Die SemesterpOST ist da!

Wie zu Beginn jedes Semesters, erscheint die SemesterpOST nun auch in diesem Herbstsemester. Ihr können Sie unter anderem Informationen zu Veranstaltungen, zum Kolloquium, zu Vorträgen und zur Curricula-Reform entnehmen.

Die SemesterpOST finden Sie hier [PDF (203 KB)].

Neuerscheinung: East European Jews in Switzerland

Tamar Lewinsky, Sandrine Mayoraz (Hg.)

Bei De Gruyter ist nun der Sammelband East European Jews in Switzerland, herausgegeben von Dr. Tamar Lewinsky und Sandrine Mayoraz M.A., erschienen. Er versammelt die Beiträge des im März 2012 stattgefundenen Workshop East European Jews in Switzerland: Immigrants, Transmigrants and Sojourners.

Klappentext:

During the era of Jewish mass migration from Eastern Europe (from the 1880s until the First World War), Switzerland played an important role in absorbing immigrants. Though located at the periphery of the main migration routes, the federal state with its liberal policies on foreigners became a key destination for students, revolutionaries, and travelers. The microstudies and more general papers of this volume approach the topic in its transnational, local, linguistic, gendered, and ideological dimensions and from various disciplinary angles. They interweaveand facilitate a novel take on the transitory spatial history and the Lebenswelt of East European Jews in Switzerland. Topics of this volume range–among others–from the location of Switzerland on the map of East European Jewish politics (Bundism, Socialism, Yiddishism, Zionism), conflicting performative cultures of Jewish and Russian revolutionaries, the Swiss Lehr-and Wanderjahre of the Jewish public intellectual Meir Wiener, the impact of Geneva on the Zionist Hebrew writer Ben Ami, the Russian-Jewish students’ colonies in Berne and Zurich questions of individuals’ integration and acculturation.

Das Buchcover finden Sie hier [PDF (198 KB)].

 

Vortragsreihe "Berufsfelder Osteuropa"

21. November 2013, 18:15 bis 20:00

Grosser Seminarraum des Slavischen Seminars (Nadelberg 4, 4051 Basel)

Vortrag und Diskussion mit Jürg Aeberhard, ehemaliger Mitarbeiter EDA / DEZA in Russland und anderen osteuropäischen und zentralasiatischen Staaten.

In loser Reihenfolge ladet die Fachgruppe Osteuropa Persönlichkeiten ein, die sich in ihrem Beruf mit Osteruopa auseinandersetzten und uns so Einblicke in mögliche zukünftige Arbeitswelten geben können.

Mit anschliessendem Apéro

 

Russischsprachiges Theater: "Eine alltägliche Geschichte"

Ein Theaterprojekt mit Studierenden des Fachbereichs Osteuropa der Universität Basel unter der Regie von Maria Thorgevsky.

Der Fachbereich Osteuropa freut sich Ihnen Ivan Gončarovs "Eine allltägliche Geschichte" präsentieren zu dürfen. Eine detaillierte Zusammenfassung im Programmheft ermöglicht auch nicht Russischsprachigen der Aufführung zu folgen!

Das Stück dreht sich um den jungen, dichterisch ambinionierten und etwas weltfremden Alexander, der vom Lande nach St. Petersburg kommt und dort sowohl mit seinem sarkastischen Onkel als auch mit schönen (aber launischen) Frauen konfrontiert wird. Dazwischen wird der junge Mann von Musen und Träumen in die Dichterwelt entführt bis er schliesslich das Stadtleben hinter sich lässt und in seine ländliche Heimat zurückkehrt.

Das lyrische Stück wird von eigens dafür komponierten musikalischen Einlagen begleitet.

 

Aufführungsdaten:

Freitag, 15. November 2013 19:30 Uhr 

Samstag, 16. November 2013 19:30 Uhr 

Sonntag, 17. November 2013 11:00 Uhr und 17:00 Uhr 

Aufführungsort:

Bühne des Englischen Seminars am Nadelberg 6, 4051 Basel (im Hinterhaus).

Billets:

Ab sofort im Sekretariat des Slavischen Seminars erhältlich und per E-Mail (slavsem-at-unibas.ch) oder Telefon (061 267 34 11) bestellbar. 

CHF 20/15         

Flyer [PDF (3.0 MB)]

 

Das Mongolische Weltreich, Herrscher über die Seidenstrasse

31. Oktober 2013, 18:00 bis 19:30

Papiermühle, St. Alban-Tal 37, Basel

Vortrag von Dr. Jörn Happel

Im 13. Jahrhundert beherrschten die Mongolen weite Teile Asiens, von China bis nach Europa. Erfahren Sie mehr über dieses heute fast vergessene Grossreich.

Eintritt frei, Austrittskollekte

Zum Referenten: Dr. Jörn Happel ist Historiker am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Universität Basel.

Zwischen sowjetischem Stolz und Kulturschock: Das Gastspiel der Laientänzer aus Tscheljabinsk in den USA

10. Oktober 2013, 18:15 Uhr

Departement Geschichte, Übungsraum 4

Vortrag von Prof Dr. Igor Narskij

Im Vortrag wird ein Sujet aus dem Forschungsprojekt Wie die Partei das Volk zu tanzen lehrte, wie die Ballettmeister ihm dabei halfen und was daraus geworden ist: die sowjetische choreografische Laienkunst der 1930er bis 1980er Jahre vorgestellt. Es wird um eine renommierte Volkstanzgruppe aus Tscheljabinsk, die Samozwety, gehen, welche 1979 die USA besuchten. Diese Gastspiele werden aus einer kulturgeschichtlichen Perspektive problematisiert: was haben die sowjetischen Tänzer gesehen, wahrgenommen und empfunden? Wie haben sie Amerika und ihre eigene Mission in Amerika interpretiert? Wie haben sie sich verhalten und was passierte, wenn ihre Vorstellungen nicht der Realität entsprachen?

 

Fotografie und Erinnerung. Eine sowjetische Kindheit. Wissenschaft als »Roman«

26. September 2013, 19 Uhr

Buchhandlung "Das Narrenschiff", Steinentorstrasse 11, CH - 4010 Basel

Buchpräsentation mit Igor Narskij und Heiko Haumann

Anschliessend Apéro und Signierstunde mit dem Autor.

Das Plakat zur Veranstaltung finden Sie hier [PDF (215 KB)] [PDF/215 KB].

Weitere Informationen finden Sie unter www.dasnarrenschiff.ch

Neue Wege der Biografik in der Osteuropäischen Geschichte

11. - 12. September 2013

Departement Geschichte der Universität Basel, Seminarraum 2

Workshop des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte (Universität Basel) und des Zentrums für kulturhistorische Forschung der Süd-Ural-Universität (Tscheljabinsk)

Das Programm zum Workshop finden Sie hier [PDF (105 KB)].

Konferenz Autobiographische Praxis und Imperienforschung

Datum: 6. bis 8. Juni 2013

Ort: Universität Basel, Kollegienhaus
 
Internationale Tagung


Ziel der internationalen Workshop-Konferenz sind der Austausch und kritische Dialog zwischen der vergleichenden Imperiengeschichte zum Russischen, Habsburger und Osmanischen Reich auf der einen und der literaturwissenschaftlichen Forschung zu autobiographischen Texten auf der anderen Seite.

Ausgangspunkt ist die These, dass sich der tiefgreifende historische Wandel, der die Gesellschaften in den drei osteuropäischen Vielvölkerreichen im letzten Drittel des 19  Jahrhunderts erfasste, auch in der Ausbreitung und Veränderung autobiographischer Praxis bemerkbar machte. Die Tagung wird nach der Bedeutung von Selbstzeugnissen für die Analyse imperialer Selbstbilder in Zeiten historischer Umbrüche fragen. Dabei soll insbesondere diskutiert werden, wie autobiographische Texte als neue Quellen der Imperienforschung fruchtbar gemacht werden können und welche Operationalisierungen des disparaten Quellenmaterials der Begriff der „autobiographischen Praxis“ erlaubt.

Die Tagung ist als offenes Diskussionsforum und Workshop konzipiert. Ziel ist ein interdisziplinärer Dialog zwischen Literatur- und Geschichtswissenschaft sowie zwischen etablierten ForscherInnen und DoktorandInnen. Das detaillierte Tagungsprogramm wird in Kürze auf der Website des Lehrstuhls veröffentlicht.

 

Das Tagungsprogramm finden Sie hier [PDF (1.1 MB)].

Zur Projektseite gelangen Sie hier.

SNF und DFG bewilligen Forschungsprojekt „Imperial Subjects“

Der Schweizerische Nationalfonds und die Deutsche Forschungsgemeinschaft haben das Forschungsprojekt „Imperial Subjects. Autobiographische Praktiken und historischer Wandel in den Kontinentalreichen der Romanovs, Habsburger und Osmanen (Mitte 19. – frühes 20. Jahrhundert)“ für eine Laufzeit von drei Jahren bewilligt. Das Kooperationsprojekt (Förderlinie „lead agency“) wird von der Universität Basel (Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk, Prof. Dr. Maurus Reinkowski) und der LMU München (Prof. Dr. Martin Aust, Dr. Robert Luft) getragen und startet zum 1. März 2013. 

Das Forschungsvorhaben befasst sich mit dem Wechselverhältnis von autobiographischer Praxis und historischem Wandel im Russischen Reich, in der Habsburgermonarchie sowie im Osmanischen Reich im Zeitalter der anbrechenden Moderne. Ziel ist es, neuere Ansätze der Biographie- und Autobiographie-Forschung für die vergleichende Imperienforschung fruchtbar zu machen und die Vielvölkerreiche des östlichen Europa als Kommunikationsräume imperialer Reflexivität in den Blick zu nehmen.

Am Departement Geschichte werden im Rahmen des Projekts Dr. Alexis Hofmeister (Post-Doc) und Carla Cordin, M.A. (Doktorandin) beschäftigt sein. Die Auftaktkonferenz „Autobiographische Praxis und Imperienforschung“ findet vom 6.-8 Juni in Basel statt.

Kontakt: Benjamin.Schenk-at-unibas.ch

Neue Kooperation mit renommierter Universität in Moskau

Der Bereich für Osteuropäische Geschichte freut sich bekanntzugeben, dass ab Januar 2013 eine neue Partnerschaft zwischen der Universität Basel und der National Research University – Higher School of Economics (HSE) in Moskau besteht. Ein entsprechendes Kooperationsabkommen wurde im Dezember letzten Jahres von den Rektoren beider Universitäten unterzeichnet.

Die Higher School of Economics wurde 1992 gegründet und im Oktober 2010 von der Russischen Regierung als eine von insgesamt zwölf National Research Universitys anerkannt. Vergleichbar der London School of Economics ist die HSE eine Volluniversität mit Fakultäten in annähernd allen Wissenschaftsdisziplinen. Als neu gegründete und sehr gut ausgestattete Universität hat sich die HSE innerhalb kürzester Zeit zu einem herausragenden Zentrum in der Hochschulandschaft Russlands mit einem exzellenten internationalen Ruf entwickelt.

Insgesamt studieren an der HSE über 20'000 Studentinnen und Studenten und nahezu 600 Doktoranden. Neben dem zentralen Sitz in Moskau (mit 14'000 Studierenden) verfügt die HSE über Aussenstellen in St. Petersburg, Perm und Nizhnii Novgorod. (Nähre Informationen zur HSE finden Sie hier.)

Im Rahmen des Partnerschaftsabkommens zwischen der Universität Basel und der HSE Moskau soll der Austausch von Studierenden, Doktorierenden und Lehrenden beider Hochschulen gefördert werden. Zudem bietet es einen guten Rahmen für die Ausarbeitung und Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte. Jedes Jahr können voraussichtlich zwei Studienplätze für Basler Studierende ausgeschrieben werden, die ein Austauschjahr in Moskau verbringen möchten. Angesprochen sind insbesondere MA-Studenten und -Studentinnen und Doktoranden der Osteuropäischen Geschichte, Slavistik und Geschichte.

Die Kooperation wird inhaltlich vom Departement Geschichte der Universität Basel (Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk) und der Historischen Fakultät an der HSE (Prof. Dr. Alexander Kamenskii) koordiniert, steht jedoch Projekten aus allen Departementen und Fakultäten offen.

Kontaktpersonen für weitere Informationen sind Prof. F. Benjamin Schenk (Departement Geschichte), und Erich Thaler (International Office) der Universität Basel.

 

Kurzfilme aus Leningrad

Sieben kurze Dokumentarfilme aus Leningrad

Ort: Engelhof am Nadelberg 4,  4051 Basel

Zeit: 24. Mai 2013 um 19 und 21 Uhr


Sieben kurze Dokumentarfilme aus Leningrad sind am 24. Mai ab 19 Uhr im Engelhof zu sehen. Die Historikerin Aglaia Wespe und Studierende laden zum Abschluss ihrer Lehrveranstaltung am Departement Geschichte Basel ins Kino ein. Die Filme werden in der Schweiz erstmals öffentlich gezeigt und sind selbst in Russland weitgehend unbekannt.

Die Medienlandschaft der Sowjetunion bestand weitgehend aus politisch instrumentalisierten Erfolgsberichten. Doch die gezeigten Filme dokumentieren Menschen in Alltagssituationen, ohne Errungenschaften des sozialistischen Systems anzupreisen. Im Verzicht auf ideologische Aussagen klang eine subtile Gesellschaftskritik an. So wurde die filmische Alltagsbeobachtung zur Subversion.

Bei aller Alltagsnähe sind die Filme in raffinierter Bildsprache gestaltet. Wer sie sieht, fragt sich: Welche Wirklichkeits-Ausschnitte präsentiert der Blickwinkel der Kamera? Die Geschichts-Studierenden haben sich intensiv mit dieser grundlegenden Frage auseinandergesetzt. Alle Interessierten sind eingeladen, die Diskussion nach dem Kino im Engelhof weiter zu führen.                      

 

Den Flyer und das Programm finden Sie hier.

 

Veranstaltungsreihe Grenzgebiet im tschechischen Gedächtnis

Das „Grenzland“ im tschechischen Gedächtnis – Kultur, Geschichte, Erinnerung

Der Fachbereich Osteuropa lädt ein zu einer Veranstaltungsreihe, die dem tschechischen Grenzland (pohraničí) in Geschichte und Gegenwart gewidmet ist. Traditionell deutsch besiedelt, verleibte sich das „Dritte Reich“ diese Gebiete 1938 ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die deutsche Bevölkerung vertrieben oder ausgesiedelt. Zurück blieben weitgehend menschenleere Regionen, deren Wiedereingliederung in die Tschechoslowakei als politisches und gesellschaftliches Laborfeld galt. Immer wieder trafen Vision und Wirklichkeit jedoch hart aufeinander. Während die Grenzlandproblematik lange Zeit verschwiegen und beiseite geschoben wurde, macht sich im heutigen Tschechien ein verstärktes Interesse am Erbe und der Gegenwart des Grenzgebiets bemerkbar.

Die Veranstaltungsreihe thematisiert verschiedene Arten der Auseinandersetzung mit dem Grenzland in der tschechischen Gesellschaft. Sie steht im Zusammenhang mit Lehrveranstaltungen am Slavischen Seminar und der Osteuropäischen Geschichte. Alle Interessierten sind stets herzlich willkommen!

Flyer als pdf [PDF (15.7 MB)]

"Alois Nebel" im Stadtkino Basel

Alois Nebel: Ein Film von Tomáš Lunák und Gespräch mit Jaroslav Rudiš

Datum: Mo. 13. Mai 2013, 18.30 Uhr

Ort: Stadtkino Basel

Sprache: Tsch/e, Gespräch auf Deutsch

Herbst 1989: Alois Nebel arbeitet als Fahrdienstleiter auf einem abgelegenen Bahnhof in den Bergen an der tschechischen Grenze. Er ist ein Einzelgänger, der die Fahrpläne den Menschen vorzieht. Doch manchmal legt sich der Nebel über die Gleise, und dann sieht er Züge mit Geistern aus einer dunklen Vergangenheit. Da schleicht eines Tages ein Fremder um den Bahnhof…

Der im Rotoskopie-Verfahren hergestellte Animationsfilm ist die kongeniale Umsetzung der erfolgreichen Graphic Novel von Jaroslav Rudiš und Jaromír99.

 

Ein Werkstattgespräch mit Jaroslav Rudiš findet am Di. 14. 5. 2013 um 12.30 Uhr im Übungsraum des Slavischen Seminars statt.

 

Weitere Informationen zum Film und Werkstadtgespräch finden Sie unter:

http://osteuropa.unibas.ch/aktuell/agendaeintrag/article/4337/alois-nebel-filmpremiere-mit-jaroslav-rudi-1/

 http://osteuropa.unibas.ch/aktuell/agendaeintrag/article/4337/grenzen-erzaehlen-grenzen-des-erzaehlens/

 

Den Flyer zu den Veranstaltungen finden Sie hier [PDF (138 KB)].

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Pohraničí – Grenzland
Unterstützt von: Fachbereich Osteuropa der Universität Basel, Osteuropa Forum Basel, Botschaft der Tschechischen Republik

Habilitation und Venia docendi

Frau PD Dr. Julia Richers schliesst ihr Habilitationsverfahren erfolgreich ab.

 

Der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte gratuliert PD Dr. Julia Richers herzlichst zum erfolgreichen Abschliessen ihres Habilitationsprojekts zum Thema:

 "Kosmos- und Raumfahrtfieber in der Sowjetunion zwischen Technikkult und sozialen Utopien"

Auf Antrag der Philosophisch-Historischen Fakultät hat die Regenz Dr. Richers die Venia docendi für Neuere Allgemeine und Osteuropäische Geschichte erteilt. Damit führt Dr. Julia Richers den Titel einer Privatdozentin.

1975 in Basel geboren, studierte Julia Richers Osteuropäische Geschichte und Anglistik in Budapest und Basel. Nach dem erfolgreichen Studienabschluss 2001 mit der Lizentiatsarbeit "Der Pester israelitische Frauenverein 1866-1914. Ein Beitrag zur jüdischen Frauen- und Geschlechtergeschichte aus kulturwissenschaftlicher Perspektive" war sie bis 2010 wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Osteuropäische und Neuere Geschichte bei Prof. Dr. Heiko Haumann. Ihre Promotion 2005 trug den Titel "Jüdisches Budapest. Kulturelle Topographien einer Stadtgemeinde im 19. Jahrhundert". Das wissenschaftliche Interesse an Raumtheorien, Peripherien und Ent-Grenzungen führte auch zu dem oben genannten und vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Habilitationsprojekt.

PD Dr. Julia Richers ist seit 1. Februar 2013 Dozentin für Geschichte Osteuropas an der Universität Bern.

 

Mehr Informationen zu PD Dr. Julia Richers finden Sie hier.

 

Master- und Doktorandenstudientag in Freudenstadt

Datum: Donnerstag 02. und Freitag 03. Mai 2013

Ort: Freudenstadt / Zollernblick (Schwarzwald)

Die Lehrstühle für Osteuropäische Geschichte der Universitäten Tübingen, Freiburg/Br., Konstanz, Heidelberg, Zürich und Basel organisieren gemeinsam einen Master- und Doktorandenstudientag.

 

Das Programm des Studientags finden Sie hier. [PDF (87 KB)]

Stellenausschreibung

Studentische/r Hilfsassistent/-in (15%)

Der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte sucht per 1. Juni bzw. 1. August 2013 zwei engagierte und teamfähige Studenten/-innen im Bachelor- bzw. Masterstudium der Osteuropäischen Geschichte, Geschichte, Europäischen Geschichte oder Osteuropa-Studien für die Stelle als Studentische/r Hilfsassistent/-in.

Die Hilfsassistenten/-innen unterstützen Prof. Dr. Benjamin Schenk und das Lehrstuhlteam bei ihrer Tätigkeit in Lehre und Forschung. Sie helfen mit bei der Vorbereitung von Lehrveranstaltungen sowie bei der Durchführung von Projekten, Konferenzen, Studientagen und Workshops.

Interessierte schicken ihre Bewerbung (incl. Motivationsschreiben und CV) bitte bis zum 26. April 2013 an Prof. Dr. Benjamin Schenk (benjamin.schenk@unibas.ch)

Weitere Informationen entnehmen sie bitte der Stellenausschreibung. [PDF (148 KB)]

NGO „Soldatenmütter von St. Petersburg“

Zivilgesellschaft in Russland: Die NGO „Soldatenmütter von St. Petersburg“

Datum:  Freitag, 26. April 2013, 18:30 bis 20:00 Uhr

Ort: Kollegienhaus der Universität Basel, Petersplatz 1, Raum 118

Mit: Ella Poljakova & Elena Popova, NGO „Soldatenmütter von St. Petersburg“

 

Die NGO der „Soldatenmütter von St. Petersburg“ ist seit den 90er-Jahren eine der führenden Menschenrechtsinitiativen in Russland, die sich für die Rechte der Wehrdienstleistenden und Stellungspflichtigen einsetzt. Die 2004 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnete Organisation berät jährlich rund 10'000 Soldaten, klärt in Seminaren über die Rechtslage auf und betreibt ein Notruftelefon für misshandelte Armeeangehörige. Die Verweigerung des Militärdienstes aus Gewissensgründen ist für die NGO ein Menschenrecht. 

Nach der Wiederwahl des russischen Präsidenten Vladimir Putin im Februar 2012 wird in Russland mit zunehmender Härte gegen politischen Protest und Bürgerinitiativen aller Art vorgegangen. Was bedeuten die jüngsten Entwicklungen für die NGO der „Soldatenmütter“? Auf welche alten und neuen Hindernisse trifft die Zivilgesellschaft in Russland?

Ella Poljakova, die Vorsitzende der „Soldatenmütter von St. Petersburg“, amtiert gleichzeitig auch als Expertin für Armeefragen im Präsidentenrat für gesellschaftliche Entwicklung und Menschenrechte der Russländischen Föderation. Sie und ihre Mitarbeiterin Elena Popova stellen einem interessierten Publikum die Arbeit ihrer Organisation vor und diskutieren unter Moderation von Thomas Bürgisser vom Osteuropa Forum Basel über die Situation der Zivilgesellschaft in Russland.

Die Veranstaltung wurde organisiert in Zusammenarbeit mit dem „Institut G2W - Ökumenisches Forum für Glaube, Religion und Gesellschaft in Ost und West“ und dem „OFB – Osteuropa Forum Basel“.

 

Alle Interessierten sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei!


Information: sandrine.mayoraz-at-unibas.ch / carla.cordin-at-unibas.ch

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.  [PDF (400 KB)]

Vortrag: Deutsche Polen-Stereotype

Datum: 16. April 2013, 18.15 Uhr

Ort: Universität Basel, Departement Geschichte, Übungsraum 4

Von der Wirkungsmacht alter Vorurteile- Deutsche Polen-Stereotype vom Mittelalter bis zu Hitler. 

Eine Veranstaltung der Osteuropäischen Geschichte der Universität Basel in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Neuere und Osteuropäische Geschichte der Universität Freiburg in Breisgau und der Maria-Curie-Sk!odowska-Universität (Lublin).

Prof. Andrzej Pleszczyński hält einen Vortrag über das Stereotyp der Slawen und insbesondere der Polen, welches in deutschen Texten aus dem Mittelalter gefunden werden kann. Das Ziel ist es, die lange Dauer und historischen Implikationen des Phänomens aufzuzeigen.

 

Kontakt: Sandrine.Mayoraz@unibas.ch

Den Flyer zum Vortrag finden Sie hier.  [PDF (393 KB)]

Master-Studientag

Datum: 12. April 2013

Ort: Universität Basel, Departement Geschichte, Übungsraum 2

Der Studientag dient dem Austausch über laufende Masterarbeits-Projekte aus der Osteuropäischen Geschichte. Ziel ist ein offener Austausch über theoretische und methodische Probleme sowie über Fragen der thematischen Ausrichtung und Gliederung der entstehenden Arbeiten. Fortgeschrittene Master-Studierende, DoktorandInnen und interessierte KollegInnen sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren.

 

Kontakt: Benjamin.Schenk@unibas.ch

Das Programm des MA-Studientages finden Sie hier.  [PDF (20 KB)]

Vorträge von Adrian von Arburg

Der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte und der Tschechoslowakische Verein Domov laden ein zu zwei Vorträgen von Adrian von Arburg, Ph.D. (Brno)

 

Datum: 04.04.2013, 18 Uhr

Ort: Kollegienhaus der Universität, Petersplatz, Hörsaal 120

„Zur Dynamik der Diskussion über die Vertreibung der Deutschen in den letzten 10 Jahren: Politische Debatte und wissenschaftliche Aufarbeitung“

 

 

Datum: 05.04.2013, 19.30 Uhr

Ort: Departement Geschichte der Universität Basel

Veranstaltet vom Tschechoslowakischen Verein Domov in Basel

„Odsun Němců z Československa – osudný omyl nebo nevyhnutelnost dějin?“ [Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei – schicksalhafter Irrtum oder Unvermeidlichkeit der Geschichte?] (in tschechischer Sprache)

 

Adrian von Arburg, Ph.D. hat in Bern und Wien Geschichte und Politikwissenschaft studiert und 2004 an der Karlsuniversität Prag promoviert. Seit 2008 arbeitet er am Historischen Institut der Masaryk-Universität in Brno (Tschechische Republik). Er ist einer der besten Kenner der Zwangsaussiedlung der Deutschen aus der Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg und der Wiederbesiedlung der Grenzgebiete. 2010/11 erschienen die ersten drei von insgesamt acht Bänden der Dokumentenedition „Die Aussiedlung der Deutschen und der Wandel des tschechischen Grenzlands 1945-1951“, die er zusammen mit dem tschechischen Historiker Tomáš Staněk herausgibt. In seinen Vorträgen widmet er sich der Zwangsaussiedlung der Deutschen in ihrer zeitgenössischen Bedeutung und im tschechischen Gedächtnis.

Kontakt: Bianca.Hoenig-at-unibas.ch

 

Flyer  [PDF (281 KB)]zu den Vorträgen.

3. Schweizerische Geschichtstage

Basler Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte bei den 3. Schweizerischen Geschichtstagen in Freiburg 2013

 

Datum: 7.-9. Februar 2013

Ort: Universität Freiburg

Regional, national, imperial... Selbstentwürfe und autobiographische Praxis im späten Russischen, Habsburger und Osmanischen Reich

Der Basler Basler Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte wird sein Forschungsvorhaben zur autobiographischen Praxis im imperialen Vergleich bei den 3. Schweizerischen Geschichtstagen in Freiburg 2013 präsentieren. Das Panel "Regional, national, imperial... Selbstentwürfe und autobiographische Praxis im späten Russischen, Habsburger und Osmanischen Reich" findet am Samstag, den 9. Februar statt. Die autobiographische Praxis in den Imperien wird dabei als Akt sozialer Kommunikation verstanden; die Selbstzeugnisse ausgewählter Akteursgruppen werden nach Interpretationen imperialer Herrschaft, nach Wahrnehmungsmustern imperialer Räume sowie nach der Wirkungsmächtigkeit konkurrierender Konzepte kollektiver Identität (imperialer, nationaler, sozialer, religiöser, geschlechtsspezifischer Natur) befragt.

Für mehr Informationen:

www.geschichtstage.ch/panel/82/regional-national-imperial-selbstentwrfe-und-autobiographische-praxis-im-spten-russischen-habsburger-und-osmanischen-reich

Workshop: Auslandskorrespondenten 1890 bis 1990

Zwischen Nation und Weltöffentlichkeit: Auslandskorrespondenten 1890 bis 1990

 

Datum: 01.02.2013-02.02.2013

Ort: Universität Basel, Hirschgässlein 21, CH-4051 Basel (Übungsraum 3)

Veranstalter: Dr. Norman Domeier (Cambridge/Stuttgart); Dr. Jörn Happel (Basel)

 

Workshop

Im Ausland finden Korrespondenten aus unterschiedlichen Medien und verschiedenen Staaten schnell zusammen: Bei Pressebällen und Pressekonferenzen, bei diplomatischen Empfängen, bei formellen Treffen im feinen Botschafterpalais oder beim informellen Informationsaustausch in fragwürdigen Etablissements. Auslandkorrespondenten leben manchmal über Jahre hinweg entweder allein oder mit ihrer Familie in dem jeweiligen Gastland, oder finden sich als Sonderkorrespondenten nur für kurze Zeit vor Ort. Sie berichten aber stets für die Öffentlichkeit in ihrer Heimat. Eine weitere Besonderheit dieser Berufsgruppe: Ihr wichtigstes Instrument der Informationsbeschaffung ist die Kommunikation selbst.

Die Basler Autorenkonferenz bereitet ein Themenheft vor, das sich vorwiegend mit der Repräsentationsarbeit von deutschen Korrespondenten im Ausland befasst. Die lange Zeitspanne von etwa 1890 bis in die 1980er Jahre hinein wird anhand von Fallbeispielen untersucht, wobei unterschiedliche Räume beleuchtet werden.

Die Quellenbasis des Workshops besteht in erster Linie aus Selbstzeugnissen – Erinnerungen, Briefen, redigierten Berichten, Einladungsschreiben, Verhörprotokollen. Die vorgestellten historischen Fallbeispiele sollen neue Innensichten auf die Tätigkeit der Diplomaten vor Ort ermöglichen und einen Einblick in das innovative Potential der personenbezogenen, transnationalen Geschichte internationaler Beziehungen gewähren. Die Netzwerkanalyse der Korrespondenten vermag es Überschneidungen und Verflechtungen sichtbar zu machen und bietet neue Erkenntnisse über das Zusammenwirken von Presse und Politik im Ausland und den Einfluss von ausländischen Diplomaten auf die inländischen Berichterstattungen.

Ziel des Workshops und des Themenheftes ist es, erste Umrisse einer Kultur- und Mediengeschichte des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive von Auslandskorrespondenten zu zeichnen, bei der die bisher vernachlässigten Grautöne zwischen Konfrontation und Kooperation, Verwicklungen und Entflechtungen, Freund- und Feindschaften näher beleuchtet werden.

 

Eine Auflistung der einzelnen Beiträge, sowie das Programm des Workshops finden Sie hier.

 

Kontakt:

Jörn Happel (Joern.happel-at-unibas.ch)

Norman Domeier (Norman.Domeier-at-hi.uni-stuttgart.de)

Konferenz: Pop-Up Culture

Pop-Up Culture. Popular and Mass Culture in late Soviet Society


Datum: January 24th – 25th, 2013

Ort: University of St. Gallen

Veranstalter: Dr. Carmen Scheide (St. Gallen), Dr. Julia Richers (Basel), Dr. Peter Collmer (Zürich), Prof. Ulrich Schmid (St. Gallen)

 

Konferenz

Popular culture is a multifaceted, global phenomenon that is associated with such attributes as freedom or subversion. It is accessible to broad sections of the population, and offers lifestyles that can be adopted or adapted informally and without commitment and which therefore - at least to some extent – remain beyond the reach of political control. Popular culture embraces (urban) songs, dances, light reading (pulp fiction), the entertainment stage (such as cabaret and musicals), cinema, television, radio, sports, leisure activities, fashion (such as jeans and trainers, as well as hairstyles), styles of behavior, gestures, emulative postures (e.g. of cinema stars), speech patterns, jokes, narrative styles, mass graphics etc. Thus, popular culture has a much stronger link with the everyday experiences of ordinary people than is the case with what might be considered culture in an elitist sense.


The organisers of the conference see research into “popular culture” as offering potential insights into the interdependencies between culture and society. Popular culture reflects concepts of order, patterns of interaction and shifts in mass culture through the media, consumer goods or cultural transfer. From this point of view, it is possible to analyse processes of negotiation or loyalties between state and society – as well as cultural practices – that point to hegemonic concepts, distinction or integration. Analyses of popular culture in the Soviet Union have hitherto focused mainly on the early Soviet era or Stalinism, on film and the cinema, on visual culture and, occasionally, on rock and pop groups as well as on regional case studies.


How did Soviet society change from the late 1950s on, when the state at times retreated to a laissez-faire position and so allowed new areas of cultural activity to emerge? What trends were there, and who set them? How was taste discussed, and how did fan-based communities come into being? What was the relationship between the new cultural dynamics and the discourse of ideology and the politics of identity? Was Soviet popular culture an expression of subversion and protest? Did it tend to break down the system, or rather to exert a stabilising influence? How did popular culture influence people’s lifestyles and leisure activities? How can processes of cultural transfer – such as between East and West – be described? What autonomous developments took place?

 

Das Programm der Konferenz finden Sie hier.

 

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