Basel Graduate School of History
Die Basel Graduate School of History interessiert sich für das Verhältnis des Lokalen zum Globalen, für die Verbindung von Mikroperspektive und Makroanalyse und für das Zusammenspiel von Inhalten und Medialität. Räumliche Perspektiven sollen entgrenzt und dezentriert werden. Das transepochale Fragen nach Kontinuität und Wandel dient der Auslotung historischer Tiefendimensionen und es ermöglicht zugleich die Auseinandersetzung mit der Strukturierung von Zeit.
Die Konzepte der Gesellschaftsgeschichte und der Kulturgeschichte werden produktiv aufeinander bezogen; dabei geht es immer auch darum, «Kultur» und «Gesellschaft» in Beziehung zu setzten zu den Handlungszusammenhängen und Vorstellungswelten von einzelnen und kollektiven Subjekten.
Die Basel Graduate School of History bietet den institutionellen Rahmen für entsprechende, inhaltlich ganz unterschiedlich ausgerichtete Promotionsvorhaben. Diese sind disziplinär einem der am Historischen Seminar vertretenen Bereiche der Geschichtswissenschaft zugeordnet. Sie können also im Rahmen der Epochenschwerpunkte «Mittelalter und Renaissance», «Frühe Neuzeit» und «Neuere und neueste Geschichte» oder der Bereiche «Geschichte Afrikas», «Osteuropäische Geschichte» und «Geschlechtergeschichte» verfasst werden. Der zunehmenden Bedeutung epochenübergreifender Fragestellungen soll auch Rechnung getragen werden.


