Vortrag

Datum: Donnerstag, 13.12.2012, 18 Uhr

Ort:      Departement Geschichte, Übungsraum 4

 

Semen Ekštut (Moskau): Der tapfere Nikitin – Porträt eines unbekannten Generals. Versuch einer Identifizierung von Person und Künstler

 

(Der Vortrag wird in russischer Sprache gehalten - eine Zusammenfassung in deutscher Sprache wird zur Verfügung gestellt)

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Flyer zum Vortrag.

Russland in Bildern

Russland in Bildern: Photographiegeschichte vom Zarenreich bis zur Sowjetunion

 

Datum: 7. Dezember 2012

Ort:       Universität Basel, Kollegienhaus

Internationaler Workshop

Die Neuigkeiten von der Erfindung der Photographie verbreiteten sich in Russland wie ein Lauffeuer. Diesem geheimnisvollen Wunder der modernen Technik wurde bereits kurz nach dessen Geburt im Jahr 1839 die faszinierte Aufmerksamkeit der russischen Presse und Wissenschaft zuteil. Plötzlich schien der Gedanke realisierbar, sich mithilfe der Photographie ein vermeintlich „wahres“ Bild von Raum und Mensch zu verschaffen. Neue Drucktechniken und Publikationsmittel sorgten Ende des Jahrhunderts dafür, dass immer mehr Menschen Zugriff auf das neue Medium erhielten und sich mithilfe der Photographie ihr Bild von ethnischer Vielfalt, geographischen Gegebenheiten, Architektur oder Industrialisierung konstruierten. Wie sich die neue Technik der Photographie und die dadurch entstandenen Repräsentationen von peripherem Raum und industrieller Modernisierung auf die Wahrnehmung vom Imperium ausgewirkt und inwiefern sie den kulturellen und politischen Wandel beeinflusst haben, ist bisher kaum erforscht.

Wie sich das Forschungsfeld Photographiegeschichte in den letzten Jahren entwickelt hat, welche Fragen man an die Quellen stellen kann, welche Probleme die Arbeit mit dieser speziellen Quellengattung aufwirft und wie man das gesichtete Archivmaterial zum Sprechen bringt – das sind Fragen, die im Rahmen des Workshops diskutiert werden sollen.

Alle Interessenten und neugierig gewordene Studierende sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Um eine Anmeldung per E-Mail (bis spätestens 1. Dezember) wird gebeten bei Laura Elias:

(Laura.Elias-at-unibas.ch).

 

Das Programm des Workshops finden Sie hier.

Russland als Teil Europas

Datum: Donnerstag, 29. November 2012, 18.15 Uhr

Ort:      Europainstitut der Universität Basel, Gellertstrasse 27, 4052 Basel

 

Europakolloquium

Das Europainstitut der Universität Basel in Kooperation mit dem Fachbereich Osteuropa der Universität Basel lädt alle Interessierten herzlichst zum Europakolloquium vom 29. Nov. 2012 ein. Der Referent des Kolloquiums ist Alexander Golovin, Botschafter der Russischen Föderation in der Schweiz.

 

Der Eintritt ist frei und das Kolloquium wird von einem Apéro abgerundet.

Einladung als pdf [PDF (178 KB)].

Buchpublikation - Gegen den Krieg

Gegen den Krieg. Der Basler Friedenskongress 1912 und seine Aktualität.

Kurzbeschreibung

1912 fand in Basel der ‹Ausserordentliche Internationale Sozialistenkongress› oder auch ‹Friedenskongress der Zweiten Internationale› statt. Höhepunkte bildeten ein riesiger Friedensmarsch durch die Stadt, Ansprachen bedeutender Sozialisten im Basler Münster sowie die Verabschiedung eines Friedensmanifestes. Die Forderungen des Kongresses sind bis heute aktuell geblieben. Anlässlich seines 100. Jubiläums widmet sich dieses Buch der Geschichte und Bedeutung des Kongresses, thematisiert den Zusammenhang mit der damaligen Friedensbewegung sowie das Scheitern der Bemühungen, den Ersten Weltkrieg zu verhindern.

Neben historischen Bezügen stehen heutige Forschungen zu Kriegsursachen sowie Konzeptionen zur Kriegsverhinderung im Mittelpunkt.

Über die Herausgeber:
Herausgeber und Autoren des Bandes sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Historischen Seminars und des Instituts für Soziologie der Universität Basel.

 

 

Herausgeber: Bernard Degen, Heiko Haumann, Ueli Mäder, Sandrine Mayoraz, Laura Polexe, Frithjof Benjamin Schenk

Titel: Gegen den Krieg. Der Basler Friedenskongress 1912 und seine Aktualität.

Umfang: 288 Seiten, ca. 50 Abbildungen, Klappenbroschur

Grösse: 14,5 x 20 cm

Verlag: Christoph Merian

ISBN-13: 978-3-85616-571-0

Preis: CHF 29.– / € 24,–

Auch als E-Book erhältlich.

 

Krieg und Frieden

100 Jahre Ausserordentlicher Kongress ,Gegen den Krieg' der Sozialistischen Internationale von 1912 in Basel und die Frage des Friedens heute

 

Datum: 22. - 24. Noveber 2012

Ort: Universität Basel, Kollegienhaus

Internationaler Kogress 

100 Jahre Friedenskongress

Ende November 2012 jährt sich zum hundertsten Male der „Ausserordentliche Internationale Sozialistenkongress“ oder „Friedenskongress der Sozialistischen Internationale“, der in Basel stattfand.

Anlässlich des 100. Jubiläums des Basler Friedenskongresses organisieren die Universität Basel, vertreten durch das Historische Seminar und das Institut für Soziologie, sowie die Stiftung für Sozialgeschichte Osteuropas die Tagung "Krieg und Frieden. 100 Jahre Ausserordentlicher Kongress ,Gegen den Krieg' der Sozialistischen Internationale von 1912 in Basel und die Frage des Friedens heute". Es werden über 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktiv teilnehmen. Ziel der Tagung ist es, die historischen Hintergründe, den Verlauf und die Folgen des Basler Friedenskongresses aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten und über die Aktualität der 1912 verhandelten Fragen zu diskutieren. Darüber hinaus sollen Impulse für eine Zusammenführung von organisations- und kulturgeschichtlichen Ansätzen gegeben werden, die bislang eher getrennt verfolgt worden sind, um neue Forschungsperspektiven auf die Geschichte der Arbeiter und der Arbeiterbewegung zu eröffnen.

Vorträge aus historischer, soziologischer und politikwissenschaftlicher Perspektive werden jeweils zu thematisch kohärenten Sektionen gebündelt. In den historisch orientierten Panels wird der Kongress von 1912 u.a. in den Kontext der Geschichte der Zweiten Internationale, der Balkankriege und der transnationalen Friedensbewegung eingeordnet. Die sozialwissenschaftlich ausgerichteten Sektionen beleuchten u.a. Fragen der Friedens- und Konfliktforschung heute, aktuelle Visionen zu Kriegsprävention und Friedenssicherung sowie Aktionsformen der Friedensbewegung der Gegenwart.

Die Vorträge und Panels sind auch für ein nicht-wissenschaftliches Publikum geöffnet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an dieser einmaligen Tagung teilzunehmen.

 

Den Flyer mit einer Programmübersicht finden sie hier.

Weitere Informationen: www.basel1912-2012.ch/programm.html

 

Eden für jeden?

Touristische Sehnsuchtsorte in Mittel- und Osteuropa (vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart)

 

Datum: 19. und 20. Oktober 2012

Ort:       Basel

Eden für jeden? Unpacking tourists’ desires and places of longing in Central and Eastern Europe (19th century – contemporary times)

Interdisziplinärer Workshop für Nachwuchsforscher 

Eine Veranstaltung des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte der Universität Basel und der School of Social Sciences (Social Anthropology) der University of Manchester

Die Frage nach touristischen Orten und Regionen lässt ein eigenes Bild von Raum entstehen, welches einerseits geografische Beschaffenheit sowie spezielle Infrastrukturen abbildet, andererseits Träume und Sehnsüchte widerspiegelt.

Gerade für das östliche Europa, das sich durch ethnische, sprachliche, religiöse und kulturelle Vielfalt auszeichnet und von der Abfolge unterschiedlicher politischer Realitäten geprägt ist, verspricht die Frage nach touristischen Sehnsuchtsorten neue Sichtweisen. Die Sozialwissenschaftliche und auch die zunehmende Geschichts- und literaturwissenschaftliche Erforschung des globalen Phänomens Tourismus ist somit im Hinblick auf Osteuropa von besonderer Relevanz und verspricht Erkenntnisgewinn.

Das Ziel des Workshops ist es Entwicklungslinien und Brüche im Sehnen der Gesellschaft im östlichen Europa zu dokumentieren und aus der Idee des Sehnsuchtsorts ein theoretisches Werkzeug zur multidisziplinären Analyse eines transnationalen Phänomens zu entwickeln.

 

Ausführliche Information & the english version of the document pdf [PDF (210 KB)]

Das Programm des Workshops finden Sie hier [PDF (1.3 MB)].

Auszeichnung

Lenka Fahrenbach schreibt die beste Abschlussarbeit 2011 an der Universität Tübingen

 

Der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte gratuliert herzlichst Lenka Fahrenbach zu ihrer Auszeichnung für die beste Abschlussarbeit 2011 an der Universität Tübingen. Die ausgezeichnete Magisterarbeit trägt den Titel:

"Tuberkulose, der Feind der Arbeiter. Tuberkulosebekämpfung in der Sowjetunion der 1920er und frühen 1930er Jahre"

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Absolventenfeier des Fachbereichs Geschichtswissenschaft an der Universität Tübingen am Donnerstag, den 18.10.2012, statt.

Lenka Fahrenbach ist seit Februar 2012 Wissenschaftliche Mittarbeiterin am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte im Projekt "Russlands Aufbruch in die Moderne". Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte Russlands im 19. und 20. Jahrhundert, Visuelle Kultur im Zarenreich und in der Sowjetunion, Raum- und Technikgeschichte und die Medizingeschichte.

                                                                            

Vortrag Warum ist Verständigung in Europa so schwierig?

Datum:    13. September 2012, 18.15 Uhr

Ort:          Kollegienhaus der Universität Basel, Petersplatz 1, Hörsaal 001

Referent:  Prof. Dr. László Ódor

Ein Vortrag der Stiftung zur Förderung der Ungarischen Geschichte, Kultur und Sprache an den Universitäten Basel und Zürich in Zusammenarbeit mit dem Osteuropa-Lehrstuhl des Departements Geschichte der Universität Basel.

Der Referent Prof. Dr. László Ódor, ein ehemaliger Botschafter Ungarns in der Schweiz, Dozent an der Corvinus Universität in Budapest und Direktor des ungarischen Kulturinstituts in Stuttgard wird am Donnerstag, den 13. September 2012, über die Frage, warum die Verständigung in Europa so schwierig ist, einen Vortrag halten. Dabei wird er nach offenen Grenzen und verschlossenen Welten fragen und das schweizerisch-ungarische Verhältnis berkücksichtigen.  

Für den Vortrag ist keine Anmeldung erforderlich, der Eintritt ist frei.

Die Einladung als pdf

Ungarisch-Sprachkurs an der Universität Basel

Anmeldeschluss für das Herbstsemester 2012: 09.09.2012

Kursperiode: 26.09.2012 - 12.12.2012

Der Ungarisch-Sprachkurs umfasst insgesamt vier Semester. Die Anfangskurse beginnen stets semesterweise versetzt. Die ersten drei Semester sind ganz dem grundlegenden intensiven Spracherwerb gewidmet. Das vierte Semester soll der Lektüre und Übersetzung historischer Texte und Quellen dienen.

Je nach Vorkenntnissen ist der Einstieg jedes Semester möglich.

Anmeldungen erfolgen über das Sprachenzentrum der Universität Basel.

http://sprachenzentrum.unibas.ch/scripts/kursprogramm/kurse.php

Tagung Infrastrukturnetze und die Phantomgrenzen in Ostmitteleuropa

5. - 8. September 2012, Europa Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)

Eine Tagung des Centre Marc Bloch Berlin in Zusammenarbeit mit der Europa-Universität Viadrina, der Universität Basel und der Internationalen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte.

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Benjamin Schenk (Universität Basel) Dr. Jan Musekamp (Europa Universität Viadrina). 

Die Tagung “Infrastrukturnetze und die Phantomgrenzen in Ostmitteleuropa” möchte sich dem Themenfeld aus drei Richtungen nähern. Es soll die Frage beleuchtet werden, welche Strategien die Regierungen der nach 1918/19 neu gebildeten (bzw. nach 1945 auf der Landkarte “verschobenen”) Staaten Mittel- und Osteuropas entwickelten, eine Territorialisierung der eigenen Länder durch den Aufbau intergrierter, nationaler Infrastrukturnetze (Eisenbahn, Telegrafie, Telefon, Straßen, Wasserwege etc.) voranzutreiben. Es soll diskutiert werden, inwiefern regionale Infrastrukturnetze – ungeachtet der Versuche, diese in neue, nationale Kontexte zu integrieren – die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung in den entsprechenden Ländern Mittel- und Osteuropas weit über die genannten historischen Zäsuren hinaus prägten und beeinflussten. Schließlich ist von Interesse, welche historischen Spuren bis heute auf die Existenz infrastruktureller “Phantomgrenzen” in Mittel- und Osteuropa hindeuten. Hier lohnt sich nicht nur ein Blick auf die Streckennetzkarten der Eisenbahn, sondern daneben auch auf die Überreste des baulichen Erbes älterer Infrastrukturnetze, wie zum Beispiel jenes ehemaliger Grenzbahnhöfe zwischen dem Deutschen und dem Russischen Reich oder Österreich-Ungarn und dem Osmanischen Reich.  

Das Programm der Tagung finden Sie hier

Weitere Informationen: phantomgrenzen.eu

for english version click here

Studientag "Personale Netzwerke"

14. Mai, 2012

Studientag der Lehrstühle für Geschichte Osteuropas an der Universität Basel und Freiburg/Br. zum Thema "Personale Netzwerke".

Das Programm finden sie hier [PDF (114 KB)].

Workshop des Basler Arbeitskreises für Südosteuropa (BASO)

05.07.2012, Slavisches Seminar der Universität Basel

Die doppelte Marginalisierung: Der Zerfall Jugoslawiens und der universitären Institutionen im deutschsprachigen Raum – ein Plädoyer zur Stärkung der Südosteuropa-Forschung

Der erste Workshop des Basler Arbeitskreises für Südosteuropa (BASO) nimmt sich vor, diese doppelte Marginalisierung mit Beiträgen zur Institutionengeschichte im deutschsprachigen Raum vor und nach der Zäsur der postjugoslawischen Kriege aufzuarbeiten. Damit wollen wir darauf aufmerksam machen, dass die Südosteuropa-Studien besonders auch in der Schweiz dringend einer Stärkung bedürfen.

Veranstalter:

Ljiljana Reinkowski: lilireinkowski-at-yahoo.com

Nataša Mišković: natasa.miskovic-at-unibas.ch

East European Jews in Switzerland: Immigrants, Transmigrants and Sojourners

28. - 30. März 2012

Ein interdisziplinärer Workshop, organisiert vom Institut für Jüdische Studien in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Universität Basel. Laufende und abgeschlossene Projekte und Arbeiten wurden in einer Arbeitsgruppe aus Nachwuchswissenschaftlern und etablierten Forschenden intensiv diskutiert.

International Exploratory Workshop (SNF)

Veranstalter: Dr. Tamar Lewinsky, Sandrine Mayoraz, M.A.

Link zum Tagungsbericht

Call for Papers zur Tagung «Infrastrukturnetze und die Phantomgrenzen in Ostmitteleuropa»

Eine Tagung des Centre Marc Bloch Berlin (Projekt „Phantomgrenzen in Ostmitteleuropa“, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung) in Zusammenarbeit mit der Europa-Universität Viadrina, der Universität Basel und der Internationalen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte

Europa-Universität Viadrina, 6.-7. September 2012

Deadline: 29.02.2012

 

Wissenschaftliche Leitung:

Prof. Dr. Benjamin Schenk (Universität Basel)

Dr. Jan Musekamp (Europa-Universität Viadrina)

Bitte senden Sie Ihr Exposé (maximal eine DIN A4 Seite) und einen kurzen CV bis zum 29. Februar an das Tagungssekretariat, Dorothee Ahlers: osteuropa-at-europa-uni.de

Tagungssprache ist Englisch.

 

mehr Infomationen

for English Version click here

 

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