Stellenausschreibung Hilfsassistent/in (30 %)

30.11.2011 17:31

Zum 1. Februar 2012 ist am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte die Stelle eines/einer studentischen Hilfsassistenten/-in (30%, entspricht 12 Std./Woche) neu zu besetzen.

Der/die Hilfsassistent/-in unterstützt Prof. Dr. Benjamin Schenk und das Lehrstuhlteam bei ihrer Tätigkeit in Lehre und Forschung. Er/sie hilft mit bei der Vorbereitung von Lehrveranstaltungen sowie bei der Durchführung von Projekten, Konferenzen, Studientagen und Workshops. Der/die Hilfsassistent/-in ist unter anderem für Buchausleihen, Semesterapparate und den Internetauftritt des Lehrstuhls verantwortlich. Wir bieten eine abwechslungsreiche Tätigkeit, eine offene und flexible Arbeitsatmosphäre und die Aufnahme in ein junges und motiviertes Team.

Wir suchen eine/n engagierte/n und teamfähige/n Studenten/-in im fortgeschrittenen Bachelor- oder im Masterstudium der Fächer Osteuropäische Geschichte, Geschichte, Osteuropa-Studien oder Osteuropa-Kulturen. Erwartet werden Organisationstalent, Neugier, Flexibilität und gute Kenntnisse von Microsoft Office. Sprachkenntnisse des Russischen und weiterer slavischer Sprachen sind von Vorteil, jedoch keine Bedingung. Bei Interesse kann die Stelle in zwei 15%-Stellen (à 6 Stunden/Woche) geteilt werden.

Interessierte schicken ihre Bewerbung (incl. Motivationsschreiben und CV) bitte bis zum
20. Dezember 2011 an Prof. Dr. F. Benjamin Schenk (benjamin.schenk@unibas.ch)

А. С. Пушкин: Пиковая дама / A. S. Puschkin: Pique Dame

Russische Theateraufführung von Studierenden (mit deutschem Programmheft)

Russischsprachige Theateraufführung von Studierenden des Fachbereichs Osteuropa der Universität Basel.

Stückkfassung und Inszenierung: Maria Thorgevsky
Ausführliches Programmheft in deutscher Sprache


Zeit:

  • Do 1. Dez. 2011: 20 Uhr
  • Sa 3. Dez. 2011: 20 Uhr
  • So 4. Dez. 2011: 19 Uhr


Ort:

  • Ackermannshof, Druckerei
    St. Johanns-Vorstadt 19–21
    4056 Basel

    Tram 11, Bus 30
    bis Johanniterbrücke


Eintritt:
 CHF 20.00 / 12.00

Abendkasse: jeweils ½ Stunde vor Beginn

Vorverkauf: Bider & Tanner, Ihr Kulturhaus mit Musik Wyler
Tel. 061 206 99 96

Reservationen: slavsem@unibas.ch

Ausstellung - Elsa Mahler, die erste Professorin der Universität Basel

17.09 bis 24.11 2011

Elsa Mahler - Die erste Professorin der Universität Basel und ihre slavistisch-volkskundlichen Sammlungen

Eine Ausstellung in der Universitätsbibliothek Basel
Ort: Schönbeinstrasse 18-20, 4056 Basel
Öffnungszeiten: Mo-Sa 08.30-21.00 Uhr
Eintritt frei

Vernissage: 16.09.2011, 18.15 Uhr im Ausstellungsraum der  Universitätsbibliothek

 

Elsa Mahler (1882-1970) stammte aus einer russlandschweizerischen Familie in Moskau und erhielt 1938 als erste Frau an der Universität Basel einen Professorentitel.

Die Ausstellung geht der Biographie und Laufbahn dieser aussergewöhnlichen Frau nach, ihrem Studium und ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit in Sankt Petersburg sowie ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit in Basel.

Einen besonderen Platz in der Ausstellung nehmen Elsa Mahlers volkskundliche Sammlungen ein: Tonaufnahmen, Bilder und Filmsequenzen aus ihren Besuchen bei russischen Gemeinden im Estland der Zwischenkriegszeit.

Flyer mit ausführlichen Informationen zur Ausstellung (PDF)

 


 Begleitveranstaltung: Themenabend zu Elsa Mahler

Datum: 09.11.2011, 18.00-19.15 Uhr
Ort: Vortragssaal der Universitätsbibliothek

Mitwirkende u.a.:
Prof. Dr. Thomas Grob (Universität Basel)
Prof. em. Dr. Christine Burckhardt-Seebass (Basel)
Dr. Susanne Ziegler (Ethnologisches Museum / Phonogramm-Archiv Berlin)
Dr. Heinrich Riggenbach (Basel)

Kuratierung der Ausstellung durch den Fachbereich Osteuropa der Universität Basel 
Mit freundlicher Unterstützung von:

1861 als ein russischer und sowjetischer «Lieu de mémoire». Erzählung und Erinnerung der Abschaffung der Leibeigenschaft

28. 10. bis 30. 10. 2011

Internationale Konferenz zur Erinnerung an die Bauernbefreiung in Russland

 

Die vom Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte organisierte Tagung beschäftigt sich mit der Geschichte der Erinnerung und Deutung der Bauernbefreiung im Zarenreich in den vergangenen 150 Jahren. Im Mittelpunkt stehen weniger die historischen Entwicklungen, die zu der Abschaffung der Leibeigenschaft in Russland führten bzw. aus dieser resultierten, sondern diskutiert werden soll vielmehr, wie sich die Interpretation und Erinnerung an dieses Ereignis in den folgenden eineinhalb Jahrhunderten in Russland und der UdSSR veränderten. Dabei werden Selbstzeugnisse vormals leibeigener Bauern ebenso unter die Lupe genommen wie wissenschaftliche Literatur, Denkmäler, Belletristik und das Medium Film. Ziel ist es, das Jahr 1861 konzeptionell als russischen bzw. sowjetischen Erinnerungsort (lieu de mémoire) zu fassen und nach Formen der Re-aktualisierung, Bedeutungszuschreibungen bzw. Neuinterpretationen dieses Schlüsselereignisses der neueren russischen Geschichte in verschiedenen Medien zu fragen.

Interessenten, insbesondere Studierende und Doktoranden sind herzlich willkommen. Um Anmeldung wird gebeten bei: david.aragai@stud.unibas.ch

 

Das Tagungsprogramm finden sie hier

Moderne Mythen - Zu gut, um falsch zu sein

Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk auf BR2 zur russischen Eisenbahn

Mythen faszinieren die Menschheit seit jeher. Sie werden meist mündlich überliefert und kommen oft als Tatsachenbericht daher. Dabei entspringen sie oft dem menschlichen Bedürfnis nach Sicherheit, der Lust an Unterhaltung und dem Hang zu Vorurteilen.

Der moderne Mensch denkt, er sei rational und aufgeklärt. Doch trotzdem halten sich viele Mythen, die wie früher die Märchen mündlich weiter überliefert werden. Und niemand entlarvt diese Mythen als unwahr. Vielmehr kommen sie als klare wissenschaftliche Fakten oder als geschichtliche Tatsachen daher. Denn was einem breiten Publikum erst einmal plausibel erscheint, lässt sich oft nicht mehr aus dem allgemeinen Bewusstsein tilgen. Und das hat ganz viel mit dem unbewussten menschlichen Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit zu tun, mit Vorurteilen - und auch mit einem großen Verlangen danach, unterhalten zu werden.

(Quelle: www.br-online.de)

Einer dieser modernen Mythen hat mit der russischen Eisenbahn zu tun. Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk erklärt in der Sendung "radioWissen" vom 16.03.2011 auf Radio Bayern 2, was es damit auf sich hat:

Sendung hören (ab Minute 2:45)

 

[zurück]