Studientag Personale Netzwerke
Gemeinsamer Studientag zur Osteuropäischen Geschichte
Lehrstühle für Geschichte Osteuropas an den Universitäten Basel und Freiburg/Br. Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk / Prof. Dr. Dietmar Neutatz
14. Mai 2012 Basel, Mehrzweckraum des Kollegienhauses (Erdgeschoss)
9:30 Begrüßung durch Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk / Prof. Dr. Dietmar Neutatz
9:40 Textdiskussion
- Jürgen Mittag/Berthold Unfried: Transnationale Netzwerke - Annäherungen an ein Medium des Transfers und der Machtausübung, in: Transnationale Netzwerke im 20. Jahrhundert, hg. von Berthold Unfried [et al]., 42, Leipzig 2008. S. 9-27; und
- Christoph Boyer: Netzwerke und Geschichte: Netzwerktheorien und Geschichtswissenschaften, in: ebd., S. 47-58.
- Corina Bastian: Kammerdame und diplomatische Akteurin: Die Princesse des Ursins am Hof Philipps V. von Spanien (1701-1714), in: Akteure der Aussenbeziehungen: Netzwerke und Interkulturalität im historischen Wandel, hg. von Hillard von Thiessen [et al]. Bd 1, Köln 2010, S. 261-276.
(Die Texte sind auf http://osteuropa.unibas.ch/forum/personale-netzwerke/ bereitgestellt. Zugangsdaten für den Download erhalten Sie von Jörn Happel: jörn.happel@unibas.ch)
Moderation: Alexis Hofmeister & Jörn Happel
10:40 Kaffeepause
11:00 Andreas Bösche (Freiburg/Br.) Vermittler, Retter, Informant? Handlungsbezüge und personale Bindungen des Metropoliten Stefan von Stratimirovic zur Zeit des ersten serbischen Aufstands (1804-1813)
11:25 Diskussion
Moderation: Julia Obertreis
12:00 Lena Radauer (Freiburg/Br.) Von Kriegsgegnern und Kunstfreunden. Wie persönliche Verbindungen österreichischer kriegsgefangener Künstler ihr Überleben in Sibirien (1918-1921) sicherten
12:25 Diskussion
Moderation: Julia Obertreis
13:00 Mittagspause
14:30 Carla Cordin (Basel) Konis Kreise. Erste Überlegungen zum Einfluss personaler Netzwerke auf Selbstverständnis und Handlungsspielraum russischer Juristen der Reformgeneration
15:00 Diskussion
Moderation: Sandrine Mayoraz
15:30 Pause
15:50 Nächster Studientag: Mögliche Themen; Termin
16:15 Vortrag von Prof. Dr. Gabriel Gorodetsky Stalin’s Emissary in London: The Diary of Ivan Maisky, Soviet Ambassador to London, 1932-1943
17:25 Diskussion
Moderation: Frithjof Benjamin Schenk
18:00 Offizielles Ende des Studientags und Kaffee
Krieg und Frieden. 100 Jahre Ausserordentlicher Kongress ,Gegen den Krieg' der Sozialistischen Internationale von 1912 in Basel und die Frage des Friedens heute
INTERNATIONALER KONGRESS 22. - 24. NOVEMBER 2012
100 Jahre Friedenskongress
Ende November 2012 jährt sich zum hundertsten Male der „Ausserordentliche Internationale Sozialistenkongress“ oder „Friedenskongress der Sozialistischen Internationale“, der in Basel stattfand.
Anlässlich des 100. Jubiläums des Basler Friedenskongresses organisieren die Universität Basel, vertreten durch das Historische Seminar und das Institut für Soziologie, sowie die Stiftung für Sozialgeschichte Osteuropas die Tagung "Krieg und Frieden. 100 Jahre Ausserordentlicher Kongress ,Gegen den Krieg' der Sozialistischen Internationale von 1912 in Basel und die Frage des Friedens heute". Es werden über 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktiv teilnehmen. Ziel der Tagung ist es, die historischen Hintergründe, den Verlauf und die Folgen des Basler Friedenskongresses aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten und über die Aktualität der 1912 verhandelten Fragen zu diskutieren. Darüber hinaus sollen Impulse für eine Zusammenführung von organisations- und kulturgeschichtlichen Ansätzen gegeben werden, die bislang eher getrennt verfolgt worden sind, um neue Forschungsperspektiven auf die Geschichte der Arbeiter und der Arbeiterbewegung zu eröffnen.
Vorträge aus historischer, soziologischer und politikwissenschaftlicher Perspektive werden jeweils zu thematisch kohärenten Sektionen gebündelt. In den historisch orientierten Panels wird der Kongress von 1912 u.a. in den Kontext der Geschichte der Zweiten Internationale, der Balkankriege und der transnationalen Friedensbewegung eingeordnet. Die sozialwissenschaftlich ausgerichteten Sektionen beleuchten u.a. Fragen der Friedens- und Konfliktforschung heute, aktuelle Visionen zu Kriegsprävention und Friedenssicherung sowie Aktionsformen der Friedensbewegung der Gegenwart.
Die Vorträge und Panels sind auch für ein nicht-wissenschaftliches Publikum geöffnet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an dieser einmaligen Tagung teilzunehmen.
Weitere Informationen: basel1912-2012.ch
Eden für jeden? Touristische Sehnsuchtsorte in Mittel- und Osteuropa (vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart)
Eden für jeden? Unpacking tourists’ desires and places of longing in Central and Eastern Europe (19th century – contemporary times)
Interdisziplinärer Workshop für Nachwuchsforscher Basel, 19. und 20. Oktober 2012
Eine Veranstaltung des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte der Universität Basel und der School of Social Sciences (Social Anthropology) der University of Manchester
KONTAKT
Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte
Historisches Seminar, Universität Basel
Hirschgässlein 21
CH – 4051 Basel
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