Urfehdebücher der Stadt Basel - Kollaboratives Unterrichtsprojekt jetzt online

13.04.2017 13:57

Die von Studierenden erarbeitete digitale Edition des Basler Urfehdebuchs X (1563–1569) wurde erfolgreich abgeschlossen und ist ab sofort online zugänglich.

In mehreren Übungen haben Studierende des Departements Geschichte unter der Leitung von Susanna Burghartz, Sonia Calvi und Anna Reimann die fast 600 Fälle aus diesem Gerichtsbuch transkribiert und anschliessend in TEI für die online Edition kodiert. Damit steht nun ein innovatives Tool für die Erforschung der historischen Kriminalität im 16. Jahrhundert in Basel zur Verfügung. Urfehden sind in dieser Zeit Eide, die diejenigen schwören mussten, die der Rat aus der Untersuchungshaft z.B. wegen Alkoholmissbrauch, Beleidigungen, Verleumdungen, Ordnungsstörung, Schlägereien und Stechereien oder Unzucht entlassen hat.

Weitere Informationen zur digitalen Edition und den Urfehdeprotokollen unter: http://gams.uni-graz.at/context:ufbas

Folgende Studierende haben an der Transkription oder der TEI-Kodierung mitgearbeitet:

Laila Baur, Benedikt Egli, Gabriela Gehrig, Alexandra Isabelle Heini, Rosanna Rossi, Benjamin Siegrist, Remo Wasmer, Lynn Zimmermann, Rebecca Birrer, Andreas Bühler, Yvonne Fuchs, Natascha Hossli, Kevin Hütten, Fabienne Kümmerli, Luzia Kunz, Tomoko Latteier, Colestin Meier, Anna Reimann, Melina Schellenberg, Beat Schmid, Marko Stamenkov, Isabelle Zeder.