Die Studienbereiche

Forschung und Lehre am Departement Geschichte der Universität Basel gliedert sich in sechs eng miteinander vernetzte, thematisch, regional oder zeitlich definierte Bereiche.

Mittelalter

In Basel wird das Mittelalter in seiner Gesamtheit von 500 bis 1500 mit seinen spätantiken Bedingungen wie mit seinen Nachwirkungen und Wahrnehmungen bis in die mediale Gegenwart behandelt. Schwerpunkte liegen auf dem Spätmittelalter und in der Renaissance

Geschichte der Frühen Neuzeit

Der Bereich Frühe Neuzeit bietet ein weites Spektrum an Themen - wie etwa Hexenverfolgungen, Mediengeschichte, Körpergeschichte, Religionsgeschichte, Selbstzeugnisforschung - die vor allem aus kulturgeschichtlicher Perspektive betrachtet werden.

Neuere und Neueste Geschichte

Die Neuere und Neueste Geschichte in Basel umfasst vornehmlich die europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie beleuchtet die Geschichte der Beziehungen zwischen den Regionen in Europa sowie zwischen Europa und aussereuropäischen Regionen in längerfristigen Zeithorizonten.

Osteuropäische Geschichte

Das Fach Osteuropäische Geschichte an der Universität Basel beschäftigt sich mit einem geschichtsträchtigen Grossraum, der nicht nur von den neuen Beitrittsländern der EU bis zur Ostgrenze Russlands reicht, sondern auch Südosteuropa und den Kaukasus mit einschliesst. Dieses Osteuropa ist eine komplexe und faszinierende Überlappungszone verschiedenster Ethnien, Sprachen, Religionen und Kulturen, in der die unterschiedlichsten Grossmächte sowie eine kommunistische Vergangenheit deutliche Spuren hinterlassen haben.

Geschlechtergeschichte

Frauen- und Geschlechtergeschichte hat in Basel eine lange Tradition. Angefangen hat sie 1978 mit einem Kolloquium, heute ist sie integraler Bestandteil des Lehrprogramms von der afrikanischen bis zur osteuropäischen Geschichte sowie von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Zeitgeschichte.

Geschichte Afrikas

Die Geschichte Afrikas wird am Departement Geschichte seit 1989 als Lehrangebot im Bereich aussereuropäische Geschichte unterrichtet. Seit 2001 besteht eine eigene Professur, deren Schwerpunkt auf dem südlichen Afrika liegt.