Vorstellungen von Naturräumen

Themen-Nachmittag mit Prof. Dr. Patrick Kupper (Innsbruck)

Donnerstag, 18.12.2014, 14.00 bis 18.00, Seminarraum, Kanonengasse 27, Basel

Das Departement Geschichte lädt, gemeinsam mit der Basel Graduate School of History, am 18. Dezember 2014 zu einem Themen-Nachmittag mit Prof. Dr. Patrick Kupper aus Innsbruck zum Thema "Vorstellungen von Naturräumen" ein.

Das Programm [PDF (883 KB)]:

14.00 Begrüssung

14.15 Einführung durch Prof. Dr. Patrick Kupper (Innsbruck)

14.50 Jordan Girardin (St. Andrews) - Alpine Space vs. Alpine Place: The Making of the Alps as a Concept in Western European Mentalities (1750-1830)

15.25 Bianca Hoenig (Basel) - Zwischen Friedensstiftung und Grenzkonflikt: die Tatranationalparks in der Zwischenkriegszeit

16.00 Pause

16.15 Tanja Hammel (Basel) - Mary Elizabeth Barbers Darstellungen der Kap-kolonialen Avifauna als Kritik & Entwurf von humanen Geschlechterbeziehungen

15.50 Lea Pfäffli (Zürich) - Imagination der Arktis als Untersuchungsfeld postkolonialer Forschung

17.25 Franziska Hupfer (Zürich) - Kima und nationaler Raum

anschliessender Apéro im Departement Geschichte, Hirschgässlein 21

«Launching ‹Looking for YU›»

Mittwoch, 17.12.2014, 18.15 Uhr, Slavisches Seminar der Universität Basel (Nadelberg 8)

Von der politischen Landkarte verschwand die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien vor knapp 25 Jahren. Die kulturelle Topografie und das Zeichensystem einer gemeinsamen Identität dieses Vielvölkerstaates, die sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs herausgebildet hatten, blieben hingegen bis heute bestehen. Immer noch finden sich in den jugoslawischen Nachfolgestaaten zahlreiche Orte, an denen durch die Erinnerung an Ereignisse und Persönlichkeiten das gesellschaftliche Gedächtnis konstruiert wurde.

Mit diesen Themen beschäftigen wir uns während des Frühlingssemesters 2014 im Rahmen der Übung «Looking for YU» des Fachbereichs Osteuropa der Universität Basel. Anschliessend fand im Juni 2014 eine gleichnamige Studienreise statt, die uns nach Kroatien, Serbien und Bosnien-Herzegowina führte. Im Herbstsemester 2014 haben wir unter dem Titel «Looking back to YU» eine studentische Schreibwerkstatt gegründet, mit dem Ziel, unserer Erkenntnisse und Eindrücke in Form einer kleinen Datenbank zu dokumentieren. Diese werden wir am 17. Dezember unter der Adresse https://looking-for-yu.osteuropa.unibas.ch online schalten.

Die Veranstaltung beginnt um 18:15 und findet im Rahmen des Kolloquiums des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte im Grossen Seminarraum des Slavischen Seminars am Nadelberg 8 in Basel statt. Alle Interessierten laden wir herzlich zum «Launch», der Präsentation und dem anschliessenden Apéro ein.

Die SemesterpOST ist da!

Wie bereits Tradition, kommt auch in diesem Herbstsemster 2014 die SemesterpOST ins Haus geflogen. Sie informiert unter anderem über spannende Vorträge, Veranstaltungen, Konferenzen und Workshops. Wir freuen uns Sie bei der einen oder anderen Veranstaltung begrüssen zu dürfen und wünschen Ihnen viel Spass bei der Lektüre [PDF (166 KB)]!

Kolloquiumsprogramm HS 2014

Das Forschungskolloquium widmet sich in diesem Semester neueren Forschungen der Osteuropäischen Geschichte und findet jeweils am Mittwoch von 18-20 Uhr im Departement Geschichte, Seminarraum 4 (1. Stock) statt.

Dieses Semester wird das Kolloquium von unserem Lehrstuhl alleine ausgerichtet. Es werden neuere Forschungsprojekte aus dem Bereich der Osteuropäischen Geschichte vorgestellt und diskutiert. Die eine Hälfte der Sitzungen wird dem Studium methodischer und theoretischer Texte gewidmet sein, die jeweils auf einen Gastvortrag in der folgenden Seminarsitzung vorbereiten. Zudem finden im Rahmen des Kolloquiums drei OSZE-Begleitveranstaltungen statt. Die Daten, Veranstaltungsort und das genaue Proramm finden Sie hier [PDF (160 KB)].

Doktorandinnen und Doktoranden sowie fortgeschrittene Studierende der Osteuropäischen Geschichte, der Osteuropäischen Kulturen und Osteuropa-Studien sowie der Geschichte sind nachdrücklich und sehr herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Frieden schliessen – aber wie?

Begleitveranstaltung im Rahmen des OSZE-Treffens in Basel

Montag, 24.11.2014, 18.30 bis 20.30, Kollegiengebäude, Raum 001

Im Rahmen ihres OSZE-Vorsitzes 2014 hat sich die Schweiz als einen besonderen Schwerpunkt die Förderung von Dialog und Vertrauen im Südkaukasus zur Aufgabe gemacht. Aber was bedeutet das internationale Engagement für den Frieden konkret für die Menschen vor Ort? Vor dem Hintergrund der komplexen politischen Situation im Südkaukasus gibt die Veranstaltung Einblicke in die Arbeit, die internationale Organisationen wie die OSZE zur Wiederherstellung und Sicherung des Friedens leisten können und zeigt sowohl das Potential als auch die Grenzen dieses Engagements auf.

Die hochrangige Schweizer Krisendiplomatin Heidi Tagliavini berichtet von ihren Erfahrungen als Leiterin internationaler Friedensmissionen und verschiedener OSZE-Wahlbeobachtungen in Osteuropa sowie der EU-Untersuchungsmission zum Georgien-Krieg. Gegenwärtig ist Heidi Tagliavini im Auftrag des OSZE-Vorsitzenden in der Ukraine im Einsatz.

Moderiertes Gespräch mit Einbezug des Publikums.

Gesprächsgast: Heidi Tagliavini, Botschafterin der Schweiz

Moderation: Ivana Pribakovic (Radio SRF)

Thematische Einführung: Denis Dafflon (Academic Swiss Caucasus Net)

Eintritt frei. Im Anschluss an die Veranstaltung findet ein Apéro statt.

Hier [PDF (686 KB)] finden Sie den Flyer zur Veranstaltung.

Heidi Tagliavini im Interview - Friden schliessen, aber wie?

Als Vorgeschmack auf die OSZE-Veranstaltung [PDF (686 KB)] vom 24. November 2014, 18.30 Uhr im Kollegiengebäude der Universität Basel, das Interview mit Krisendiplomatin Heidi Tagliavini auf Uni News.

Die Schweizer Diplomatin Heidi Tagliavini vermittelt zurzeit im Auftrag des OSZE-Vorsitzenden im Konflikt zwischen der Ukraine und Russland. Am Montag, 24. November, ist sie im Rahmen des öffentlichen Begleitprogramms zum OSZE-Treffen an der Universität Basel zu Gast.

Frau Tagliavini, Sie haben Russisch, Italienisch und Französisch studiert. Wie sind sie zur Krisendiplomatie gekommen?

Ich habe an der Universität Genf Literaturwissenschaften in diesen drei Sprachen studiert. In meiner späteren Laufbahn im diplomatischen Dienst habe ich zunächst einige ganz konventionelle Aufgaben wahrgenommen, bis hin zur Botschafterin in Bosnien. Anschliessend bin ich vermehrt in ausgesprochenen Krisenherden tätig gewesen, angefangen bei einem Einsatz im Rahmen der OSZE in Tschetschenien bis hin zu meiner heutigen Tätigkeit als Sonderbeauftragte der derzeitigen Chairperson-in-Office der OSZE, unseres Aussenministers und Bundespräsidenten Didier Burkhalter, bei der trilateralen Kontaktgruppe in Kiew. Eine bestimmte Laufbahn für Krisendiplomatinnen und Krisendiplomaten gibt es natürlich nicht. Es kommt auf Interesse und Eignung an... weiterlesen

Energie zwischen Russland, Ostmitteleuropa und der Schweiz

Begleitveranstaltung im Rahmen des OSZE-Treffen in Basel

Donnerstag, 13.11.2014, 18.30 bis 20.30, Kollegiengebäude, Raum 102

Russland ist im europäischen Energiegeschäft eine Grossmacht, die Schweiz eine zentrale Drehscheibe. Die Abhängigkeiten zwischen Europa und Russland sind gross und trotzen bisher allen Versuchen zur Diversifizierung – aber auch allen politischen Spannungen. Wichtige Akteure sind Transitländer wie die Ukraine oder Bulgarien, die Druckversuchen aus Ost und West ausgesetzt sind und gleichzeitig versuchen, ihre strategisch zentrale Position so vorteilhaft wie möglich zu nutzen.

In der Podiumsdiskussion, die in Zusammenarbeit mit dem SNF-Forschungsprojekt «Energie und Macht» der Universität Zürich stattfindet, analysieren Expertinnen und Experten den europäischen Energiehandel aus geopolitischer, wirtschaftlicher und historischer Sicht.

Podiumsgäste:

- Dr. Meglena Plugtschieva, Botschafterin der Republik Bulgarien in der Schweiz

- Gerald Hosp (Neue Zürcher Zeitung)

- Prof. Dr. Jeronim Perovic (Universität Zürich)

Moderation: Ivo Mijnssen (Universität Basel)

Die Veranstaltung ist öffentlich. Nach einem Inputreferat mit anschliessender Podiumsdiskussion beantworten die Teilnehmenden Fragen aus dem Publikum.

Eintritt frei. Im Anschluss an die Veranstaltung findet ein Apéro statt.

Hier [PDF (1.3 MB)] finden Sie den Flyer zur Veranstaltung.

Brennpunkt Ukraine

Sonntag, 09.11.2014, 14.00 Uhr, Unionsaal im Volkshaus, Rebgasse 12-14, 4058 Basel

Gespräch mit Mikhail Shishkin und Juri Andruchowytsch («Euromaidan – Was in der Ukraine auf dem Spiel steht», Suhrkamp 2014) im Gespräch mit Prof. Dr. F. Benjamin Schenk im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals «BuchBasel».

Weitere Infos auf: http://www.buchbasel.ch

Basel History Lecture 2014

mit Prof. Dipesh Chakrabarty (University of Chicago)

Donnerstag, 23.10.2014, 18.15 bis 19.30 Uhr, Aula des Kollegiengebäudes

Das Departement Geschichte lädt ein zur dritten Basel History Lecture. Der diesjährige Gastredner ist der prominente indische Historiker, Prof. Dipesh Chakrabarty, der als Wegbereiter postkolonialer Ansätze in der Geschichtsschreibung gilt. Chakrabarty hat sich mit Themen wie Kulturimperialismus, Postkolonialismus, der Menschheitsgeschichte und der Arbeiterbewegung im indischen Bengalen befasst. Er lehrt an der University of Chicago.

Russland, der Westen und die Medien

Begleitveranstaltung im Rahmen des OSZE-Treffens in Basel

Dienstag, 14.10.2014, 18.30 Uhr, Kollegienhaus, Raum 102

Die Medienberichterstattung über die Ukraine Krise 2014 hat erneut gezeigt, dass moderne Konflikte in Europa nicht zuletzt auch in den elektronischen und Print-Medien ausgetragen werden. Mit Blick auf die Osteuropa-Berichterstattung der letzten Monate möchten wir diskutieren, welche traditionellen Bilder von Russland die westlichen Medien dominieren und warum eingeübte Wahrnehmungsmuster oft nur schwer zu überwinden sind. Zum anderen wollen wir beleuchten, mit welchen Mitteln die russische Regierung ihrerseits versucht, das Bild des Landes im Westen im eigenen Interesse zu beeinflussen, sei es durch Berichterstattung des Senders «Russia Today», durch «gekaufte Berichterstattung» oder durch «Trolle», die Blogs und Kommentarspalten mit Russland-freundlichen und Amerika- bzw. EU-feindlichen Kommentaren füllen.

Das Podiumsgespräch wird organisiert vom Osteuropa-Forum Basel in Zusammenarbeit mit der NGO n-ost, Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung, Berlin.

Podiumsgäste:

- Yulia Vishnevetskaya (Magazin «Russkij Reporter», Moskau/Minsk)

- Christian Esch («Berliner Zeitung», Moskau)

- Sonja Volkmann-Schluck (n-ost, Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung, Berlin)

Moderation: Prof. Dr. F. Benjamin Schenk (Universität Basel)

Die Veranstaltung ist öffentlich. Nach kurzen Inputreferaten und Diskussion auf dem Podium beantworten unsere Gäste Fragen aus dem Publikum.

Eintritt frei. Im Anschluss an die Veranstaltung findet ein Apéro statt.

Hier [PDF (1012 KB)] finden Sie den Flyer.

Kämpfe ungarischer Soldaten an der Grenze zur Schweiz. 1915–1918

Vortrag von Prof. em. Dr. Gábor Oplatka

Dienstag, 07.10.2014, 19.15 Uhr, Kollegienhaus, Raum 120

Erfahren Sie spannende Einzelheiten über den Ersten Weltkrieg an der Grenze der Schweiz. Ort der Handlung war das Stiflersjoch. Grenzgebiet zwischen der Schweiz, Italien und Österreich. Was hatten junge ungarische Soldaten dort erlebt? Prof. Oplatka hat eingehende Untersuchungen durchgeführt und sehr Interessantes erfahren. Der Referent ist emeritierter Professor der ETH Zürich und auswärtiges Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften.

Die Stiftung zur Förderung der ungarischen Geschichte, Kultur und Sprache und das Departement Geschichte der Universität Basel freuen sich auf Ihre Teilnahme. Im Anschluss an die Veranstaltung findet ein Apéro statt. Der Eintritt ist frei.

Hier [PDF (646 KB)] finden Sie den Flyer zur Veranstaltung.

Berufsfelder Osteuropa - Katja Petrowskaja im Gespräch mit Studierenden

Freitag 19. September 2014, 10.00-12.00, Slavisches Seminar (Nadelberg 8, Seminarraum im 1. Stock)

Katja Petrowskaja (*1970 in Kiew) studierte Literaturwissenschaft in Tartu (Estland) und promovierte in Moskau. Seit 1999 lebt sie in Berlin und arbeitet als Journalistin für russische und deutsche Print- und Netzmedien. Seit 2011 ist sie Kolumnistin bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. 2014 war sie nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse. Ihr kürzlich veröffentlichter Roman Vielleicht Esther wurde mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet.

Katja Petrovskaja wird über ihr Leben und Schreiben zwischen zwei Sprachen und Kulturen sprechen – in Russisch und Deutsch. 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Osteuropa-Forum Basel.

Mit anschliessend Apéro.

Einführungsveranstaltung für Studienanfängerinnen und -anfänger

Dienstag 16. September 2014, Kollegienhaus, Hörsaal 119

Für alle Studienanfängerinnen und -anfänger der Osteuropastudien und der osteuropäischen Kulturen findet diese Informationsveranstaltung mit einer Einführung ins Studium und die Möglichkeit, Fragen bezüglich des Studiums zu klären, statt.

Anschliessend lädt die Fachgruppe Osteuropa zum traditionellen Semestereröffnungsapéro ins Slavische Seminar ein. Die Dozierenden und die FG stellen sich vor und Veranstaltungen werden angekündigt. Bei Speis und Trank können die alten Studis auf ein weiteres Semester anstossen und die neuen das Seminar kennen lernen.

Der Apéro findet ab 19 Uhr am neuen Standort des Slavischen Seminars am Nadelberg 8 statt, ehemals Philosophisches Seminar. 

Picturing Empires – Photography and Social Change in Nineteenth Century Multiethnic Environments

27. - 29. August 2014, Kaiseraugst, Landgut Castelen

Internationale Workshop-Konferenz

Im 19. Jahrhundert sahen sich die Vielvölkerreiche Europas mit tiefgreifenden historischen Wandlungsprozessen konfrontiert. Das "Age of Empires" brachte nicht nur den Wettlauf der Grossmächte um die Aufteilung der letzten "weissen Flecken" auf der Landkarte des Globus. Gleichzeitig läuteten technische Erfindungen wie die Eisenbahn oder die Telegrafie, die einsetzende Industrialisierung, der aufkommende Nationalismus, die Ausdifferenzierung der Wissenschaften und die Entstehung neuer sozialer Formationen in allen polyethnischen und polykonfessionellen Imperien das Zeitalter der Moderne ein. Ein Prozess, der diesen sozio-ökonomischen und kulturellen Wandel begleitete und nachhaltig mitprägte, war die Entwicklung der Fotografie. Die neue Technik trat mit dem Anspruch auf, ein "objektives" Bild der Wirklichkeit zu schaffen und die Welt mit neuen Augen zu sehen. Gleichzeitig eröffnete die technische Reproduzierbarkeit des Bildes neue Möglichkeiten der Verbreitung visueller Repräsentationen beispielsweise in der illustrierten Presse oder im Medium der Postkarte. Die Fotografie hat die Wahrnehmungsstrukturen der Menschen im 19. Jahrhundert nachhaltig verändert. Welche Auswirkungen diese Veränderungen auf die Imagination und visuellen Repräsentationen imperialer Gesellschaften und Räume im Zeitalter der Moderne hatte, ist Gegenstand der geplanten Workshop-Tagung.

Unsere Überlegungen setzen an der Beobachtung an, dass sich die sozio-ökonomischen und kulturellen Veränderungsprozesse im 19. Jahrhundert parallel zur Entwicklung und rasanten Verbreitung der Fotografie vollzogen. Welche Wechselbeziehungen sich zwischen dem gesellschaftlichen, dem wissenschaftlichen und dem technischen Wandel auf der einen und der Entstehung fotografischer Bilderwelten auf der anderen Seite beschreiben lassen, wollen wir mit Blick auf die Vielvölkerreiche des 19. Jahrhunderts untersuchen. Wir möchten neben der ethnografischen Fotografie und der Industriefotografie die Bereiche Polizeifotografie sowie fotografische Repräsentationen religiöser und konfessioneller Vielfalt beleuchten. In diachroner Perspektive soll nach dem Wandel visueller Repräsentation imperialer Gesellschaften und Räume vor und nach der Erfindung der Fotografie gefragt werden. Zentral wird auch der Austausch über Methoden der Arbeit mit Bildern und speziell mit Fotografien sein, sowie die Diskussion welche Stärken, aber auch mögliche Grenzen, diese Quellengattung bietet.

Die Konferenz ist als internationale Workshop-Tagung geplant und findet im Rahmen des Forschungsprojektes "Russlands Aufbruch in die Moderne. Technische Innovation und die Neuordnung sozialer Räume im 19. Jahrhundert" statt. Ziel ist ein interdisziplinärer Dialog zwischen der Fotografie-, der Kunst- und der Imperiengeschichte, der sich an arrivierte ForscherInnen ebenso richtet wie an den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Tagungssprache ist Englisch. Gäste sind nach vorheriger Anmeldung herzlich willkommen.

Hier [PDF (1.5 MB)] [PDF/1.0 MB] finden Sie das Programm.

Kontakt: lenka.fehrenbach-at-unibas.ch ; laura.elias-at-unibas.ch.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt "Russlands Aufbruch in die Moderne. Technische Innovation und die Neuordnung sozialer Räume im 19. Jahrhundert" finden sie unter:

http://dg.philhist.unibas.ch/bereiche/osteuropaeische-geschichte/projekte-konferenzen-initiativen/forschungsprojekte/russlands-aufbruch-in-die-moderne/

NEUERSCHEINUNG - Russlands Fahrt in die Moderne

Diese Woche erscheint beim Franz Steiner Verlag als neueste Produktion aus unserem Haus die Habilitationsschrift von Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk. Mit "Russlands Fahrt in die Moderne. Mobilität und sozialer Raum im Eisenbahnzeitalter" leistet das Buch einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte über die Geschichte räumlicher Ordnungen in Europa. Im Fokus stehen die Folgen des Eisenbahnbaus in Russland aus einer kultur- und sozialhistorischen Perspektive beleuchtet und Untersuchungen zur Neuordnung sozialer Räume im Zeitalter der Dampfmaschine.

Nähere Informationen zum Werk entnehmen Sie der Website des Verlags oder finden sich auf dem Flyer [PDF (161 KB)].

Imperial Experts and Their Autobiographical Practices in Russia, Austria-Hungary and the Ottoman Empire

21. - 23. Juli 2014, Ludwig-Maximilians-Universität München

Internationale Konferenz im Rahmen des SNF/DFG-Forschungsprojektes "Imperial Subjects"

Die Konferenz befasst sich in vergleichender Perspektive mit autobiografischen Praktiken imperialer Experten aus dem Russischen Reich, dem Osmanischen Reich und der Habsburger-Monarchie. Ego-Dokumente von Militärs, Gouverneuren, Juristen, Ingenieuren, Ärzten und Wissenschaftlern aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sollen nach Selbstbildern und der Wahrnehmung imperialer Herrschaft und imperialer Räume befragt werden. Dabei wird insbesondere nach der Wirkungsmächtigkeit imperialer Visionen und Ideologien und nach dem Einfluss moderner Wissenskulturen auf die Entstehung von Selbstbildern in der anbrechenden Moderne gefragt. Konferenzsprache ist Englisch. Gäste sind nach vorheriger Anmeldung willkommen.

Hier [PDF (285 KB)] finden Sie das Programm.

Kontakt: benjamin.schenk-at-unibas.ch; alexis.hofmeister-at-unibas.ch 

Die Ukraine vor der Wahl: Geschichte, Gewalt und Geopolitik

Dienstag, 20. Mai 2014 18.00 bis 20.00 Uhr, Universität Basel, Kollegienhaus Aula

Podiumsdiskussion mit Andreas Kappeler und Petra Stykow. Moderation - Benjamin Schenk.

Kurz vor dem 25. Mai, an dem in der Ukraine die Wahl eines neuen Präsidenten und die Abstimmung über ihre zukünftige Staatsform geplant sind, wollen wir die Entwicklungen der letzten Wochen und die aktuelle Lage analysieren: Der Fachbereich Osteuropa der Universität Basel lädt zusammen mit dem Europainstitut/Institute for European Global Studies und dem Osteuropa-Forum Basel zu einem öffentlichen Podium mit zwei ausgewiesenen
Kennern der Ukraine und Russlands ein. Prof. em. Dr. Andreas Kappeler und Prof. Dr. Petra Stykow analysieren die Entwicklungen in beiden Ländern und betten diese in den historischen und aktuellen politischen Kontext ein. Der Anlass richtet sich an ein breites interessiertes Publikum.

Mit anschliessendem Apéro.

Hier [PDF (4.3 MB)] finden Sie den Flyer.

Neue Wege der Biographik in der Europäischen Geschichte

Montag, 12. Mai 2014, 9.00-16.00, Europa-Institut Basel, Gellertstr. 27

Workshop

Im Rahmen des Kolloquiums des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte der Universität Basel findet ein ganztägiger Workshop zum Thema der Biographik in der Europäischen Geschichte statt. Begonnen wird mit einer gemeinsamen Textdiskussion, gefolgt von Beiträgen zu einzelnen Biographien, sowie übergreifenden Analysen. Sie sind herzlich aufgefordert und eingelanden teilzunhemen. Bitte melden Sie sich bei tanja.miljanovic-at-unibas.ch an, um den Text zur vorbereitenden Lektüre beziehen zu können.

Hier [PDF (50 KB)] zum Programm.

Der Workshop ist eine gemeinsame Veranstaltung des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte der Universität Basel, des Zentrums für kulturhistorische Forschung der Südural-Universtität Tscheljabinsk (Russland) und des Europa-Instituts / Institute for European Global Studies (Basel).

Die Vorträge werden auf Deutsch und Englisch gehalten. 

II. Internationale Sommerschule in Tscheljabinsk

Utopische Moderne: Stadt, Staat und Industrie im südlichen Ural, 1890-2010

25. August - 7. September 2014, Tscheljabinsk, Russische Föderation

Unsere Pratneruniversität in Tscheljabinsk lädt zur II. Internationalen Sommerschule ein. Thema der Sommerschule ist die Verwandlung eines "Provinznestes" des ausgehenden Zarenreichs (der Stadt Tscheljabinsk) in ein gigantisches Industriekonglomerat, das metallurgische Kombinate, leistungsstarke Rüstungsfabriken, Bergbau und Atomenergieerzeugung umfasst.

Zur Teilnahme an der Sommerschule sind Studenten eines Masterstudienganges in russischer und europäischer Geschichte eingeladen, um ihr theoretisches Vorwissen über Stadtentwicklung, urbane Lebensräume und Stadt-Land-Migrationen auf einen konkreten Gegenstand zu übertragen. Die Sommerschule folgt dem Primat interaktiver und offener Lehrmethoden und richtet sich vor allem an Studierende mit Russischkenntnisse. Parallel zu den Veranstaltungen wird auch ein Sprachkurs für Fortgeschrittene angeboten.

Detailierte Information entnehmen Sie dem Flyer [PDF (396 KB)]. Anmeldeschluss ist der 10. Mai 2014.

Masterstudientag

Dienstag, 15. April 2014, 17.00-20.00, Departement Geschichte, Seminarraum 1

Masterarbeiten vorgestellt

Im Rahmen des Masterstudientags erhalten die Masterstudierenden David Aragai, Nicole Hermann und Lionel Wirz die Möglichkeit ihre bei Prof. Dr. Benjamin Schenk laufenden Masterarbeiten zu präsentieren. Im Anschluss an die kurze Präsentation steht jedem Studierenden eine Stunde für Diskussionen, Rückfragen und Anregungen zur Verfügung.

Herzlich zur Teilnahme eingeladen und aufgefordert sind alle Masterstudierenden! Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit sich bereits mit Problemstellungen und Fragen, die sich während dem Verfassen einer Masterarbeit stellen, vertraut und bekannt zu machen.

Eine Woche vor dem Studientag wird den Teilnehmenden ein Exposé zugeschickt, das zu lesen als Vorbereitung gedacht ist.

Anmeldungen an und Bezug von Exposés bei: tanja.miljanovic-at-unibas.ch.

Laufende Masterarbeiten:

David Aragai. Räume der Begegnung, Räume des Scheiterns. Georg Anton Schäffer, Johann August Sutter und das Russische Imperium auf Hawai und in Kalifornien (1806-1844)

Nicole Hermann. Blicke auf Prag in der Zwischenkriegszeit: deutsche und tschechische Reiseführer

Lionel Wirz. Verdienst und Schuld. Die Konstruktion historischer Mythen im italienischen Irredentismus

Kolloquiumsprogramm FS 2014

Das Kolloquiumsprogramm des laufenden Frühjahrssemster 2014 steht nun definitiv. Es wird dieses Semester gemeinsam mit dem Slavischen Seminar unter dem Titel "Erzählte Leben, erzählte Geschichten" durchgeführt und findet jeweils Dienstags von 18-20 Uhr im Departement Geschichte, Seminarraum 3 statt. Wir freuen uns Sie bei dem einen oder anderen Vortrag begrüssen zu dürfen!

Bei Fragen können Sie sich direkt an ivo.mijnssen-at-unibas.ch wenden.

Die SemesterpOST ist da!

Wie bereits Tradition, kommt auch in diesem Frühjahrssemster 2014 die SemesterpOST ins Haus geflogen. Sie informiert unter anderem über spannende Vorträge, Veranstaltungen, Konferenzen und Workshops. Viel Spass bei der Lektüre [PDF (216 KB)]!

Putins Spiele – Historiker Ivo Mijnssen im Interview

Historiker Ivo Mijnssen auf Uni News.

Heute werden die olympischen Winterspiele in Sotschi eröffnet. Es wird ein Sportanlass der Superlative, der aber auch viel Kritik hervorruft: Berichte über Korruption, Umsiedlungen, Diskriminierung und Terrordrohungen überschatten im Vorfeld die Veranstaltung. Ivo Mijnssen, Doktorand am Departement Geschichte der Universität Basel, wird in Sotschi als Journalist für das «House of Switzerland» berichten.

Die olympischen Spiele in Russland stehen kurz bevor, freuen Sie sich darauf?
Jetzt, wo es bald losgeht, freue ich mich. Man kann nicht verleugnen, dass im Vorfeld viele Probleme die Spiele überschattet haben. Ich freue mich aber auf die sportlichen Wettkämpfe und den Anlass als solchen. Dass ich live dabei sein darf, ist eine einmalige Erfahrung, und damit geht ein Kindheitstraum für mich in Erfüllung.

Sie sind als Reporter des «House of Switzerland» vor Ort. Was sind Ihre Aufgaben?
Das «House of Switzerland» ist ein PR-Projekt der Schweizer Regierung, ähnliche Projekte gab es bereits während der Spiele in London und Peking. Das Haus steht mitten im olympischen Dorf und beherberg unter anderem das SRF-Fernsehstudio und ein Restaurant. Das Holzhaus soll die Schweiz repräsentieren, touristisch, kulturell und sportlich. Als Teil des Kommunikationsteams werde ich als Reporter in den Stadien und im olympischen Dorf unterwegs sein und zu den verschiedensten Themen berichten.

Wieso finden Mega-Anlässe wie die Fussball-WM oder die olympischen Spiele häufig in Staaten mit beschränkter demokratischer Kontrolle statt?
Dafür gibt es durchaus konkrete Gründe. Die Argumentation bei olympischen Projekten lautet so, dass die öffentliche Hand der Austragungsorte zwar die Kosten tragen muss, sich diese Investitionen aber langfristig vor allem wirtschaftlich lohnen. Das Scheitern von Bewerbungen für Olympia 2022 in St. Moritz oder München zeigt aber, dass vielerorts die lokale Bevölkerung schlichtweg nicht bereit ist, zu zahlen. In Orten wie Sotschi, Südafrika oder Peking läuft so was natürlich ganz anders ab; die Bevölkerung kann bei solchen Entscheidungen nicht mitreden. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass in Gegenden, wo sich die Menschen wehren können und ein funktionierendes Rechtssystem herrscht, olympische Spiele zunehmend schwieriger durchzusetzen sind. Das Umsiedeln tausender Menschen oder die krasse Ausbeutung billiger Arbeiter aus dem Ausland wären schlichtweg nicht denkbar. Russland investiert diese riesigen Summen zu einem grossen Teil aus Prestigegründen. Man sieht ganz klar, dass diese olympischen Spiele auch Putins Spiele sind und man bei deren Umsetzung alles andere als zimperlich ist. Auf lokale Bedürfnisse wird keine Rücksicht genommen. mehr...

Aktuelle Stunde - Die Krise in der Ukraine

Mittwoch, 2. April 2014, 19.00-21.00, Kollegienhaus, Hörsaal 114

Diskussionsabend mit dem Fachbereich Osteuropa der Universität Basel

Der Fachbereich OSTEUROPA der Universität Basel lädt aus aktuellem Anlass zu einem universitären Gesprächsabend über die aktuelle Krise in der Ukraine. Nach kurzen Input-Referaten von Prof. Thomas Grob (Slavistik) und Prof. Benjamin Schenk (Osteuropäische Geschichte) über Fragen, die sich aus den Entwicklungen der letzten Wochen ergeben, stehen die Mitglieder des Fachbereichs für eine Diskussion zur Verfügung. Eingeladen sind Mitglieder aller Gruppierungen der Universität. Über eine rege Teilnahme würden wir uns freuen.

MURDERER BY VOCATION - THE SUFFERING OF JUDGE VAŠ

Mittwoch 19. März 2014 18:00, Kollegienhaus Raum 120

Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur Pavel Paleček

Filmpräsentation des Dokumentarfilms Vrahem z povolání - utrpení soudce Karla Vaše, der in Tschechien und der Slowakei viel Staub aufgewirbelt hat: Der tschechoslowakische Nachrichtendienstoffiziert, NKWD-Agent, Staatsanwalt und Richter Karel Vaš war eine Schlüsselfigur der stalinistischen Schauprozesse der 1950er-Jahre. Er wurde für seine Taten nie bestraft und aus seiner Sicht, hat er sich nie etwas zuschulden kommen lassen. Der Film zeigt eine einmalige Rekonstruktion seines Lebens, in dem sich die Geschichte des 20. Jahrhunderts in Mitteleuropa widerspiegelt. Der Regisseur Dr. Pavel Paleček, der bei der Präsentation anwesend sein wird, konnte Karel Vaš kurz vor dessen Tod ausführlich befragen.

Im Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch mit dem Regisseur, geführt von Prof. Dr. Benjamin Schenk statt. Die Diskussion und der Film sind auf Englisch.

Hier [PDF (441 KB)] finden Sie den Flyer dazu.

Polnischkurs für interessierte Geschichtsstudent_innen

Besitzt du gewisse Grundkenntnisse im Polnischen und möchtest diese wieder einmal vertiefen, dann nutze die Gelegenheit: es gibt noch freie Plätze im Polnischkurs II! 

Bist du dir nicht sicher, ob deine Kenntnisse für den Kurs ausreichen, dann kontaktiere doch direkt die Polnisch-Dozentin Magdalena Czakert. Der Kurs wird vom Slavischen Seminar angeboten und findet wöchentlich am Donnerstag von 16:14-19:00 Uhr im benachbarten Deutschen Seminar, Raum 4 statt.

Wir freuen uns auf Interessierte!

Putin kaputt !? Russlands neue Protestkultur

Dienstag 25. Februar 2014, 19:30

Ackermannshof, St. Johannst-Vorstadt 19-21

Der Autor im Gespräch mit Prof. Dr. Ulrich Schmid (St. Gallen) und Prof. Dr. Benjamin Schenk (Basel)

Der Soziologe und Zeithistoriker Mischa Gabowitsch beschäftigt sich mit Protest und sozialen Bewegungen in Russland. 2013 erschien im Suhrkamp-Verlag Putin kaputt!?, die weltweit erste Studie zur russischen Protestbewegung seit 2011.  

Den Flyer dazu finden Sie hier [PDF (1.4 MB)].

"Analysing Visual Representations of War: Examples from Russia and Yugoslavia"

6. bis 7. Februar 2014

Historisches Seminar der Universität Zürich, Karl Schmid-Str. 4, 8006 Zürich, Raum KO2-F-152

International Exploratory Workshop

Organisiert vom Departement Geschichte der Universität Zürich und der Basel Graduate School of History.

Wie können Fotografie und Film als Quellen für die Geschichte und Sozialwissenschaften genutzt werden? Was für Fragen lassen sich anhand fotografischen Materials bearbeiten und welche theoretischen und methodischen Zugänge eignen sich für eine Analyse? Bestehen konkrete Zusammenhänge zwischen Fotografie und Gewalt, zwischen Krieg und seiner visuellen Darstellung?
Solche und viele weitere Fragen werden in dem Workshop "Analysing Visual Representations of War: Examples from Russia and Yugoslavia" diskutiert. Dieser findet am 6. und 7. Februar 2014 an der Universität Zürich statt und wird im Rahmen der zwei Forschungsprojekte "Sicherheit, Krieg und Frieden in der Sowjetunion und Russland" (Uni Zürich) und "Repräsentation von Krieg in der Kriegsfotografie. Die fotografische Berichterstattung über den Bosnienkrieg 1992-1995" (Uni Basel) organisiert. Im Fokus stehen Darstellungen von Kriegen in Jugoslawien, Afghanistan und Tschetschenien. Expertinnen und Experten aus Kunstgeschichte, Soziologie, Geschichts-, Literatur- und Medienwissenschaften denken in spannenden Vorträgen und gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über methodische Ansätze und visuelle Repräsentationen von Krieg nach.

Interessierte sind ganz herzlich zur Teilnahme eingeladen. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie dem detaillierten Programm [PDF (171 KB)] [PDF/133 KB].

Den Flyer dazu finden Sie hier [PDF (625 KB)].

Um Anmeldung wird gebeten unter markus.mirschel-at-hist.uzh.ch

Pisten, Politik und Prestige

29. Januar 2014, 18:30 bis 20:00

Universität Basel, Kollegienhaus, Petersplatz 1, Hörsaal 102

Die Olympischen Spiele in Sotschi: Podiumsveranstaltung

"Hot. Cool. Yours." lautet das Motto der Olympischen Spiele, die vom 7. bis 23. Februar 2014 im russischen Sotschi stattfinden. Es wird ein Sportanlass der Superlative, mit spektakulären Bauten und gigantischen Investitionen, aber auch viel Kritik an Korruption und Umweltzerstörung.

Was ist von den Spielen zu erwarten? Welche Rolle spielen sie für Politik und Gesellschaft in Russland? Und wo stehen sie verglichen mit anderen Grossanlässen?

Zita Affentranger (Tages-Anzeiger), Martin Müller (Universität Zürich) und Volker Pabst (Neue Zürcher Zeitung) diskutieren mit Ivo Mijnssen (Universität Basel) über Pisten, Politik und Prestige.

Eintritt frei

Den Flyer finden Sie hier [PDF (1.5 MB)].

Die Ankündigung dieser Veranstaltung finden Sie auch unter der Rubrik UNINews.

Eine Veranstaltung des Osteuropa-Forum Basel