sich zum hundertsten Mal jene dramatischen Ereignisse, die im Februar 1917 in Russland zum Sturz der Zarenmacht führten und im Herbst des gleichen Jahres die Gründung des ersten sozialistischen Staates der Geschichte einläuteten. Über kaum ein Ereignis des 20. Jahrhunderts wurde in der Geschichtsschreibung so kontrovers und so leidenschaftlich diskutiert, wie über die Russische Revolution.

Die Ringvorlesung nimmt den hundertsten Jahrestag der Ereignisse von 1917 zum Anlass, um über die historische Bedeutung der Russischen Revolution, über ihre Wirkung und ihren Mythos zu reflektieren. Namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beleuchten u.a. die Wahrnehmungen der Revolution durch Augenzeugen, die Rolle der Schweiz für die Entwicklung in Russland, die Ausstrahlung der Ereignisse von 1917 auf die Kunst sowie die zeitgenössischen Erwartungen einer Weltrevolution. Der thematische Bogen reicht von der „nationalen Frage in der Russischen Revolution“, über das Spannungsverhältnis von „Religion und Revolution“ bis zur Erinnerung an 1917 im heutigen Russland. 

Die Veranstaltung findet wöchentlich am Dienstag statt. Die genauen Termine finden Sie hier.

 

 

 

Neuerscheinung - Trockij-Antologie von Alexander Reznik!

Bei RchGA-Verlag in Petersburg ist neu auf Russisch die Antologie zu Lev Trockij von unserem ESKAS-Stipendiaten Alexander Reznik erschienen mit dem Titel "Lev Trockij: Pro et Contra". Weitere Informationen finden Sie auf der Verlagsseite.

Alexander Reznik ist während eines Jahres bei uns am Lehrstuhl als ESKAS-Stipendiat zu Gast und forscht zum politischen Kult um Lev Trockij während des Bürgerkrieges (1918-1921).

Semestereröffnungs-Apéro / Infos für Erstsemestrige

Montag, 20.02.17, 16.15/17.00 Uhr, Slavisches Seminar, Nadelberg 8

Um 16.15 Uhr findet im Slavischen Seminar eine Informationsveranstaltung für die neuen Studierenden der Osteuropa-Studien und Osteuropäischen Kulturen statt. Im Anschluss wird von der Fachgruppe Osteuropa um 17.00 Uhr zum Apéro geladen. Alle Studierenden und Mitarbeitenden sind herzlich dazu eingeladen!

Der Fachbereich Osteuropa an der Museumsnacht!

Im Zug mit Lenin - Wie Lenin 1917 aus dem Schweizer Exil nach Petersburg reiste

20.01.2017 20:00 bis 20:30

Kurzvortrag von Prof. Dr. Benjamin Schenk an der Museumsnacht

Die Reise Lenins im „plombierten Zug“ von Zürich nach Petrograd (St. Petersburg) im April 1917 gilt als die „berühmteste Zugreise der Weltgeschichte“. Von Stefan Zweig als eine der „Sternstunden der Menschheit“ beschrieben, ranken sich um die Fahrt von Lenin und seiner Begleiter/innen bis heute zahlreiche Mythen.

Welche historische Bedeutung, so soll im Vortrag gefragt werden, hatte die legendäre Reise Lenins und seiner Genossen für die Geschichte der Russischen Revolution? Welche Rolle spielten Schweizer Sozialisten, insbesondere Robert Grimm und Fritz Platten bei ihrer Vorbereitung und Durchführung? Und: Wie wird heute in Russland und der Schweiz an die Zugfahrt im April 1917 erinnert?

Kurzvortrag von Benjamin Schenk an der Museumsnacht im Staatsarchiv Basel-Stadt

Mehr Informationen dazu: http://www.museumsnacht.ch/de/angebotegastinstitutionen.php?id=3015

 

Was erwartete die Russlandheimkehrer in Basel?

20.01.2017 21:00 bis 21:30

Kurzvortrag von Anne Hasselmann an der Museumsnacht

Vor beinahe 100 Jahren flohen bis zu 8000 Russlandschweizer vor den Folgen der Russischen Revolution in die Schweiz. Wie wurden sie in Basel empfangen? Welches Bild machte man sich hierzulande von den Mitbürgern und -bürgerinnen aus dem fernen Osten? Und was dachten die Rückkehrenden über ihre neue Heimat?

Davon erzählt Anne Hasselmann, Historikerin MA, in einem Kurzvortrag an der Museumsnacht. Mit Antworten und mit Bildern.

Freitag, 20. Januar 2017, 21.00 Uhr, im Staatsarchiv Basel-Stadt

Mehr Informationen dazu: http://www.museumsnacht.ch/de/angebotegastinstitutionen.php?id=3015

 

Eine Russlandschweizerin als erste Professorin der Basler Universität?

20.01.2017 21:00 bis 00:00

Kurzvortrag von Carla Cordin an der Museumsnacht

Scheues Fräulein, tüchtige Dozentin oder Edelkommunistin?

Von Elsa Mahler, Russlandschweizerin und erste Professorin der Basler Universität, erzählt Carla Cordin (Historikerin MA) an einem Kurzvortrag an der Museumsnacht.

Freitag, 20. Januar 2017, 21.00 Uhr, im Staatsarchiv Basel-Stadt

Mehr Informationen dazu: http://www.museumsnacht.ch/de/angebotegastinstitutionen.php?id=3015


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