Professur für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts (Prof. Martin Lengwiler)

Die Professur für Allgemeine Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts wird geleitet von Prof. Martin Lengwiler und beschäftigt ein mittelgrosses Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Professur widmet sich folgenden Aufgaben:

  • Wir entwickeln und verfolgen innovative Forschungsprojekte im Rahmen der folgenden Arbeitsbereiche: Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts; Sozialstaatsgeschichte, Wissenschafts- und Wissensgeschichte
  • Wir bieten zu den Arbeitsbereichen der Professur an. Die Lehre profitiert von vielfältigen Archiv- und Praxisbezügen.
  • Im Sinne einer zeitgemässen Nachwuchsförderung bieten wir Historikerinnen und Historikern forschungsnahe Arbeitsmöglichkeiten und einen Einstieg in die akademische Laufbahn.
  • Interessierte an einer Masterarbeit oder einer Dissertation können sich für ihre Themenwahl auch an der Liste mit Vorschlägen für Masterarbeitsthemen orientieren.

Atelier für Masterstudierende mit Masterarbeit

Sie beginnen eine Masterarbeit, die von Martin Lengwiler betreut wird? Dann werden Sie auch an einem kleinen Betreuungsprogramm teilnehmen. Denn zur Masterarbeit gehört der obligatorische Besuch des Forschungskolloquiums zur Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts. Mehr Info finden Sie hier [PDF (484 KB)]

Labor „Sozial- und Wirtschaftspolitik“

Das Labor „Sozial- und Wirtschaftspolitik“ versammelt Doktorierende, Masterstudierende und weitere Interessierte im Umfeld der Professur Lengwiler. Hier finden regelmässige Workshops und andere Veranstaltungen statt, an denen laufende Forschungen zur Geschichte sozial- und wirtschaftspolitischer Konzepte und Praktiken im 19. und 20. Jahrhundert diskutiert werden. Das Labor wird seine Aktivitäten anfangs 2015 aufnehmen.

Forschung

Laufende Projekte

Abgeschlossene Projekte

  • “Patterns of transnational regulation: how networks and institutions shaped societies and markets throughout the 20th century” (36 Monate), sinergia-Projekt, finanziert durch den Schweizerischen Nationalfonds, Leading House: Basel, zus. m. Prof. Sandrine Kott (Univ. Genf), Prof. Matthieu Leimgruber (Univ. Genf), Prof. Thomas David (Univ. Lausanne), Prof. Jean-Christophe Graz (Univ. Lausanne), Prof. Davide Rodogno (IHEID Genf), ca. 750'000 CHF.
  • „Nationalstaat und Transnationalität: Die Entwicklung der schweizerischen Sozialpolitik im 20. Jahrhundert in transnationaler Perspektive“ (36 Monate); Forschungsprojekt finanziert durch den Schweiz. Nationalfonds (Abt. I), ca. 350'000 CHF
  • Bevölkerung, Wissen, Ordnung, Wandel. Demografie und Politik im 20. Jahrhundert in globaler Perspektive, internationales Forschungsnetzwerk zur Geschichte demographischen Wissens im 20. Jahrhundert, finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), geleitet von Dr. Heinrich Hartmann (Universität Basel), Prof. Corinna Unger (Jacobs University Bremen).